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Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main · 1923-08-01 · 7 (8.1923) · page 1

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Journal
Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
Volume
1 (1922-1923)
Issue
7 (8.1923)
Date
1923-08-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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VSVMsasWZNsN ^SMeSssde OZMWWwi a. LAMZI ^^f^Mcht^I^Är SlmtlltHev LZuzeksev dev GeuteittHsvesLsslsttttS 1. Jahrg. Frankfurt a. M.. «ugLst 1923. Nr. 7 Mische WoSllaiigleit im allen Frankfutt. Leben zu ver^kttchen^Nächstenlieds und Wohltätigkeit parken Widerhall gesunden. In den frühesten Heitert- Friedhof befand.. In früheren Jahrhunderten war es aber im allgemeinen den Juden nicht möglich, Vereine zu arunden, Grund und Boden zu erwerben, um Heimstätten für Bedürftige zu errichten und so sehen wir, daß anstelle d-r orga^is^^ je^ee^ ^^"^ ^'trrv! Eynogogen^am Freitag die sogenannten .Billette^ d. i. bemühten. Arme an ihrem Tisch bewirten zu^können. Um diese Bestrebungen zu fördern, nahm übrigens die Gemeinde die.Billette" auf Wunsch bei der Steuer- Zahlung mit kl 7tz an Zahlungsstatt an. Studium jüdischen Wissen? beioeleat^rourd». erklärt es sich, saß vierst-?: am Ansung des I» Jahrhunderts errichteten Privatstiftungen großen Teils für die Ausbildung und Unterstützung derer bestimmt wurden, die ihr Leben der heiligen Lehre und ihrer Ausleaung widmeten. Die Ausstattung von armen Brauten wurde als eine der vornehmsten Pflichten der Nächstenliebe betrachtet. Verabreichung von Mehl. Oel und Fleisch auf Sabbat, Verteilung von Mazzoth auf Pessach. von Brennmaterial zur Winterszeit, Unterstützung armer Wvchn-nnn-n und ähnliche Auflagen finden wir häufig als bewillige Verfügung in Testamenten, wie auch die Anordnung von besonderen Gebeten und Lehrvorträgen an den Iahrzeittagen der Stifter. Aber nicht nur für die in der Siaot ansäingen Armen und arme Durchreisende dMen unsere Vorfahren Herz und Hand offen, sondern Deheruf^ versalzter G!aubensbrüder nach Frankfurt 1614 in seinem berühmten Werk über di-'GebrSu^e der Frankfurter Juden, daß eine arme Frau vor Scham, , Leute^ wandten sich n^ch^Fmnksur^. wo k^^ke fanden.! schon 171.4 ILiX) Luiden aus Frankfurt erhalten hatte.! Dann wegen Brandes oder Armut 1759 auS Trebiisch, '. 1767 aus Bonn, 1772 aus Darmstadt, 1793 aus Töplitz.! Metz und Posen.! Auch die Grabsteine des alten Friedhof? am schrist aus dem ^Iah? 1230 der ^^und we^ise Nabbi pflegte Kranke und erwies Toten die ^letzten Liebesdunste" ^— .Sie^übte Werkte der Mildtätlgkelt. beson- bis zu vier. Dies war aber nicht etwa Lurus, sondern?? handelte sich um vertriebene Juden aus Nürnberg, di? bei den hiesigen Glaubensgenossen Unterkunft fanden, j Bereits im Jahr 1656 waren von der Gemeinde befo!- , dete Ärzte angestellt, und in einem der Anftellungsvertrage^ heißt es. daß der Arz: sich ohne Erlaubnis der! gsstätte^und' der^zweite Arzt^anwesend^sei Ein solcher für^die erste W°che^ 1 Reichsta!-?^ fü?^ zroeile Wo^e

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