Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 4 (1925-1926)
- Issue
- 1-2 (9.1925)
- Date
- 1925-09-01
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
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n ii^ WkÄ Kädchenemfegnong. Anmeldungen zur Mädcheneiasegnung für da» kommende Jahr find tunlichst bald an die Herren Nabbiner Dr. Celigmann. Friedrichstrafze . Dr Lazarus. Lionbergcrsiiaße Zo. Dr. Slalzbcrger, Eschersheimer Landstr. 67 zu richten In Frage kommen Mädchen im Alter von ungefähr »4—16 Jahren. Der Unterricht und die Einsegnung find unent» S-ltlich. Hebräische UntemStSanstalten für Knaben und Mblben. Beginn des Unterrichtes: Milrivo.ii. den l4. Oktot.er l'.'Ä. > Erz--agoge Königsteinerslraste. Anmeldungen bei Rabb. vr. «Aeligmann. Fricdriciistr. 2i>: Donnerstag, den ft. und Montag den Oktober nachm. .',—<» Uhr. ll Hauptsnnagogc Alierhciligenstrasze. Anmeldungen bei Rabd. Kronhcim. Vccrbachi:r. Mittivoch. den 14. und Donnerstag, den In. Oktober nachm. 4—5, Uhr. Bockenheim. Anmeldungen bei Äabb. vr. Horovik. Stau senftrabe .»l-: während der Serien täglich N- 4 Uhr. bei Lehrer Eschwege in der Falk-Mittelschule: Mittivoch. den 14. Oktober «aclnn. 4 Uhr. A» Stelle des zuruckgctietenen Herrn Sanilätsral Dr. «SünzbNrg wurde der oo Professor an der hiesigen Universität Dr. E. Isaac zum Chefarzt der inneren Abteilung de» Krankenhauses der Israelirischen Gemeinde gewählt. Professor Isssc »st in Köln geboren und Schüler der Kliniker Krau» und Weintraud. Don 1?lA bis 192Z war er Oderarzt der von Prof Straßdurger geleiteten Universitätsklinik und danach Mit. arbeiter Prof von Noordens an dessen Prioalklinik. Seit l9IK «ehSrt er dem Lehrkörper der Universität <,n Seine zahlreichen wissenschaftliche Arbeiten betreffen die verschiedensten Gebiete der inneren Medizin, vorzugsweise die Krankhelten des Stoffwechsels »»d des Lautes. 5« Aöntgen-Znstitllt de« Krankenhause» der Israelitischen Gemeinde. Gagernstrafie Winnen Damen mit guter Schulbildung zu Aöntgen-AWentinnen «»»aedildet werde«. Der Berus bietet gegenwärtig günstige Ausfichten. Nähere» zu erfahren bei der Direktion ves Institute». Anstalten und Vereine ZSlaelitische »ellgtovsschule. Beginn de» Unterrichte»: Mittwoch, den 14. Oktober li«25. LitU»e'du«igril Sri Rabb. vr. Horovltz tn der Anstatt Hermesweg 25/2?: Mittwoch, den 14. Ottober nachm. 2'/- —?'/- Uhr und Sonntag, den 18. Oktober vorm. 11—12 Uhr tn der «»»lau Unt-rlinda» 2-i: Mittwoch, den 14. Oktober 3—S Uhr. fs^i? irr de? Msknsng. S!s-'enfkr. M. Lgtich S-4 Uhr. Synagoge Lllter.lndau. In stiller emsiger Arbeit vollzog sich i» den le. tcn nvei Jahrzehnten ciu .konseri'alioer Zug nach de», Weiten" dank 5er Pionierarbeit, die der unvergeftliche Gavn Rabbiner l?r Marcus Horovit; s. A. geleistet hat. In der ihm eigenen ivcitfchauenden .Klugheit gründete er bereits Anfangs der it.»er Jahre des vorigen Jahrhunderts in Grmeinfchait^mit unvcrges;lichen Männern, wie u. a. Alfred Geiaer f. A. im Westend Frankfurts eine Aeligionsfchulc und in Verbindung mit derselben eine Simagogc. Die begeisternde,, und degeisterten Ansprachen^.dcs lunvergesilichen Führers ricien Männer a?us deil Plan, die der Pflege des konservalivcit Judentums im .frankfurter Westend" ihre Lebensarbeit widmete» unk» t>ie auch na»!' dein Tvdc des Meisters ihre Persriilichkeit daiür einiei.ten. die .Westend-Simagogc" in der Unterlindau zu erhalten und auszubauen. Aus den drei .Mittjvnim". die »'.«N den Goltesdienii am Sadbat besuchten, ist c?!r^ stattliilie ^eiiicindc genwrde» und heute sind es bereits weit Uber 2.'-N Vesncher »ind Z^rsuchcrinnen. die das schlickte Gotteshaus an Sabbaten nnd Feiertagen reaeilnnf.ig de^ suchen. Eine bedeutende Anzahl konservativer Inden ist nach dein Westend gewgen und besucht henke den Gottesdienst in der Untcrliiidau. der streng »ach altem Aitus und iiennn nach de» all.» frankfurter .Mi»hagi»>" geführt wird. Und nun ist das Gotteshaus zu Klei» gen>t>rden und der v^>- phetische Auf hat seine praktische Vedrulniig: .?eh»e ans die Aelte deines Hciligtuins". Die Verwaltung der Unterlindau-Snnawge durfte zu ihrer Freude dem Plane näher treten, das z i klein gewordene Gotteshaus zu erweitern: dniili der eifrigen Arbeit opfenreudiger Ve- Vorsitzendcii der Israel, Acligivnsschule. des Herrn Iul. Carlebach, sind die Arbeiten zur Vergrößerung der Slinagogc soweit vorgeschritten, das; der Erweiterungsbau bereits zu den Feiertagen in Venuimng genomnltn n>ird. Die Snnagoge wir für die Zukunft etwa »'<>»> Männer- und Frauenplät'.e besitien. die vorerst den Ansprüchen genügen werden. Neben der Snnagoge ivird ei» geräumiger Saal gebaut, der für Hochzeiten, für Porträte und Versammlungen Aaum bieten wird. Von .Osten" kamen wir. nach .Osten" ist unser Auae beim Gebete gerichtet. Oft und West vereinigen sich, unser Judentum zu loben! Heil dem Volke, das seinen Gott verehrt: das Volk e»- stellt ein Heiligtum .Ich werde tn ihm wohnen". A. Sereln Wohltätigkeit. Der Gottesdienst an den Huben Feiertagen findet in diesem Jahre in der Lirderhalle. Langrstrafic statt. Die Gebelszciten stimmen mit denen in der Gemrindtsgiiagoge am Vörncolai-. übercin. Talmud'Zbora-Verein Berein»lokal: Synagoge Vörneplalz Posischeekkonto Ar. t7llc: tfrit, Breslau, Täglich Schiurim in den Synagogen Vörneplatj und Hermesweg. Fori!i>!!.Ui>gsuiilrk-i>!it für junge Leute. Knaben und Mäo» chen. täglich in kleinen Abteilungen. Anmeldungen iür den Fortbildungsuntcrricht an den Leiter de» Unterrichtsiveiens Herrn Lehrer S. Unna. Kl. Obermainstrafze. erbeten. In den nächsten Wochen finden im Hörsaal der Snnagoge Horneolaft. jeweils eine Stunde vor Nacht, folgende Vorträge von Herrn vr. E?n st Sin-s?: statt: c^x n"»n Samstag, den 1^?. tzceptemder: Samstag, den 2«. September: Samstaa, den Z. Oktober: _ vie szurte vavtos Bei diesen Vortragen ist die Teilnahme von Damen erwüns,1?t. Der Geburtstag der Welt Vor dem Deriöhnungstage. .-^2^ .-"22 RNZ-»? «Z? 1! l -»-»--«-tjss . ^__»>»>>>!mr^w-UriTrrm-s^ >! ^,».^>>..iM..».-»»»-^u^i'U^ «>... i«r.«^M ...^u^^^«^..!!..^___^____UUM..________" ^»»^——^ - -- '>^-- . ..^..v.?^..-- <