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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1925-03-01 · 7 (3.1925) · page 6

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
3 (1924-1925)
Issue
7 (3.1925)
Date
1925-03-01
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Mfeonj jüdischer Altertümer. <Sakzrl!--ssk 'tt!) Besuchszeiten: Scmntags vorm. von 10—i Uhr Werktags nachm. , 3—4 , Sprechstunden der Serren Gemelnderabbiner. Aabbiner Dr. Hoffmann. Bärneplah II, Fernspr. Hansa 2 ^4. nachm. 3—4 Uhr Aabbiner Dr. Horovig, Slausenslr. 3»>. Fernspr. Matngau Ut^i, nachm. 3—4 Uhr Aabbiner Dr. Lazarus. Cronoeraerstr 'w, Fernspr. Mainguu 2>in2, nachm. 3—4 Uhr Aabbiner Dr. Salzberqer. Eschersheimerlandstr. V7. Fernspr. Hansa 9»tö. nachm. 3'/,-4'/, Uhr Rabbiner »,r Selig mann, Frieortchjtr. 2», Fernspr. Mainaau NL». nachm 5.-« n^z? Andere Sprechzeiten können telefonisch vereinbart werden. * Anstalten und Vereine * Einrichtungen der sozialen Fürsorge. 5angeftraße 30. Dt« Büro» sind Samstag» und Sonntag» geschlossen, wenn nicht ander» angegeben. ») Zentrale für Jüdische Wohlfahrtspflege, tägl. lv-ll'/, außer Mittwoch. Fernsp Hansa 95 l». Zimmer 4. ») Landesverband für Ztid. Wohlfahrtspflege in Hessen und Hessen-Nassau. tägl. U'-ll'/, auszer Mittwoch, gernspr Hansa »54ij Zimmer 4 3) A lmosenkasten der Israelitischen Gemeinde. Montag. Mittwoch und Freitag U->2 Fernspr. Hansa b^v? Zimmer t». 4) Israeltttscher Hlllfsoerrtn. tägl. U)-l. Fernspr. Hansa 372«. Zimmer 2. 5) Wirtschoftsbethilfe. Mvntag. Mittwoch. Freitag '.'-ll. Schuhreparaturanuahme Montag 4»ü. S^zuhreparaturausgade Donnerstag 4-5. Feruipr Tauuus «!>t Zimmer 7. S) öammelvormundschaft.tägl »12 auszer Dienstag. Fernspl^ Hansa >>2U7. Zimmer tt 7) Berufsberatung uri-d Arbcttsnachwet», tägl. I'»-l2 außerdem Montaus ',7-'/-^ abends. Fernspr. Hansa S72-Z. Zimmer 3 ii) Weibliche Fürsorge. Mvntag, Donner tag und Freitag U>-l2'/,. Mittwoch :t-5. Fernspr. Hansa 37^» Zimmer l. ^Stellenvermittlung derWeiblichen Fürsorge, tägl U1-l2u >'i'/,-ä Di'nnerstng abends 7'^.-!', Sonntag vorm >/»I>>-1l. Fernipr. Ha»su 3t2.'>. Zimmer w) Klnderschukko»>»iissi>'» der Weiblichen Fürsorge. Montaa. Donnerstag. Freitag li'-t2'/.. Mittwoch Fcrnspr. Hansa l!7^->. Ziliimer >. 11) Ortsgruppe des jüdischen Frauenbunds. Mont.ig. Donnersl.ig u Freitag >>»-lU'/^!. Mittwoch 3 >>. Fcrnspr. Hansa 37^.'». Zimmer l. 12) Heim des jüdischen Frauenbunds, tägl. 3 Fernknr Ha»sa.'t7^5». Zimmer > l3j Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Tuberkulose, tä >l. 3-'». Fernspr. Haiisa 375.V Z mnier l 14) Beratungsstelle für ostjüdiscne Flüchtlinge. (Durchwande-ersürsorge» lägl. l"-l. Fernspr Haina!t72>>. Zimmer 2. Nachmittag? melden sich Neilankommende im Flüchtlingsheim, Einhorngasse t Aufruf zur Leteiligung an einer Ausstellung. Hie jüdisch« Gemeinde ZranNurt a. ZV. von ihrer Sntßebtmg dts jur Mi»e de« neunzehnte«. Zadrhundert» (Im April in den 'Räumen des Kunslveretns^. Unter dielen, Ittel kollen alle Altertümer und Abbildungen, die geeignet sinv, die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Frankfurt a M zu oe>aiis>duuiiche«. zu einer Ausstellung vereinigt werden Diese ist für die Kenntni» der Geschichte unserer Stadt und ihrer al e» uud bedeutenden jüdischen Gemeinde von grober Wichtigkeit' auch iu künstlerischer Beziehung wird sie manche Anregung gebe» Können Drshaid honen wir bestimm», sab alle Kreise sich demüken werden, du?ch Uedersendung zahlreicher Leihgabe» diese Svnderscriau zu einer eindrucksvollen Kundgebung der Liebe zur jüdisch, n Heiinalgemeinde zu machen. Nur durch eine möglichst vollständige Boisührunq der Originale snd «ddiidungrn aller in Betracht kommenden Gegenstände, die l nicht nur persönliche Bedeutung haben, kann k»ie G?sch'?»5-?.h:i:! errrtchl melden, d-e wir entreben. Das Städtische Histsrüche Museum, die Israel tische Gemeinde und zc-hlreiche Lammler und j Vereine haben bereits Ge^enstänve. Abbildungen, Gemälde. Bücher usw. für di^se Ausstellur: i zugesagt', es sehien aber noch viele Stücke aus Familieiidesii;. die der Oeffentlich,eit unbekannt sind, und die bei dieser Gelegenheit einmal weiteren «reisen zugänglich gemacht werden sollten. Um einen Begriff vom Umfang der Ausstellung zu geben, zählen wir die Gebiete auf. die gezeigt werden sollen: l. Die Geschichte der Frankfurter Juden: Urkunde«. Protokolle, Memordücher. Äu'rufe. Plakate. Sieget. Wappen, Münzen. Meda llen Geieilscheine. Bücher und Bilder über dlstortsche tkr-izn!»e usw! ». Die Zu?«ngaise: Bilder, Pläne. Modelle usw. j 3. Synagogen. Aealstvule sPhtianthropi») Bad und j Friedhof: Bilder. Pläne. Modelle usw .'Kein »^laerär) > 4. vir /voytlaltgkelt: Krankenhaus, Unlerstüi;»ngsoerj eine usw. deren Urkun»»«», P??»?d^n» S:^:»:^», Brrichle.! tabellarische Darstellungen ihrer Tätigkeit usw ä Die hebräische Druckerei: Proben der wichtigsten hebräischen Bücher und Gelegenheitsdrucke usw S Rabbiner und andere jüdische Gelehrte: Hhre Werke. Bilder. Autogramme. Siegel, wichtige Briese un» Entscheidungen, Stammbäume usw. 7 Beoeutende Männer und Frauen: Bilder, Autogramm?, Siegel, wilvtiqe Briefe usw 8 Trachten und Strajjentopen: Abbildungen. Figuren (Originale). Verordnungen usw Der Kunstoerein übernimmt die üblichen Garantien und Bercherungen, die Leitung der Ausstellung wird die Wüsche der Lrthgeder auch bezüglich der Namensnennung — üreng deachten. Dir Anmeldungen der auszustellenden Gegenstände und alle Anfrage» erbitten wir an unsere Geschäftsstelle: Museum füdlscher Altertümer, hier. Zahrgasse!4V. sTele'on Hansa 7'«5») Ver Zranrfurler ttunstverew. Sa» ZIlufeum »üdrfcher Lltenumer. Va< AnHstel.ungSl'omttee : Julius Goldschmidi. Prof Hülsen. Iuliu» Heaman Sri-del. ToepliA. Die Gesellschaft für jüdische Volksbildung hat die Mittel zur Herstellung eines L?s:s!-g5 direit^s.'rllt, orssrn Erscheinen jedoch nur bei sofortiger An.iade der ausz «stellenden Leihgaben möglich ist. Kursus zur Ausbildung von Anstaltsbeamtinnen. Neben der hauswirtschaktlichen Au?ditdun^ f.ir jun^c Mädchen und den dam.t in VerdinZunH st.d^ndcn Auflade», denen sich die Jüdische Haushallungsschu.e tu ,^ran jurt a M leil 2S Jahren erfolgreich «vid i et. izal die Anstel seil dem leftte» Jahr« einen Au?dild»ng?kursus für jui.ge Ma^.^cn. die sich später l» I jllstuchen Heimen dclät.gen wollen. e:».:rri<iilet Bei Sc-ii großes! Mangel an Fraueiideru eu. »er 0» ch t>cn Advau :> > kuufmänniichrn Bcr»ic »ocr> oeri:»ir!it leorZ^n ist. ivir!» Sitse Aus-! dildungsinögllchkeit um so medr dc,ruij: iverdcn. als sich in ser gros;cn An/ah! jü^iis!ic7 ^o!U c:5r?c:!ir:ch!un^rn deilänoi^ Va»! Fehlen von!vir:s.i,a!:iich .i>ll .e^.,!i!:cn ^camlilinen i!zlbar! machl. Boraus-eNuiig für die'en ^er, f nt eine ^,ute?lllge:: ein« dilduug. ^ei^jlig:: Lcocusauisuss»:!.«. ver?un!»en mit tz^lzem ^»er-! a»tworUich!^il?^e>ü!»l der jüüisckcit 2iU^rii'..li,izeii lZe^enUver i-nl» das!^wils;tscin von dem Er-isi 5cr -»'Ulr? zu derv:!t:^>.ii0eu Aufi.bcn Die Aüdischc Hansha>tun.,-,'ciia!r k^,nt. dielen ilnil., lsdenintinnc.. eine vollwelti.'.c Schulung z.» ^cdcn und sie n, de'.i^e». zunächst der Anfta.t? ci.crin eis e gn:e <)ilse uno ^t'trtt.rii, j:» > sein uu^ »ach metzrjädr'ger Tat gi-e«: scltijl c.net'. ^e.ried eile» I zu können Sctdttvcij:änd!i<d w id?c, der Ausbildung. S:e ein- I schließlich eines pruk »schei, HNiedres t>. ).i,?e uniiaxi. See! HanpiN'ert auf d!e vrakltschc Bc: a: igui> a s lochen. Hausardell. ,ialidalbe,l. Büroarveilcn usw» ^cle^t. ^r^anzend lr,tt hin,u der tdeoretiscve Unlcrrl.i,t in liaö un ism.ltelleüre, Grsundlicil? ehre, rcligioien und »ilu«u»;-?or>^r nen ..im De« Unterricvi. den nur sem:nar«itsch .7n- :ed,t!'cre L^drkrafle erteilen, wiid vom städlischen Bc:L'^ich!t!-!n: «n?rn'ci^,r Sie Adi.i,«»^- Prüfung wird in Anwesenheit d-escr Behörde abgehalten Der näcoile t<.ur»us beginnt am t. .?la» t^.<» Ar: d'.-ser Stelle n öcdten w.r a>»i--^k»crn die l?eruiiu>t»»i'.5en jungen Mäk»>r,en mit lzoizerer Schuioi-di ng üu? die Ausdildung als technische Ledrerin (Aoicdluizvriisi.ng m Hauswirtschaft, Handarbeit und Turnen) und G«werdeichuiiehrerin gl«» weisen, Bcru'e die in jüdischen Greifen noch vir» zu wenig bekannt und gewählt weiden. Ma »chr judische Ansiair würde gerne eine ss a-tSg-oilSrte?^ ne al? Lelterin anstellen, aber nach unsere? unmaßgeblichen Schätzung düritcr» es kaum 12 Jüdinnen i« Deutschland sein, die nch dieser Tätigkeit widmen. Zudem verlang: di? demnächst i»s Leder» treirnde obligatorische Berus»- schule die Neueinstelluna einer großen Anzahl dauswinschaftlich

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