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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1926-02-01 · 6 (2.1926) · page 13

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
4 (1925-1926)
Issue
6 (2.1926)
Date
1926-02-01
Page
– (sequence 13)
Language
German
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l? HeMhe provjlrzialtagong für jüdische Wohlfahrtspflege. Arn Sonnig, den 3 Nooc.-ider!325> fand in den Räumen der Zentrale für jüdische WodlsahNspflege unter dem Vorn?e des Herrn Rabbiner Dr. Horovik; eine gemeinschaftlich vom Landcsverband für jüdische Wohlfahrtspflege in Hessen und Hessen-Nassau, der ^tntralwohlfahrtsstelle der deutschen Huden. Berlin, und der Hauprstelle für Wandersürsorge. Berlin, veranstaltete Provinzialragung für die Provinz und den Freistaat Hessen statt, die aus der gesamten Provinz zahlreich besucht war. Auch die jüdischen Wohlfahrtsorganisationen der angrenzenden Gebiete hatten Vertreter entsandt. Die Tagung beschäftigte sich vornehmlich mit zwei Fragen, einmal mit der gragc der Organisation der jüdischen provinziellen Fürsorge, über die die Herren Dr. Segall-Berlin (Thema: Tie gegenwärtige Situation der jüdischen Wohlfahrtspflege) und Dr. Joseph Frank-Frankfurt (Thema: Tic Arbeit des Landesverbandes und die Fortbildung der provinziellen Wohlfahrtspflege) referierten, ferner mit der Regelung der jüdischen Wandersürsorge sowie mit der Bekämpfung des Wanderdctlels, über welche die Herren Rudel-Berlin (Thema: Ueber die Organisation der Wanderfürsorge) und Dr. Beatus-Frankfurt (Thema: lieber die Tätigkeit der Beratungsstelle und ihre speziellen Aufgaben) sprachen. In der sich an die Borträge anschließenden Diskussion wurden die Ausführungen der Referenten noch unterstrichen. Die dargelegten Resolutionen, dir auf strafferes organisaroriichrs Zusammenarbeiten der jüdischen Wohlfahrtspflege in der Provinz hinzielen und die des ferneren bezweckten, für die Wandersürsorge. von rem Prinzipe der Verschickung auf möglichst grosse Strecken ausgehend, eine einheitliche Organisation der jüdischen Wohlfahrtspflege im ganzen Reiche zu erzielen, sanken einstimmig Annahme. Die noch notwendigen organisatorischen Arbeiten sollen auf einer dcmnächstigen Besprechung in Marburg festgelegt werden. Genesungsheim der Adelheid' Eduard Kann« Stiftung Oberstetten l. Leider gestatten die finanziellen Verhältnsse nicht den Betrieb des Genesunasheims Oberstetten während derWintermona:e weiter zu fahren. Das Haus musste trofl der vielen noch vorliegenden Anmeldungen am 3t. Dez. IK25 geschlossen werden Der Termin der Wiedereröffnung, die im Frühjahr erfolgen soll, wird delutnat gegeben werden. Weiblichen Aekonoaleszenten.welche während des Winters ein Genesungsheim aufzusuchen beabsichl igen, wird das Heim für Frauen und Mädchen in Kreuznach a d. N empfohlen, welches dem dortigen Kinderheim angeschlossen ist. Die Aufnahme erfolgt durch die Zentrale für füdlsche Wohlfahrtspflege, Langestr. Zu. wo die Bedingungen zu erfahren sind und Anmeldungen entgegengenommen weiden. Mdchl.lt elm in Berlin. Ein Heim für studierende in der Berufs«usbilduna sich befindliche Mädchen besteht in Berlin. Auauststr. l-t-15. Es ist gemütlich eingerichtet , e.lthälr lv Platze. Preis Md. 75.— roonallich für Doppelziu.in r mit voller Pensisn. Anmeldungen find zu richten an die Vorsitzende der Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes Berlin, Frau Bertha Falkenberg, Lottumstratze 22. ZVSdchensiist. Das Mädchenstttt. Rückertstraße 4». (die Philipp- und Charlot»e-Speoer'iche Stiftung», hat die Wirren der Krieas- und Inflationszeit glücklich überstanden. Unter Leitung von Frl. Johanna Frank stehend gewährt es -2 d-rufslänqen Mädchen die ZZ-rzüzdes Gemeinschafislebens, Wohnung und Frühstück. Z. Zt. sind dort einige Plötze frei. (Vgl. die Anzeige in der vorliegenden Nr.) Chanucka-Sammluna. Die von der Weiblichen Fürsorge und der Wirtscho.frsbeib.ilse veranstaltete Sammlung Halle den schönen Erfolg, oasz «ine arotze Anzahl Kinder, die sonn »u Cdanucka leer ausgegangen wäre», mit Wasche, Kleidungsstücken, Büchrrn, Spielzeug und Süfzigireiten beschenkt werden konnten. Allen, dte durch ihre Spenden dazu beigetragen haben, scviele Kinder zu erfreuen, sei besonders herzlich g»d>nkt. Wohltätigleitslonzert. Der Chor der vnnagoue am Börneplast beabsichtigt, am 8. März d Is. im Saale der Frankfurt-Loge ein Konzert zu geben, dessen voller Reinertrag dem^sraelitiichenKrankenheim Gumpertz' sches Siechenhaus zufliegen soll. Die Veranstaltung, in welcher der in guter Entwicklung begriffene Chor zum ersten Male in dieser norm an eine drcilcrc Oeffcntlichkeit tritt, träiit. der Würde der zum Bortrag gebrachten snnaqogalen Werke entsprechend, rein künstlerischen Charakter. Die Auswahl der besänge erstrebt als Ziel, zu zeigen, welche Form dl? synagog?!e ^'.'iusik in den verschiedenen europäischen Ländern angeilvnnnen hat. Für den Osten werden der Lemderger Odcrkantor Baruch Schorr (der Vater des bedeutenden Sängers, der jüngst hier konzertiert hat) und der Rigaer Rosomskn (der Lehrer Iadlow'krrs) zeugen. Frankreich wird durch Naumdourg. Deutstli'.and und Oesterreich durch Lewandowskn und Sulzer. England durch den ehemalig?» Kantor der gros;en Londoner Slsnagoge Moni dach vertreten sein. Die meisten der zur Aufführung gelangende» <zV-sä»ge sind bisher in Frankfurt nicht zu hören gewesen. Die Leitung des Konzertes liegt in den Händen Dr. Chrenrrichs. den solijtischrn Teil haben die Herren Oberkantor ^rof; und Kantor ^crlich in dankenswerter Weise übernommen. Cs wird erhofft, dass der gute Besuch des Konzertes die langwierige, mühevolle A:deit der Ausführenden, die sich alle in selbstloser Weise dem guten Hiveck zur Verfügung stellen, in reichem Mas^e lehnen wirb, umsomehr als jeder Besucher neben dem künstlerischen Genüsse noch das besriedigende Veivusstsein mit nach Hause nimmt, für dir bemitleidenswertesten unserer Mitmenschen, die unheilbar Kranken. c?n gutes Werk getan zu haben. Berufsberatung und Arbeitsnachweis für Zuden E. V. Langeslratze 7?!?f>.'N Hansa 272». Ab l Januar l9A! ist ein B « ro filrSchreibarbetten jeglicher Art von obigem Verein eil gerichtet werden, woselbst jüdische Crwerbslose Beschäftigung finden. Cs wird gebeten. Schreidniaschtnenarbeiten sowie sonstige mechanische Büroarbeiten dort anfertigen zu lassen. ___ Gesucht werden: l) Stellen für kausm. Angestellte jeder Branche. 1!) Stellen für jüdische Handwerker, 3) Stellen für Packer. Ausläufer und Arbeiter. 4) Lehrstellen zu Ostern l'.'U«. a) kaufmännische, b) handwerkliche. Her Arbeitsnachweis der weiblichen Msorae Langestr. Z0 sucht Sellen 1) kür ein- Anzahl Kontoristinnen, Stenotypistinnen, Verkäuferinnen, Lageristinnrn und La,serarbeiterinnen: für Lehrniädchen »»il häherer,Mittel- ».Volksschuldlldung! »ür Kochaushilfcn, Hausdamen und Haushälterinnen in rauenlosen Haushaltungen, Haustochter und Stüt-en mit Familienanschluß,- sucht lohnende Heimarbeit. Offene Stellen für gut empfohlene Köchinnen, Alleinmädchen und einfache Stützen. ZreHnnistr Verein für jüdisches Semeinöeleben Wir weisen nochmals aus den Vortrag>xi?klus „Das Judentum innerhalb der Kultur der (Segenwart" hin, den der ^l_l_l^^-l<0s>i^rl^l>i Lesamtprümieneinnakme .924........... kspits! UN!, kiczcrven «jer u» Xon-ern v-r-tniLt«, e-^-ck-Li«.!nZS«M-t tMarir V^icneruns^^I^ea-Q^llxkatt in verlin kdi lv7 9)iSi9 K5l tl)2 277S52 »Kl«»« l»»d-it,ver,..L»i»^ X. S i» S^rlü» k^s-iZ >r?r--.-.»»-i»r.^. S.i.lc».r^r.i^. »--»-,--«t^--a«-??!>j-x«:«I»t-V«r» .^.-O l ki--rl »--»-,--«t^-»«-??!>j-x«:«I»t-V«r» i li--r1. l«a«ni»-!»^^^c^»l^^d»^ ^</^ll^r«-Io v««e»-!»,-»^ I»t»«»-»i»t V«r».^-V^.?r»i^k»n».»r Kr»kt?^.-«^j^oro-iovu-tad» v. t». it^rU-» » »«n »N «I >e t, » V«?»»-7»i-?»«-,g»-«-»«g-, vi« v«>r, z..». ia ». Nä». Br^Ls» tu? 5L6ve5tu«iiscklan<I: fk-snkfll'-t s. »z.. Taunus Anlage 20 (Miaru-k'rovicjentjo-ttciuz)

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