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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1923-08-01 · 7 (8.1923) · page 2

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
1 (1922-1923)
Issue
7 (8.1923)
Date
1923-08-01
Page
– (sequence 2)
Language
German
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2 Schiff wurde l6Z7 von der Gemeinde mit einem Jahresgehalt von 6 Reichstalern angestellt. Die Unmöglichkeit Grundbesitz zu erwerben, dazu die Brandschatzungen hatten dazu^geführt. dag dauerde Anstalten für wohltätige Zwecke, wie sie Heulern großer die in Erkrandunassällen einander besuchen, pflegen und unterstützen sollten, und er fanden sich 2^ Mitglieder, die ^relnszwecke g^mieteN Übrigens wurde^der Verein auch später allerdings seine Besurcht^g^al/unbegründet erkannte und den Berein von da ab förderte. Maas war vorhandenen kupfernen Büchse die Beiträge, beschaffte Leinen. Brenüholz. Kleider und versah sogar selbst Kranken- Wärterdienste. Zwanzig Jahre später gründete Benedikt gleichen Zwecken für Verheiratete. Beide Kassen überderen Gunst des Fürsten Primas. Im Jahr 1823 gelang es Siegmund Geisenheimer. einem Mann von klaren, Geist und warmem Gefühl, die Vereinigung der beiden Kassen herbeizuführen und die Brüder von Rothschild für den Bau eines Krankenhauses zu interessieren, die dann zum Andenken an ihren Vater die beiden noch heute stehenden Häuser in der Rechneiarabenftraße errichten liefen. Erwähnt sei noch, daß im Jahr 1743 auch eine ebenso segensreich wirkende Frauen- Mit dem stets vorwärts strebenden Geist hat auch die angenommen. Die Gründung des Philanthropins am Anfang des 19. Jahrhunderts, die ebenfalls auf Geisenheimer zurückzuführen ist. hatte ursprünglich nur den Zweck, Kindern undemweller Ellern ^den Zugang begünstigt vom Fürst Primas Kar! von Dalberg, einen Gememde^ bis da^ aus PrivatMter^icht ^oder Indische Herberge für arme Durchreisende, eine Garküche für arme Talmudschüler. eine Untcrslützunzsksssc fiir die jüdischen Wasserträger, eine »Kippe' vir Vertnlung eine andere zur Verteilung von Holz an Bedürftige. Noch war die Zudenstättigkeit vom Iahe 1616 in Kraft, die den Juden mit Ausnahme von Geldgeschäften und Althandel jeden Erwerb fast unmöglich machte Nur von wemaea reichen Leuten ist überliefert, daß fie im 13. Jahr- Waren feil hielten, und nur ganz vereinzelt finden sich ^achs, Indigo. Wachs, Juwelen ^und dergl. Erst die neue Zeit ermöglichte es ewigen Söhnen armer Eltern, der Meisterschaft blieb ihn^en lange versagt. ^1835 wurde noch in segensreicher Weise tätig ist.^! halb^d euid^ IahrhMderts brachte innerj Gebieten der sozialen Fürsorge. Anstalten zur Versorgung j armer Greise und Liech-r wurden errichtet. Erziebunas-; Häuser für Waisen. Heilstätten für Kranke, eine'Äuvpens anits^ und viele andere Einrichtungen für alle Zweige! Männer und Frauen, wenn es gilt der Not einzelner j oder der Gesamtheit zu steuern. Noch sind die großen l Anforderungen nicht vergessen, dje zur Zeit der russischen und rumänischen Verfolgungen an unsere Gemeinde h??an- ' traten, und die harre Gegenwart mir ihrei unübersehbaren! Not stellt an den Opfersinn jedes Einzelnen groge An-! Nächsten^stets eingedenk sein, und möge däs^ Verdienst! Sas neue RSntgem'nfiitvt im Krankenhaus. Von Prof. Dr. vsksr S«Si». ^Wie^bereits in Nr^6 dieses Blattes berichtet wurde. standigen ^nstiM! ausgebaut. D^ie große Bedeutung.' die ' Handlung vieler Krankheiten gewonnen hat. machte es j schon lange^ notwendig, die veralteten Röntgennnrich- Leider war es wegen der Zusammenlegung des gesam-! ten Krankenhauses, die aus finanziellen Gründen not- ^'^^ Gang gesetzt^werden.^ Da die^ Wände "dieses Raumes! in Weäler^Weise^ gegea^alle Röntgensttahlen^ die bei! ' Die ^elektrischen Maschinen, welche die Strahlen zur i lungszimmer ^mhält gepolstene Tische zur bequemen > gebaut, um bei längerer Behandlung einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. An den Tischen befinden sich eleki trische Klmgell^eilungen. damit der Kranke jederzeit die kleines Fenster, ^» pFahleaundu^lässigem Glas - tung dieser AbteLung enlstammt den hiesigen Veifa^ '. ^^5^.^.^ .^ ich ' i Aufnahmen dient^ Auch hier war be?Arcschaffü?g ^der

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