Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 8 (4.1926)
- Date
- 1926-04-01
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/3094266-3094300-3094307--0615-3095318- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
17 »««»»«tMW«« MMMMrMW 10 Sekaufenstsr gedsll Uulsa stu ilmlsllslläes LU6 ddsr Sls letztsn Mails Xeuklillsa. Vrüksa 5is preis uncl yuslttät um <l!s grotzea Vorillgs mslnsr NgrrenUslcklliig ksansa ia leraea. ZtrS55SllSll?agg..........IN. 52.— bl5 IN. N5.— . » 5p07!3N!ÜgL Mit 2 ll056ll......M. 45.— dt5 IN. 128 — "krLkjsklrslllSülLl2llseovL?cv2t.Lsdgrülllg LtL. IN. 22d!5 IN. Zw.— I^IW K.Imkowwt. 12 Zrledöofsamt. Bei vorkommenden Sterbefällen ist umgehende Benachrichtigung des Friedhofsamts oder des Beerdigungs- Kommissars Herrn Tally Adler, Fernsprecher Hansa 2438 «forderlich. Soweit die behördlichen Formalitäten (ärztlich ausgefüllter Todesschein. Anmeldung beim zuständigen Polizeirevier und Standesamt) nicht erledigt werden können, wird dies auf Wunsch vom Friedhofsamt besorgt. Die Vorlage diese: Dokumente is! Vorbedingung für die Festsetzung der Beerdigung. Sräberpflege. > Wir bringen wiederholt zur Kenntnis, daß wir die g I Pflege der Gräber, soweit sie mit Efeu oder Immergrün « » bepflanzt sind, übernehmen. Bestellungen können bei dem g A Frtedhofsverwalter oder im XSemetadeollro, Fahrk? I gaffe 14S, tn den üblichen GeschSft»stundea erf-zkg-a. A Vle Adressen unserer Synagssellvsrte lauten: Hauptsyaagoge: Eally Grünebaam. Mahrgasse 14S. N Z4ZS, Synagoge am Börneplatz: Josef Müqlfelder. Ostendstr. 3ttt SttS». Synagoge aa der KSnigsteinerstraße: Moritz Löllbach. «Snigsteiaerstr. 3<I. t-l 3I3S. Synagoge Bockenheim: Sigmund Stern, Schloszstr. k. SebrSische Lnlemchtsanstaltea. Anmeldungen für da» Sommerhalbjahr. I. (Synagoge KSnigsteinerftraße) 1. bei Herrn Aabb. Dr. Sellqmaan, Friedrichstraße 29 Montag, den 12. April 182L nachm. S-6 Uhr ». im Uaterrichtslokal Aöniqi'teinerstraße 30 Dienstag, den 13. April 1v26 nachm. 4 Uhr. II. (HauptsyNt-gcge) bei Herrn Aabb. Emil Kronheim, Leerbachstraße »S Mrtlwoch, den 14. und Donnerstag, den Ib. April nachm. 4-5 Uhr. Bobenheim lFalk-Mittelschule) 1. »n det Rrligion-schul« U-terUs^-u 21 Dienstag, den IS. Avril nachm. Z—4 Uye Z) bei Herrn Lehrer Eschwege im Uaterrichtslokal Falk- Mlttelschule. Mittwoch den 14. April nachm. I—4 Utze. Anstalten vnd Vereine Zsraellttsche ReligilmssthlUe. Da» Sommeryalbtahr beginnt Mittwoch, de» 14 April 1V2S. Anmeldungen nimmt der Leiter Herr Ztabbrner Dr. Horooitz tn der Anstalt Herwesweg 2» 27 Mittwoch, den 14.April von 3—4 Uhr, Sonntag, den »7 AprU von »0—11 Uhr. in der Anstalt Unlerlmdau 23 Montag, den IL. »sd Dienstag, den 1». April von A—4 Uhr entgegen. _ Rabdlnlfche Lehraaffatt Neuaameldungea sür das am 1. Js^r 15. April d. I. degianende Sommer-Semester unserer Lehranstalt werden schon jetzt «lltaeaeagenommea. Für den Lehraaag in der Unterstufe werden schvl-^lUasseae Knaben und Jünglinge aufgenommen, die schon «atge Kenntnisse in Bibel und Ia!mud haben. Anmeldungen find zu richten aa Herrn Gemeiaderabdiaer Dr. Hoffmana (Vörneplatz IL), der gerne bereit ist, alle näheren Au»künfte zu erteilen. Zalmod'Thora-Verela. Die am Sonntag, den 7 März d.I.im Hörsaal der Synagoge Börneplatz stattgehabte Generalversammlung de» Talmud-Thora- Derein» gab ein lebendige» Bild von der umfangreichen Tätigkeit, die dieser größte Leraorretn Frankfurt» in allen Disziplinen jüdischen Wissens entwickelt. Die Zahl der wöchentlichen öchiurtm ist aus 62 gestiegen: 2ü allgemeiner Art. t'Z für junge Leute. 20 für Knaben, i fllr Damen und 2 für Mädchen. Al, Lehrer und Dozenten sind lb Herren tätig. Der fförderung der Jugend hat der Berein im veraanaenen Jahre seine bcsunder- Aufmerksamkeit geschenkt, das Unterrichtswesen ist einheitlich nach pädagogischen Grundsogen geregelt und al» Leiter der gesamten Ein« richtunaen Herr Lehrer Simon Unna gewonnen worden. Eine am Sabbat hagodaul stattfindende öffentliche Prüfung der Schüler« Klassen soll der Sstenilichlteit Gelegenheit geben, die Fortschritte unserer Irgend festzustellen. Die Wahlen für die sakungsgemäß ausscheidenden Vorstand»« Mitglieder ergaben deren eiiisttinnltge Wiederwahl. Wohlfahrtspflegerinnen. In den letzten Iahren, ganz besonders, seitdem ln fast allen grSsieren und mittleren Gemeinden jüdische Wohlfahrtsämter eingerichtet worden sind, werden tn zunehmender Zahl Wohlfahrt»« Pflegerinnen mit guter berusltcher Vorbildung eingestellt, welche die zur Ausübung ihres Berufes unerläßlichen Fachkenntnisse besitzen miissen. Während aber bei den andere» Kon» fessilinen. vor allem unter den katholischen Fürsorgerinnen ein nicht unerheblicher Teil au» der Krankenpslege kervorgeganqen ist, zeigt sich tn unserer jüdischen Geincins^ast. d-,ß nur eine geringe Zahl eine derartige Schulung brsit'.t und als Krankenpslcaeiin prakt sch gearbeitet hat. Das mag zum Teil daran liegen, dasi die Zahl der Krankenschwestern überhaupt zurückgegangen ist, sodaß nicht einmal für die Krankenpflege eine genügend grosie Anzahl von Schwestern vorhanden ist, bezw. da» die Meinung herrscht, daß lediglich auf dem Wege einer Ausbildung in der sozialen Frauenschule die für den Beruf erforderlichen Fachkenntnisse vermittelt werden könnten. Ohne den Besuch einer sozialen Frauenschule können zwar kaum die erforderlichen Kenntnisse erlangt werden, jedoch soll nachdrücklichst auf die Bedeutung einer sozialen Ausbildung der Kran Kenschwestern hingewiesen werden. Krankenpflege und soziale Fürsarn- -z-h?:« drr P?-ri? sach Hano tn Hand, die Schweft-rnhcime und Vereine sollten da« her in ZuKunst während der Ausbildungszeit den Schwestern nicht nur medizinische und hngienische, sondern auch in gewissem Umfange soziale Kenntnisse oe'mitteln. Ein besonderes Verdienst des Frankfurter Verbandesderjüdischen Krankenpflegerinnen- Vereine ist es. daß er auf feiner diesjährigen Delegiertenoersam-r!» lung die Frage der sozialen Schulung der Krankenschwestern aufgeworfen und angeregt hat, den Schwestern eine soziale Au«- bildung nahezulegen. Die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden bringt der sozialen Ausbildung der jüd schen Krankenschwestern weitgehende» Interesse entgegen und hat sich mir den Schwesternhetinen in dieser Angelegenheit schon tn Verbind :ng gesetzt, vor allen Dingen, damit Einwände im Hinblick auf die an sich lange Diner der Ausbildung l2 Jahre) von vornherein behoben werden konnten. Der Frankfurter Verein ha! z. B. mit sechsmonatlichen Einsührunqskursen sür ältere Schwestern gute Erfahrung gemalt. Derartige Kurse lassen sich zweifellos an» besten gemeinsam mit den anderen Konfessionen im Anschluß an bestehende Lehranstalten lz. B Woh fahrtsschulen> einrickiten. Für die ZuKunst dürste sich wie gesagt, eine Kombination der Ausbildung der Krankenschwestern und der sozialen Schulung empfehirü. Sollte der Wunsch und das Bedürfnis nach einer ergänzenden sozialen Ausbildung bei einer größeren Anzahl von Schwestern