Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 2 (1923-1924)
- Issue
- 7 (3.1924)
- Date
- 1924-03-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Haftung ^erfolgt oft^ plötzlich, ^ohne^ da» der Mann seine oder selbst von privater Leite Mittel ausbringen, um ihnen das Durchhalten zu ermöglichen kürzt werde. In leichteren Fällen wir/er srldst mit den Nechtsbeistand damit betrauen. In allen Fällen aber, od schuldig oder unschuldig, wird er Worte des Trostes für Vor dem Krieg, im ^uhre!M2. oerbüfzte ein jüdischer Partei spielte, eine sechsmonatliche i'.ejüngnisslrase wegen Beleidigung eines Landrats.?lus ein Gnadengesuch bitten. Als ich an einem Sabbat nach Preungesheim Mann vor mir: Das Gcsich/ schmerzlich besuchte ich ihn in feiner Zelle. Er klagte mir sein Leid: wie er mit seinen Qualen allein gelassen wurde in girier als politischer .Verbrecher" Anspruch zu haben glaubte. de'/ dem Direktor der Anstalt verwenden zu wollen. Einige sehr wesentliche Erleichterungen wurden ihm sowar er aufgerichtet: nicht eine Spur von Verzweiflung war zurückgeblieben. Er versicherte vst. er der religiös oerdanken hatte, daf; er die strafe durchhalten konnte. Zum Schluß, noch ein Wort über die Zahl jüdische befangene in den hiesigen t^esängnissen. Nach dem Krieg hat die Kriminalität stark zugenommen: das Wort com .moralischen Ztahwad-. das der Krieg sein sollte, ist längst bei allen Denkenden in seiner ganzen Unsinnigkeit erkannt. So hat auch die ^ZatU der jüftalt Preungesheim? In ^der Hauptsache handelt es sich Verbrechen bei Juden selten oder garnicht vorkommen. Äblatts ,» vermeid«, verdea die »emejadesttsStder driszead s-detm. A»r-tteaSa>er»a»eunser- »SgUch dna «ememdedSr» «itzutal». Gin MS m die Zrlmkftrter Zudengaffe vorsoZahreu. jüdischen Bürger der nctu^en Freiheit erfreuen. Viele! sich im östlichen Stadtteil ^Brückhof-. Rechnet-, - lieg auch noch der Ref? seine alten Wohnstätten. und nur noch wenige geringer Bemittelte blieben zurück. Eine arme nicht jüdische Bevölkerung bezog die vielfach ocrerhalten, ein l . huncr Tl.,'clha.:d^ hick einen regen Verkehr aufrcch:. und io spic-le sich dort noch lange ^dische^ ^b. Morgenstun^ Iude^: suchten meistens ihren Erwerb in^ Frankfurt, so heimer durch Allkleiderhandel. die Bürgrier^mit Alt. I^udc^gas^ dereriitterle^ sammlungcn. Traucrfällen oder Gcdächtnislagen eine- Hauptsächlich vor d^Festeszeiten war der Ver stellen ^ttld Transport ^der Maz;och. Am Wochenfeste den fassen kaufen und fand^Leule. die beim Aufstellen Dieser Mann hielt Uch^jür einen Rabbiner, seia^ Äußeres j stützunq lieiz er eine Einladung za einer SaddaHre^igt.