Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 3 (1924-1925)
- Issue
- 8 (4.1925)
- Date
- 1925-04-01
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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der Gemeinde ausgeübt, und in einem Atter, in dem er sich wohlverdienter Ruhe Halle erfreuen dü fen. wismele er seine unverbrauchte Kraft den sozialen Einrichtungen der Gemeinde und der Stadt. Es wird unvergessen bleiben, was er vor allem im Almoscnkasten. aber auch in zahlreichen anderen Institutionen, mit seltener Hingade und vorbildlicher Pflichttreue in den schweren Iahren des Kriegs und de? Nachkriegszeit, bis in die letzten Wochen feines Lebens hinein geleistet hat Ein treuer ^ohn des Judentums und unserer Gemeinde ist mi! ihm dahingegangen, sein Andenken wird in Dankbarkeit und Verehrung bewahrt bleiben. Bei der Beisetzung, die unter großer Anteilnahme am -t März erfolgt.', widmete an der Bahre de? Heimgegangenen HerrBürgermeisler Ärüf namens de??.'?a Mrat? der «ladt Franksuri ehrende Worte des Gedächtnisse?, Herr Dr Eduard Baerwald gedachte in einem ticsernpsundenen.. tindrucksvollen Nachruf der großen Verdienste Philipp Schiffs um die Gemeinde, Herr Bernhard Eiml N rief dem Verstorbenen as Freund und Mitarbeiter in d?k sszislen iz:!7s. 7i«c herzliche?a»«e?n?^rtr r-sch Auch die Kammer der Kursmakler ließ durch Herrn Jean Schumacher ihrem früheren Vorsitzenden ein letztes Lebewohl entbieten. * Anstalten und Vereine * Israelitische Reliaionsschule. Anmeldungen für das neue Schuljahr nimmt der Letter, H-rr Rabbiner Dr Horovitz. wädrend der Serien in seiner Wohnung. Staufensir. Z>». wvchenläglich zwischen 4 Uhr entgegen, außerdem am Zag des Schulbeginns, Mittwoch den 22. April in der Anstalt Hermesweg '^/27 von 2>/.-3>/» Uhr . , . Unterlindau . 4-5 Aabblnlsche Lehranstalt <N2'T") Letter: Gemeinderabbiner Dr. Holtmann. Für das am! Ijar deginnende neue Semester werden Neuanmeldungrn »on Schülern entaeaenaenon-men. De? "»!;?- »lan umsaßt in einer Unterstufe und einer Oberstufe Haupt, und Zlebenkurse über Bibel. Schulchan Aruch und Talmud mir Kommentaren, sowie über jüdische Geschichte. Allen Zöglingen der Anstalt wird Gelegenheit geboten, sich ta den Lehraegenständen der höherei, Schüler:. soroie in dr,, Handelsfächer» fortzudiid-n In die Unterstufe werden schulentlassene Knaben aufgenommen, die bereits einige Borkenntnisse im Talmud besitzen Aufnahmegesuche und Anfragen sind an Herrn Rabbiner L»r Hoffmann. Börneplatz 16, Frankfurt a. M. zu richten. Da» Kuratorium. Anstalt Sz Ehajlm. Anmeldungen für da» nach Pessach beginnende Schuljahr »erden schon jrtzl in den Räumen der Anstalt Hermeswra »o/N täglich 4 Uhr von den Herren Dr. Ephraim uno Lehrer S- Schereschewtko entgegengenommen D>e Anstalt umfaßt neun Abteilungen, die täglich je zwei Stunden Unterricht erhallen Unterrichtsfächer sins Penraleuch «il Rasch:, Bibel. Mischna. Talmud und Echulchan Aruch. Für weniger vorgedildete Knaben und junge Leute sind Vorbildung»- Kurse eingerichtet Der Vskstüno. Zur 5ortblldungsschlllpfllcht für Haustöchter ll. SallSangestellke- Zu Beginn des neuen Schuljahres soll die FordiiöungSschulpflichl, die bisher nur die gewerblichen und kaufmännische» Änaejltlllen erfaß! hat, auch auf die Haustöchter und Hausa-ge-- pellten ausgedehnt werden. Fortdildung^schulpflichlig sind alle Mädchen von ^4 bis t7 Iahren. soweit ,ie keine Sazule mehr besuchen. Für diese wiro eine hauswirtschafiliche Fort» wovon 4 auf Kochen und Hauswirtschaft und 4 auf Handarbeit und allgemein bildende Fächer entfallen sollen. D-ese dreijährige Forldildungssch uloflicht. d-e vielen davon Betroffenen vielleicht bei einer Anstellung hinderlich fein wird, »aan durch den einjährigen Besuch einer anerkannten Haush^ltunasichul-'; in u-rich-r der wsszenütche Unterri!!,: ^! Stande» ui^fänt. abgelöst werden. Hier werden die Stunden auf einen Bnr-n-.irag oder s Nachmittag aelegt, sodaß den Schülerinnen die Möglichkeit geboten «iid. darrben sich im elterlichen Haushalt nützlich zu machen oder eine Berufsausbildung zu beginnen. Für die jüdischen Forlbildunasschülerinnen ist die Einrichtung einer rituell geführten Schule eine absolute Notwendigkeit, und es sind bereits Bestredumien im Hange, die hanswirl'chaflliche .,or!bil?ungsichult an die sch»:, bestehende Iü- ' dtsche Hausdaltungsschule, Köniaswarirrstrafie 2". anzugliedern." Es liegt im Imeiesse der Eltern, bald zu diesen Fragen Stellung zu nehmen und sich für die dreijährige F>.rtbi!dunasschule sder die eir-jähri«;» T'rriisvichuir zu e»ticheidcn. Au weiteren Auskünften nnd znr Entgegennahme von Anmeldungen ist die Leitung der Haushaltungsschule bereit. Sprechzeit nur werktags von 4 -ö Uhr. Lehrstellen. Wir suchen dringend Lehrstellen zl Ostern silr mehrere Lehrmädchen mit höherer» iniitel- und Bl'lksschuldiid.lng l.!^üro. Lage? und Berkaut>. Außerdem einiae Lehrstellri» für Schneiderei und Weißnähen in Samstags geschlossenen Geschäneu. Weivlicye Fürsorge. Langestraße.1«» (Hansa Z4L5>. Sammelvormundschast. Im letzten Vierteljahr >i«2» wurden drei Mündel aus der Vormundschaft entlassen und vier Mündet neu aufgenommen. I Für die Versorgung und Iluterdringnng der hils^dediirslitien Mündel und Jugendlichen mus;te die Koininissi.'n für Jüdische Kinderiürsorge von Oktober bis Dezember Mk. l5»ttlt.— aus« j wenden, so5nß sich für das Jahr t »24 eine Gesamtausgabe von Alk 6»».K75.— ergibt. Der grüßte Teil dieses erheblichen! Betrags wurde v!?n der Zenirnie für jüdisch? W^hlfahrtspslrue I aufaedrachl, da die angesUiIr'sienen Vereine nicht in der Lage waren. v!>!>. sich aus ent'prechei'de Zuschüsse zu leisten — Der Gesundheitszustand der Kinder war im abgelaufenen Jahr durchweg recht dcsnrdigend. Pflegamt des Almosenkasten». Sammelvormundschast. .Weiße Koche." Unter »Weiße Woche' oerstehen die Marenhäuser und Spejistgeschäftc eine Verkaussvrrüiisiüituiiu. weiche dem Publikum »etat. w>e gewaltige Borräte zu vorteilhaften Preisen geboten > werden. Beim Kinderhaus'der Weiblichen Fürsorge.! Hans Thomastraße 2». liegt die Sache umuekehrt. Es will seine! Freunde darauf aufmerksam machen, welch gewaltiger Mangel an I Bett-, Tisch- und Leibwäsche bei t!im vorhanden ist. Jedermann weiß, daß 4 > Kinder vom LäugÜnu^uiirr d.s zum «'>, Lebensjahr > in genannten Dingen einen Verbrauch haben, der fortwährcuster ' Ergänzung dedarf. Zumal bei der Einschränkung, die man sich in den letzten Jahren bei Neuanschaffungen auferlegen mußte, die! Bestände sich in sehr schlechtem Z»iland befinden Aus diesem I Grund hat die Verwaltung des Kineierhauses in die Pess ächze tl j eine »Weiße Woche' gelegt In dieser Zeit, da alle schränke I revidiert werden, geht an jede Hausfrau die Bitte .Nehmt an! Kinder« und Bettwäsche, was ihentbehren könnt und überlaßt es uns für untere Kinder. Wir find für alles dankbar, auch für Wäsche von Erwachsenen, aus der wir Kinderwäsche schne dern lassen- In jedem Wäscheschrank wird sich etwas finden, schiedt es ins Kinderhaus. Hans Thomastraße 24 Unsere 4>» Kleinen , danken im Voraus!' paläfiinasilm. Man kann mit den gleichen Worten und Zahlen einander widersprechende Ttieorien beweisen und Ztalist'ken aufstellen, man i — wir müssen eben glauben, da wir nicht alles nachprüfen können. , Ver aber fichtborlich im Bilde, in der Wirklichkeit seine Wer.e ' zeigt, der braucht ni t t erst vorzurechnen und zu erfühlen, und j dennoch — man glaubt ihm, man ist überzeugt Das war der! Eindruck des Palästlnasilnis am li». Mar, aus Jeden, der tdn! sah: Hier hat Kritik und Theorie von freund und Feind zu > schweigen man mag an seinem Ort über Wert oder Unwert, z über Notwendigkeit und I-el des Ausbaus in Erez Israel streiten.! was aber da ist. neu erbaut, das kan-i nur Bewunderung. Scolz j und Freude auflösen. Und wer so schlicht >ei»e'Sache oorbrinat. i der muß wohl auf gutem Grunde bauen. In diesem Filmfehlten i alle aktuellen, sensationellen Stimmunqsdi.'der der »großen Männer' j oder .großen Augenöl cke'. es sei denn, daß man die oom Publikum dcklaischten jüdischen Polizisten oder das allzu breit darge»! stell:? Sp->rifesl dafür nehmen wollte?>b--r er zeigte, so einsach vätlea, Land chaf en und Luder des flachen weiten Landes, die schon erfreut hätten, wären sie »ich! au, Palästina, «nd ine darum