Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 6 (2.1926)
- Date
- 1926-02-01
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
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Da» Institut hat nicht nur vielerlei technische Neuheiten geprüft und auf ihren Wert begutachtet, sondern auch durch eigene Konstruktionen am Ausbau der Technik mitgearbeitet. So konnte eine Nontg-nkafsette konstruiert werden, die wegen ihrer prinzipiellen Neuartigkeit viel Bcachiung grsunden hat. Zn wirtschaftlicher Hinsicht können wir mit dem Institut sehr Zufrieden sein Trotz der schwierigen Inflationszeit hat das Institut vom Gründungstage an bis heute nicht einen Pfenntg Zuschuß gekostet, es konnten vielmehr jedes Jahr brach- Uiiiwertc üd-rschüss- -bg-fLhrt werde-... Die Leistungen des Institute» in wirtschaftlicher und wissenschaftlicher Hinsicht waren nur dadurch möglich, daß durch stärkste Belastung des angestellten Personals die Oekonomie de» Betriebe» möglichst gesteigert wurde und das; die finanziellen Lasten der wissenschaftlichen Arbeit sLiteratur. Materialbeschaffung. Beschickung von Kongressen) insgesamt von privater tzeite bestritten wurde. Soll das Institut sich weite fortentwickeln, so muß durch tütigt Hilfe der Gemeindemitglteder dir Frequenz möglichst gesteigert werden. In dieser Hinsicht könnte noch viel geschehen. Gibt es doch noch immer viele hiesige Gemeindemitgli«der, die sich unseres Instituts nicht erinnern. Of! maß rnan von den Kranken hören, daß es energischer Vorstellungen bedurft hat, damit sie ihm von ihrem Arzt zugewiesrn werden Oft denken Krankenkassen eher an das Instiut. als daß die Gemeindemttglteder von ihrem Vorschlagsrecht Gebrauch machen Um weiterhin die wisscnschaflliche Arbeitdes Institut, was sehrimInteresse de« Ansehen» unserer Gemeinde liegt, in gleicher Weise weiter sichren zu können, wie andere Anstalten, denen staatliche, städtische und Sltstungszuschilsse zu diesem Zwecke zur Verfügung stehen, wäre es sehr zu begrüßen wenn von privater Seite ein Hilfsfond geschassen würde Finden diese Vitien um Förderung bei Aerzten und Gemeinvemitgliedcrn einigermaken Gehör, dann können anch weiterhin die drei Leitsterne unseres Institutes sein: Veite Hilfe den Kranken. Förderung des ärztlichen Nochivuchses und Ausbau wissenschastitcher Arbeit: in gleicher Weise Ausgaben der Humanität wie des Judentum» Sucherschau. Gut, Zur unsere Zllgenö Ein Unterhallungsbuch für israelitische Knuden und Maochen. Z. Band. Frankfurt am Main tI Kouffmann) Wir haben nicdt viel und noch weniger gute jüdische Jugendbücher. An erster Stelle aber stehen unstreitig die ovn Hlias Gut herausgegebenen rnv vom Kaussmann'schen Verlag geschmackvoll ausgestatteten Sammelbände „Für unsere Jugend". Der dritte unter ihnen ist festt erschienen, während für den ersten eine driir- Auslage und für die ganze Reihe ein vierter schon rwroereitet wird. Diese Zahlen mögen für allgemeine Verhältnisse nicht allur viel bedeuten. Wer jedoch weiß, wie wenig unsere sonst so leiceifrigen Glaubensgenosse» jüdische und gar für die jüdiscde Jugend bestimmte Literatur sich und ihren Häusern zu eigen machen, der kann aus dem äußeren Erfclg drr Gutschen Vücherei einen ooUaültigen Rückschluß auf ihren inneren Werl ziehen. Uns Frankfuiter muß diese Tatsache mit desondrrer Freude und Genugtuung erfüllen, weil nicht bloß der Hrrausgcver Elias Gut einer der unserigen ist. Hinter ihm steht die hiesige Vereinigung ,»raelittscher ^Lehrer und Lehrerinnen und darunter führende Persönlichkeiten aus ihrem Kreise wie Dr. Hartman». Dr Galliner und Dr May, die sich auch im vorliegenden Bant» selbst mit Beiträgen beteiligt haben Es begegnen uns im Inhaltsverzeichnis noch andere Frankfurter wie Leopol» Stein. N. A. Nobel. Alfred Oppenheim Schon diese kleine Auswahl von Namen jeigt. daß der Herausgeber mit freisinniger Auffassung an seine Aufgabe derangegangen ist Darum hat er wertvolle Stücke bereit» vorhandemr oder neu geschaffener Literatur iür seinen im Titel klar gestellten Zweck zusammengebracht: gleichgültig, welcher Richiuna die Verfasser angehören. Und neben tütnschen Schriftstellern begegnen uns hervorragende Christen, neben alt überlieferten Stücken ganz moderne Autoren, neben Stoffen der Vergangenheit. Schilderungen von Erlednilscn der Gegenwart. Irr ausgezeichneter Mischung stehen Poesie und Prosa. Belehrung and Unterhaltung, Ernst und Scherz — grade in dieser abwechslungsreichen Art besonders anregend und erfreuend — bei einander, und wirklich gute Btlderbeigaden fügen sich in diesen bunten Reigen ein Sicherlich ist der Sa», richtig, daß die echte Jugendliteratur auch dem Erwachsenen einen vollen Genuß gewäyrea müsse. Diese Forderung ist hier durchaus erfüllt. Jung und Alt möge zu diesem wie zu den früher herausgekommenen Bänden areifen? ^uaendoereine »umal sinken iür ikre Veranstaltungen beste» Material, das für Vorträge wirksamster Art hervorragend geeignet ist. Ihr Leser unseres Gemeindedlatts. sorgt dafür, daß die erste Auslage dieses neuen Baldes baldigst oergriffen sei!? Arnold Lazarus (Fortfttung auf Seite!0)Z ' Kinkel L Latin di««?l»la»«r»rr»»»e t4 t« f^ktri^ekt? .^n!^en ^eder ^.rt Srosse /^ussteüunss- KZumS uncS Verkauf. Sssiekvgung vrdsten. l^sn kauft vortsiMatt. «»»«-«»so. 5v«!-i»U»»i kiidi-kvpkcklleiilel! ttaoNSrlien. >lon>car?r,. ^UIN l?a?»cr>ing Iein«ci»e grobe z»»i»ani in l^srrt-e»«-» tterrcn unä vameniri-xur »einrieb Xress?Stt 47 lelrion ttsn«, Z5»Z L« Vorz-iz??, äi»?? 5n,«ke tv' > «ad«rt PH. VeS-AeulliNger Znh. Th. SerabtUlser Große Bocken heimerstras,? ^l. Teiekon Hansa «r;7i: Sünden aller Art Sperulllat in ttopfdünim. UZeidcrdürsien. Zahn- und Zageldürsiea. Kolosmanca. kämme. Lcdwämine. vaarsamucl in Celiulotd a Scinldpan Zc. Tolletteanllel. Seuea und vanümenea. Setallverkauf der ücifeasadrll L. Salton S- C». 46o>f lVIstt , Qr. kri«-«tt?erü«:r5tr. 4), Lcice SckSierg. Lrode» l^iger in »i!deri»el» ».versükertei» L<5teckei» 5ckaäeTNKsni6e5 I^^^L entlLpnx^ S>l^^svs^«-O^. o rm^.SL' s' ßs^olt^e^.! ^?z^5 - In 1^ WMiltliislilsjllilWii! V MM