Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 2 (1923-1924)
- Issue
- 5 (1.1924)
- Date
- 1924-01-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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leiden genügen. Wie der Sklave nach sechs Dienstjahren im siebenten Jahr als Freier und völlig (Gleichberechtigter in den Kreis seiner Brüder zurücktritt, so erwirbt er an jedem Sabbat, der die Welt grüßt, das Recht aus Freiheit, Der Sabbat, der dem Israeliten das Joch des Alltags abnimmt, vollbringt sein versittlichendes Werk erst dadurch ganz, daß die edlen Gefühle, die ein geordnetes Rechtsleben weckt, auch in der Brust des Sklaven ihr feierliches Leben entfalte» dürs-n. Ms der Paulinismus den Sabbat wegen seines Gesetzes erl?ob,^wollte er ^icht nur^den Körper des Aldcntums. sondern auch seine Seele treffen. Der Rabbinismus fühlte die Schwere des (Geschosses. Man darf fo kühn sein zu ^gen. olMe^ dk zu verletzen und sich als starke Außenwerke der Befestigung des Judentums erwiest». Uud wer das^jüdische Mittelalter vorurteilsfrei in Sturm und Not. 6 2 Es ist wahr, daß die Rabbinen das biblische Sabbatoeseh umzäunt und umhegt haben. Aber gibt es nur Aäune Es gibt auch lebendige Pflanze geheiamisooll bedingen! solcher Art i^t der nie^dem^der ihn mit heigem Herzen und in rcligiöstt Wenn soziale Ethik bedeutet : eine Sittenlehre, die den der Ethik emsprechen? Der Sabbat lehrt seine Bekenner W Arbeit und Ruhe, in Tätigkeit und Rast sich begreifen schaftlichen Lebens. Was könnte mehr dem Geiste des Sozialen entsprechen? ^hik und Sozialismus haben in schöpferischer Stunde «uSderArdeitderMdischenSaushaliAngSschule. Haushaltungsschule vor fast zeh.i fahren ihre Heimparte gefunden und ihre jugendlichen Insassen erfüllen die »! Räume mit frohem, arbeitsreichem Leben. Wie wenig erzählt der einfache Name der Schule von ihren vielfachen j ^°rnn! erraffen sind. ^Begründet vor 2v Jahren als l Schulung unserer jüdischen Töchter gewandelt. Mit de^,! Verem. ebenso dem städtischen Fach, und Fortbildungs-! Cch" anvertrauten! zubilden und ihnen das^Bewußtsein für ihre Verant- Schulküche. die genau nach dem Plan der städtischen Erfolg oft genug auch dem elterlichen Haushalt zu gute Tische, angenehme.^ ruhige Tischgesellschaft, die bekannten? Die Mahlzeit wird^zum Selbstkostenpreis^ ad-! treten. ^Der Mittagstisch.^der sict^ schon ledhaften^Zu- So schließt die Jüdische Haushaltungsschule die verfchiedendsien Betriebe in sich, einheitlich nur darin, daß lichen Jugend gewidmet sind und der arbeitenden jüdischen Mische Mittelstandsküche soll nicht der letzte Stein fem, den die Haushaltungsschule ihrem Bau eingesügt hat! ^» Zer^Henms» w »er Z»«eS«»« »«» »«eiste- ^i-lö«» «eSetea. S»resfeaila»er»«ße» «wer- Mtlch »e» -^eiadedsrz »Hatot«.