Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 7 (3.1926)
- Date
- 1926-03-01
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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l4 auch der Erhaltung gefährdeter Altertümer. E» wäre sehr erwünscht, wenn der Landesverband de? preußischen Gemeinden da» Museum als die Zammelkteue für ganz Mitteldeutschland ««erkennen würde. Der Erfola, den die Diöcesanmuseen für die katholischen Altertümer, ihre Pflege, Sammlung und Erforschung gehabt haben, würde maneels jeden Wettbewerbs durch die Staatssammlungen bei den Judaicis noch wesentlich gröger sein- Neben den in kleineren Gemeinden — leide? nicht immer gut und sülze? — aofberoahrten Altertümern, sollen diejenigen in Prloatbefiq nicht vergessen werden. Pflege und Ersvtschung würde ihnen im Museum «eist mehr zu teil werden, als die» von fetten der Besitzer geschehen kann- Die «Sammlung verschiedener Stücke im Museum nützt aber erst der Wissenschast und macht die Objekte der Allgemeinheit zugSnglich. Die Bedeutung de« Museums wird am besten durch die zahlreichen Besucher von auswärts gekennzeichnet: Einheimische kommen leider meist nur mit ihren auswärtigen Angehörigen zusammen. Neb-n der Vermehrung oer Ausstellungsobjekte, der Verbesserung der musealen Einrichtung wird die Hebung der Beiurherziffer immer von der Museumslrilung angestrebt werden. Anstalten und Vereine Sijllmselel der Soffmann'schen Zeschlwoh. Unter Leitung von Hcrrn Rabbiner Dr. Hossmann hat die neugestaltete Ieschlwoh, jene Institution, die. auf eine lange Tr-idition zurückblickend, unter der Leitung der Herren Aabb. Dr. M. Horoviß und N. A. Nobel bereits segensreich gcivirkt hat, nun einen ganz bcsondcrcn Ausschwung genommen Von dicicin Aufschwung der Icschiwoh legte der Abend der ersten Sijuinfcicr am lt Februar l'.«2«'> ein beredtes Zeugnis ab, nicht nur durch die Zahl der Bachuriiu (bereits über A»), auch nicht nur durch deren glänzende Leistungen, von denen einige an diesem Abend Proben ihres Könnens gaben, sondern durch die überraschend starke Anteilnahme, die dieses erste Fest der ^eschiwvh in allen .Urcisen der Gemeinde gesunden hat. Mehr als 25>>> Gäste mareir' erschienen, die den festlich erleuchteten Hörsaal siUlten und bis in die frühen Morgenstunden hinein nicht iniidc wurden, den vielseitige» Darbietungen mit regstem Interesse zu folgen. Es ist hier nicht möglich, auch nur annähernd zu bcnchtcn, wie Jung und Alt zusammenwirkten, wie Dozenten, Freunde und Schüler der Icschiwoh durch geistreiche Thorawurte, durch «besang und Vortrag de» Abend so recht zu einer 7^71 »-iN^^Fcirr gestalteten - sie wird für alle Teilnehmer eine bleibende Crinneruilg sein. Mögen die Ä<ünsche. die an diesem Abend aeäuszcrt wurden, in Erfüllung gehen; dann wird das nächste Sijum der Icschiwoh s G. w. eine noch größere Zahl von Schülern und eine noch ttaltlichcre Schar von freunden um sich scharen, lind möge auch andcrivärts der Sinn für die!°?1V> wachsen, damit wieder eine Jugend heranreift, von deren Angehörigen man sagen kann, das; sie die .Bauleute des kommenden Geschlechts" sind. Zreifianlger Verein für jüdisches Gemeindeleden Wir weisen nochmals aus den Vortragscnklus .Das Judentum innerhalb der Kultur der Gegenwart' hin, den der Verein im Groben Saal des Dr Hoch'schen Konservatoriums. Eschersheimerlanoftrasje 4 veranstaltet. Karten zu den Vorträgen sind bei der Musikalienhandlung B. Firnberg, Schillerst?. 20 und an der Abendkasse erhältlich Die noch ausstehenden Vorträge find: Montag, de» ». März tS26. abends ö Uhr: Herr Rabbiner Dr. A. Lazarus über .Die Juden und da« WirtschaftslebenV Mittwoch, den 24. März »«26. abends S Uhr: Herr Rabbiner E. Kronhcim über .Wa» hetfjt und zu welchem Ende studiert man »Ldtsche Geschichte?' »ontoa. den S.«oril »926. abend» »!thr: Herr Frank Rothschild La« .Der Jude tn der Musik'. Zalmod'Zhora Verela. B«retn»lokal Synagoge BSrneplaD. Postscheckkonto 47ttI3 t^rtt, Lreslan). Tägüch Schluri-u i.» den Tönungen BSrnepIasi und Herme»- weg. Für junge Leute Fondttdun^unterricht tn kleinen Abteiluvge». Für Knaben und Mädchen FortdUdunasunterricht in verschiedenen Stufen Zwischen Puri« und P.ßsch werden die GeseSesvorschristen für Pcfjach durch Herrn Unna für Herren Samstag oorra. ir'» Uhr im Hermesweg L5 27, für Damen MMsoch abends 6' » Uqr im Hörsaal der Synagoge BäraepiaU vorgetrog-n. 2». «!d 23. März oa5 Mincho Vorträge: Einführung* in den Text »ud die Vortragsweise der .-1Z". i-Mksl L Zoiin M«-,« r1«in«eirr««««: 14 Ick Lle^trisetie ^.vla^eQ ^e6er ^.rt Erosse /^usstellunss» t?äume uncl Verkauf. S«»IekUgung orbetsn. »Vlsn ksutt vortettkstt.?«i s»s»-«gao. XO»s8?^k«ZI s. S. VUI» LsegaNen ^öckterpe»5K0i»at ^Vieler Lr0näIicr>e vl»en».jiaitliche. kSu-tlche u. ge-«Il5ckattticr>e Xu,t»iltiuna. Veite Ver- /^L.0,f üiZstt Qr. krie«.bers»er5tr. 4), Lcke ScdSkerg. äk 5l S v 17 ttkLX SSur OsmSN. N^/^Kf^KSl-ki tn naturgetreuen l-arben Kein Kot-, Qrvrt» tx>er l.ll»-Vcraen. Qsrsrtttert ar»irdR<tll<t» »ic Q » kt<5?^??e ^üt>le au, reinem Saturn-,.»- 5t. ». 5. - Vellenteile von t-t. 4.50 an Znrnrrixd, - Unlerlstjen in leUcr ^utianrung. 5Ll.rctVL o el.LQL>i»LI? »>an»t»r,nall<>n mit tamdariertem Scheitel X 45. l?aul l^arkgrsk, KsIdSeNergssss S Spe»«at 0»rnentrt»eur»<Zescri-lN ^ek^TMeh^^ entdp»»^ ^«^ten un^^^ SÜn.Vso'S^oK. » nzülvi«??S5t«ü^en.! s . ^5^1 X V^jMMMMMn^"" lMüi^IVW cru.vl.ou)?ou.x??e.^»?!r!ll. lsar»»«» zZpI-ziel Ktrniri-: v»««»» Q»>r«ntlc ^«di»t»eir»tei». kelr»«?«»ll«:tt-i-Q»rr.lror«» »Mü^ts-M»»!»,»«». »oNkonHN,«». ^«I»o»nii. -»e«i»»»0-<lta. »sc»-««utltnger, Ink. Lr, vergriSustsr P-l--»M! >L..^. MMV». ML