Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 5 (1.1926)
- Date
- 1926-01-01
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
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12 stükung der jüdischen Abteilung der in Düsseldorf im nächsten Jahre geplante» Ausstellung slir Gesundheitspflege, soziale Fürsorge und Leibesübungen wurde bis zum Eingang weiterer zur Beurteilung notwendiger Unterlagen vertagt. Eine weitere Vorlage de» Vorstandes, welche die Arage der Rückerstattung von Kultussteuern im Anschlus; an die Rcichseinkoittinrnstrurrermäkjoungrn infolge des Sleuerüberlcilun'Sgcsehes betraf, wurde auf Antrag der Rechtskommission, welche sich tn einer besonderen Sitzung mit derAngelegenheit besaht hatte, angenommen. Die Gemeindevertretung erklärte sich mit der Anwendung des seitherigen Steuersatzes bei der Kultussteuererhebung für das letzte Quartal des Rechnungsjahres (Januar März!»St) einverstanden, ebenso mit dem Bericht des Friedhofsamts, welcher die Frage rer Zulassung hiesiger Gärtnersirmrn aus dem Friedhof betraf. In das Pflegamt des Krankenhauses wurde anstelle des verstorbenrnHerrn Emil Kaufmann Herr Direktor Hermann Mandello gewählt. Für die Anbringung von Doppeltüren im Krankenhaus? wurde ein Kredit von Ml,. l«75.— bewilligt. In nichtöffentlicher Siyung wurden Personal- und organisatorische Fragen behandelt. Amtliche Anzeigen des GemelndevorfiandS Kultussteuer. «. Die Kultussteuer für das vierte Quartal (Januar- März I.92L) ist durch Gemcindebeschlus; wie sür die vorausgegangenen Quartale aus!5".. der Reichseinkommensteuer festgesetzt worden. I«. Auf Antrag eines Steuerpflichtigen, der durch Vorloge eines Bescheids des zuständigen Finanzamts die Herabsetzung des Ablösungsbetrags seiner Einkommensteuer nachweist, wird die Kultussteller im anteiligen Betrag erstattet. Der Antrag aus Erstattung der Kullussteuer ist innerhalb eines Monats nach Zustellung des finanzamtlichen Bescheids an den Gemeindeoorstand zu richten. Der Lauf dieser Frist beginnt jedoch frühestens am!. Januar Frankfurt a. M.. 2l. September 1925. Der Gemeindeoorstand. Seme!t!dtb!d!!oHc!. (Bürnestrahe 54) Wir haben Veranlassung darauf hinzuweisen, das; auHer dein Bibliotheksvramtcn oder seinem ordnungsmäsiig bestellten Ltclloerlrrter niemand zur Aufgabe oder zur Entgegennahme von Büchern berechtigt ist: auch darf dir Ausgabe und Rückgabe von Bucher» ausnahmslos nur im Bibliotheksrauin erfolgen. Bücher-Ausleihe: Werktags vormitt. l2—'. Uhr . nachmitt.!!—4 . Sonntags vormitt.!2—1 . Öffnungszeiten dcs Lesesaals: Sonntags °°rmilt. 10'.- l Uhr. nachmitt. 3'/--6 Uhr D°7n«7t°gs "ach'»!.,. 7 9 Uhr I'. 80!^l-!!i.3!0!(V As»« s llknen / Juwelen / 6jtbeN>sV2!'6N chrSderpsiege. Wir bringen wiederholt zur Kenntnis, das; wir die Pflege der Gräber, soweit sie mit Efeu oder Immergrün bepflanzt sind, übernehmen Bestellung«.'. Können bei dem Zriedhzfsvcrwalter oder i.n Gemcinoedüro. 7?ahrgaise 14«. in den üblichen Geschäftsstunden erfolgen. Anstalten und Vereine ZSaseum jüdischer Altertümer. Die Gesellschaft zur Erforschung jüdischer Äunstdenkmäler veranstaltet im Museum iüdiscLer Altertümer. Fahrgasse 14«. eine Ausstellung, die einen Überblick über sämtliche Historismen Formen der Menoral des Lhanukkasestes g-ben soll Ergänzt wird diese Sonderschau durch einige moderne Menoroth. Besuchszeiten Sonntags vorm. lll-l Uqr. Werktags nachm. 2-4 Uhr. Mische SeMdeteaförforge. De Jüdische Gefährdetenfürsorge tArbeitsgemeinschast aus: Zentralwohlsahrtsstelle der deutschen Juden. Jüdischer Frauenbund. Deutsch Is,ae:ilischer Gemeindebund. Hiissverein der deutschen Juden, Grotzloge für Deutschland U. O B. B. Zionistische Bereinigung für Deutschland) hatte eine Beratung über die gegenwärltaen Aufgaben de? Mischen Jugendwohlfahrt. speziell auf dem Gebiet der Fürsorge für die gefährdete und verwahrloste Jugend. Für dle einzelnen Fürsorgrgebiete: Fürsorgeerziehung. Bahn- Hosshilfe. Gefängnisfürsorge. Geschlrchtskrandenfltrsorae. Psychopathensllrsorge wurden besondere Kommissionen gebildet, welche sich der gegenwärtig dringenden Ausgabe annehmen werden Eine Umfrage, welche die Zentralwoh:fahrtsstelle im Aufx'ggk de? Grsährdetenfürsorge veranstaltet hatte, erdrachle den Bewei». wie gering vor allem die Möglichkeiten det Unterbringung von obdachlosen und sittlich und sozial gefährdeten Frauen und Mädchen sind. Das Ergebnis der Umfrage, das in der Arbeitsgemeinschaft behandelt wurde, hat die Notwendigkeit gezeigt, in allen größeren jüdischen Gemeinden. Zufluchtsheime für Frauen und Mädchen nach dem Vorbilde de» Zuflucht-Heimes de, Wohlfahrtsamtes der Berliner Jüdischen Gemeinde zu errichten, denn e» ist zweifellos ein großer Notstand, wenn obdachlose Frauen und Mädchen tn allgemeinen jüdischen Duichwandererheimen. tn HotelS und interkonfessionellen Heimen aufgenommen werden müssen. Die Errichtung von Iufluchtsheimen ist um so notwendiger, als im Laufe dieses Winters, das sogenannte Bewahrungsgesey im Reich tage zur Verabschiedung gelangen wird, in dessen Ausführung tn erster 5Nnie derartige Heime errichtet werden müssen. Eine eingehende Denkschrift, in welcher die Aufgaden und die Einrichtuna eines solchen Zusluchtslzeimes dargestellt ist. kann von der Geschäftsstelle der Zentralwohlfartsstelle der deutschen Juden. Berlin 2. Äosenstrage 2 4 bezogen werden. Sereta Savptsliaag-ge. Am 22 Januar!92ü beginnt Herr Raddiner Dr. Arnold Lazaru» seine Vortragsreihe über ..Die zehn Gebote". Die Vorträge finden an den Freitagabenden im Anschlug an den Gottesdienst Patt. PH. Seck-Aeutlinger Zod. Th. Velghällser Große Bochenheimerstraße 2t. Telefon Hansa S372 Sürßen aller Art Speztaltt« i» Üopfbürsio». ÄleiderdSrAea. Zaha- »m» Zazelbürsi«. jtoko««si.-s, tiSmme. Schwämme. Haarschmuck ta SellalotH ». Schütz-?att X. -Äu-ÄrsrnieZ. eZeifea a»» parwmenea. Selatlverkaaf der Seiseofadnk Salto» S> C». e^Mz no^ct. ^ouop0t.-s^e?r?opoi.c Vroks T^Ivssts^^vior in ^mtiior,??' k?Su^sn ::?o"n»c,g f«r«Nz?'ss!:s? Lrsls!?2n:t»s von 4—s vkn unte-fpai-sünlickeit.v'wng 6a» i-tsri» riz!d«t'laUme>ste-i'? i-izr.» nei-»tt> Vok'süri''ung c!e^ neusstsn Less!!sc:risst.«;«^n?« eintet« Ir«». LI»endo»t«»ungvn »ei«,lln»ent. 1 >