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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-03-01 · 7 (3.1926) · page 1

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
4 (1925-1926)
Issue
7 (3.1926)
Date
1926-03-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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SMS dSSOUHMMGZZS OSWMZÄS MMZSkMS <S.ZNMs t»? die?t»ann«.^ZiMellung durch Fahrgaffe 14S. AmtlßGev Änzeisev dev Gemeindevevwaliuus 4. Jahrg. Frankfurt a. M.. Marz l9W. Nr. 7 Sie pünktliche Zustellung des Gemeindeblattes kann nur dann sichergestellt werden, wenn alle Bezieher den rechtzeitigen Eingang der einzelnen Aummern fortlaufend überwachen. Sas Vlatt erscheint in der Aege! in der ersten Woche jedes Monats. Beschwerden find zunächst bei dem Briefträger oder bei dem zuständigen Postamt anzubringen, da die Zustellung vertraglich der Postverwaltung übertragen ist. Aur wenn seitens der Post leine Abhilfe geschaffen wird, ist der Gemeindeverwaltung ZNitteilung zu machen. Krakauer, Geschichte der Zuden in Frankfurt a. IN.!. Band. X. 453 Seiten. Sas Zudentum und d^as neue Suropa*). Im Jahre 1380,81 schrieb Friedrich Nietzsche: verlieren, so wie sie einsl vor langen Zeiten Ägypten verloren, wo sie sich vor ein ähnliches entweder-oder gekommen sind. In Folge dessen sind^ die s/elischen und geistigen Hilfsquellen bei den jetzigen Juden außerordentlich . . . Jeder Jude hat in der Geschichte seiner Bäter und Großväter eine Fundgrube von Beispielen kältester Besonnenheit und Beharrlichkeit in furchtbaren Lagen. und des Zufalls. Ihre^Tapserkeit unter^dem Deckmantel sperni übertrifft die Tugenden aller Heiligen . . Sie haben selbst nie aufgehört, sich zu den höchsten Dingen berufen zu glauben, und ebenso haben die Tugenden aller Leidenden nie aufgehört, sie zu schmücken. Die Art wie sie ihre Väter und Kinder ehren, die Vernunft ihrer Ehen Zudem verstanden sie es. ein Gefühl der Mach: und der ewigen Rache sich aus eben den Gewerben zu oerschaffen. Man muß es zur Entschuldigung selbst ihres Wuchers nützliche Folterung ihrer Verächter es schwerlich ausgehalten hätten, sich^solange selbst zu achten. Denn unsere Ächtung häufige Wechsel des Ortes?des Klimas.^er Sitten von! lichen Verkehr und üben selbst in^der Leidcnschaft^noch die Jahr zu Jahr mehr sich mit dem besten Mel^uropas ' wissen selber am besten.^daß an eine Emberu^! stimmen. Dann werden sie die Erfinder und Wegweiser der Europäer heißen und nicht mehr deren Scham dej leidigen. Und wohin soll auch diese Fülle angesammelter großer Eindrücke, welche die jüdische Geschichte für jede jüdische Familie ausmacht, diese Fülle von Leidenschaften. Tugenden. Entschlüssen. Entsagungen. Kämpfen. Tiegen aller Art. — wohin soll sie sich ausströmen, wenn nicht zuletzt in große geistige Menschen und Werke! Dann. 5 wenn die Juden auf solche Edelsteine und goldene He- , säße als ihr Werk hinzuweisen haben, wie siegle niroi ihm freuen:-

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