Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 11 (7.1926)
- Date
- 1926-07-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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Nas bringt die Gesolel dem jüdischen Sesucher? Von E. Zoeplitz. Die Ausstellnuz fllr Gesundheitspflege. Sozialk Flirsz'ge und Leibesübungen hat an zwei Stellen direkt, an anderen inoirekt z. B. bei der Ausstellung der Stadl Frankfurt a. Main jüdisches Ausstellungsgut zu vermitteln. Innerhalb der freien Wvhlfahrts« pflege hat die Zentral vvhliahrlssteUe in Berlin eine Pyramide ausgestellt (Künstler W. Epstein), die orin der Organisulivn. ihren Nebenstelle» und den mit ihr verbundenen Institutionen ein Bild geben soll Die drei Wände dieser Kose oeranschaulichen, was in Ahlem (ck>tt Gärtner) und in Zieu-Iscnburg geleistet wurde, wie die sieben Formen altüberlieferter und die vier Formen modern-r Fürsorge aussehen. In der Milte „eben die Gesetzestafeln mit passenden Sinnsprüche:! den siiiiidolischen Zusommei hang mit der alten Spruchwcisheit zum oorlirtienden Thema. Dieselbe Halle zeigt die Arbeit der verschiedensten Inslltut'vn >n und Verbände im Vergleich zu denen der Nlchtjudrn Isr. Tnudstuminenanslul:- Welssnisee, Ind. Fraucnbuiid, Fürso-ge für G«fährortc. Inurnd Kranke und Erholungsbedürftiae, die V.lhnb.vfsi»ijsio»> die Fürsorge« und Husluchlsheiine und vieles Andere. Der HauliiaiizirhuntiSpuntit für den jüdischen B suchrr wird jedoch der Pavillon .H» liene der Juden" sein. Ein grauer gedrückter Wünel, vi>» einem vliraiiitdenföriiiigrn Dach überragt, der einen stimmungsvollen Mltlrlraum und einen Umguiig ini: .ttoje» umschliesjl Der Vau ist ein Werk des Düsseldorfer Architekten Bobrrli, die mus>uins> technische Einrichtung rührt von Dr. Neust-idter, die grjniiimle tibitgr Arbeit von einem dreigiiediigen Ausschuß, den Herren Felsrnthal. Rabb. Dr. Eschclbacher nnd Sr. Sindlcr her. Im Mittelrann» sind durch Relicis von Flcischhuchrn. die bereits in der Bibel verankerten und durch diese in der grsauiinlen ^»'ulturwelt verbreiteten Soziallehren dargestellt: Sabbutruhe.- nnd Heiligung Ehegeseke. Aussuilbeschan, Speijegeictte. ^rankenhilse. Anteil der Armen am .^eldertr«!^. E>n Thuraschrank mit grössuller Nolle soll das Bleibende der Lehre versinnbildlichen, wie dies auch tm Umgang durch eine Sabliaislube geschehen ist. Auch die In« stitulliinen des Religioiivgesesl. s. die sanitäle» Ebarakter haben, werden durch besondere Dlvrninc», Modelle und Präl'nrale ververanschaulicht, ein besonderer Schrank ist der Bcjchncinuiig gewidmet- Die Ehewruh-Kadischah ivird als Vorl. u>crii! moderner Woh sahrtspslegc und diese durch Modelle von Allers E Hollings uro Fllrsorgcerztrhungsheimr» dargestellt. Besonderes Intrrjjc dlllsten die Darstellungen über die Wuiioersürsorac erregen, die Auskunsl über Alter. Geschlecht. Herkunstslond. Vermögen. Vezahlung bei Uberfahrlc und de» Aussah'tshusen geben, außerdem find lehrreiche Gegrnliderslellnn, e» zwischen cier Greste der Auswanderung nach Amerika und nach Palästina zu sehen. Ein ergreifendes Gemälde .Wanderungen' von Bath-Hillel lenkt den Blick aus die umfassende Abteilung die der Berdcsseruna jüdischer Lebensführung in Palästina gewidmet ist. Hier hat Herr Dr. s ndler tn mühevoller Arbeit ein Bild öer Beiäuderung des jlldischen Menschen unter den normalen Enlivichlungsmöglichkeitrn im allen Neuland zusammengestellt, das gerade im Vergleich ,ur Wanderfürsvrge mit ihren immer nur partiellen Möglichkeiten ausjerordentlich eindrucksvoll ist Um nnr etwas au^ der Fülle de» Gebotenen zu nennen, sei aus Foldende» hingewiesen: Gesund« hettswefen, Bodenreform Kinderfilrsorae. Turnen, Sp^rl, Bekämpfung der A»aenkranl,K,i«-» »»?ä't; Chsün:. R.:.»».^» zur 14 k Kilver- Kanmung Reparaturen »Smtllct,«! Qla»er Arbeiten »«-,« . u«»»«.. »«--NI,i,»>. ' »i»m»« ««Z». Mutti, Mutti. Onkel hat Hepat in den Hosen! luimerdsallii-tifNllekt'l'^ ^osSer-^ockkeräs lar Qa». Kokle^. iil<^«riri«»» l^cli 6 l'o., Schoüe. Einwanderunzszahl, oolel Bonrh. Kapitalinoestierung. Im Anschluß daran sei noch auf die Darstellung der Geburten-, Ärankheits- und Sterbeziffern der Juden, wie der körperlichen Verbesserung des jüdischen Menschens durch Turnen und Sport hingewiesen. Laer die B?o?ukuna meidern-r?l».s!!-k!unkann de-n Zise:??! bestehen, e, wä?e erneut auf die Wicdugdeit, van diesem Er« zirhunas- und Bermi t!nngisa,tor ausq-big Gebrauch zu machen hinzuweisen. Wenn schoi> für ein i'o kleines Teilgebiet, wie im vorliegenden Falle, eine Fälle von Wertvollem zusammenkommt, »ie bedeutend müßte dann en't einumfassende Ausstellung werden. Es wäre gerade für Deutschland, die Wiege moderner Miiseumstechnik, eine danke-wertt Aufgabe in dieser Richtung cinzugreisen. Aeuerwerbungen der Gemeindebibliothel. Abeles. Otto: Reise in Erez Israel, Asch, öchalom: Die Zauberin von .Kastilien. Ein G audensmartririum. Onkel Moses, Vlackstone. Willen E i Jesus is comin.- Bloid, E'iajjim: D^e Gemeinde der Etzajs >im. T Henne. Tviomas» Ä(elli?): Das religöse ^'eden der Juden nach dem Eril sDacosta. U >el) D-e Schriften des Uriel da <sosta <ed. Gebhardt) Dubnom. Slinan: Wellgeschich e des jüdisc. en Volkes. Bö. t En^iilil^pädie des Judentums <4 Probehefte» Grünfctd. Alfccd. Die Lee>re vom göttlichem Willen bei den jüdischen Aeligionsphiiisophen de» Mittelalters von saadja bis Mainiuni. Guttmann. Iac^ib: Die Begehungen der maimonidischen Äciigton^philosopdie zu der des «aadia- Horoderikii. Samuel Ada. Miistisch-religiöse Strömungen der Inden in Polen. Hnrovis,. Jakob und Kraujz, Samuel: Chaber Ir. Iudenhasi Eine Anthologie. Nittel. Gerhard- Jesus und die Juden. König. Eduard: Wie weit hat Delitzsch Recht? Kaoserling. M.: vephardim. Romanische Poesien der Juden in Spanien Kra»fj. Samuel: Snnaaogale Altertümer. Lau ff, Bruno:Schechilah und Bedikah. Lroertosf. Paul: Die religiöse Denkweise der Thassidim, Lewtnsodn. Richard: Jüdische Weluinanz? Lieben, Sjalo-n^n) Hingo): Das jüdische Museum in Prag. Moses Wallich: Das .^uhduch sed. Freimann). Rotter. Hans und schmieger. Adolf: Das Ghetto in der Wiener Leopoldsladl Eüszkind von Trimderg: Minnelieder. sadottnskr». S. und Perlman, sch.: Hebräischer AllaZ. «oioweitschtd. Mar: Die Well der Bibel. Di- P--ss»4!;Lgz2dd-Z Srtschvn «ohen- >i<)kl:l.f^S«!K ttck. ttOI^äNN lnne,,ausr»^u — tZe>;rünltet lS62 — l>ekor»tion Zimmereinrichtungen lünrelmübe! Lrube >u-v-.^> ^Le??cL»!as-r». M Zeitgemäbe?re,ze l W!>ieuc >.^!lX^e«37K^55i: »-W iHMNHMMNNMMUlMIMN^MUlMMUU iZW^ -MV^ ZM" Wie e-rteetigsn "°TkZ^^^ s r k > r l im lr>» un<i Xu^Iancl«:.?uk keinen uncl in l< urorlen »treniz elisliret veod^intun^en. t?rmilllun»zen. l. eder» v.it.nu!iizeli. k.»ei?rnalerizl in rlnesclieieiuriLen. Niedslukle. privatun»^ l-teirsrszuskünile üder l?ui. t^l,.i!.i!cter. Vermi>»;en. Vt>ri?r>en. (?>?^»nltneir etc. «.«ct'iili^n ^lren^sle ' Versenvieizenn-il. un^ X^t-Kt^ienst. OStsktiv> >ns«»tut „Nanss" e t r R "-^»^ ^zg^