Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 2 (1923-1924)
- Issue
- 12 (8.1924)
- Date
- 1924-08-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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stehem die Juden in Erez Israel ^waren ein Bauernvolk, dern ^fast^ ausschließl^ ^Zenn d^r ^ude sich umsein r^egelre^^ ^Ha^delsgeschä^ fein.^ Auch der Schuloerlav im siebenten Jahr ijt^bei Darlehen jeden ^langfristigen Krcdit^ und^ das ist ja ^Das Gebot der Nächstenliebe ist den Juden oft schwer Schmelke von Nikolsburg. was er da^tun soll! Und der Einsicht böses erweist.- oergiltst Du ihm. tust Du Dir Züdlsche^Zamiliensorschung Man weiß, daß die l'>rvs;stadt den Familicn-Ausammenhang auslockert, die^ natürlichen Gruppen zersplittert und das Interesse an der Herkunft, die^licbevolle Beschäftigung mit den Vorfahren verschwinden läßt. Die deutschen ftädter sind/ unterliegen in noch viel höherem Maße diesem Auflösungsprozeß.- kommt doch' bei ihnen hierzu, daß grade in den führenden Schichten die Taufe oder der Austritt aus dem Judentum oder doch die religiöse Indifferenz zwischen Vorfahren und Nachfahren oft eine tiefe kulturelle Klust geschaffen hat. Ferner, dag feste Familiennamen, der sichere Rahmen für jede Kenntnis einer Familie, erst seil dem Beginn des 19. Jahrhunderts vorhanden sind und endlich, daß die privaten Auszeichnungen und Grabschrifttn, Urkunden und Dokumente oft Artikels, den ich im Gemeindeblatt der jüdischen Gemeinde Berlin am 4. April 1924 über .Jüdische Familienpapiere" geschrieben hatte. Ich erhielt so zahlreiche Zuschriften. Besuche und Anfragen, das; im Anschlug ein Kre^s o^on ^teressenten^ ^.^reun^ Familie die einzige Klammer darftellr. die sie mit ihrem Zerstörung verhindert werden, so muß aus privater Obhut So schlug ich denn vor. l':. jüdisches Familien-Archiv! Juden. n. h. also de? Berliner G-m-indcdidliochek in schlickenden Besprcchungen^cigten. ^k^es praktische? sei. Verwaltung heranzutreten, inzwischen durch private Initiative das Archiv zu^ grünen. Für dieses zu ^werben jüdischer Familiensorschung". niken? Neben den wenigen gedruckten di? handschriftlich vorhalldenen. Aber auch Aufzeichnungen über Erlebnisse oder Fneoen. seien es Leiden und Verfolgungen, sei es auch nur das schlichte Alllaasschicksa! der .namenlosen- Zeitgenossen. Auch aus solchen Schicksalen setzt sich das Mosaikbild zusammen, da? wir Geschichte heilen. Neben solchen Lebens-Beschrcidungen oder Memoiren kommen