Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Journal
- Gemeindeblatt der Israelitischen Gemeinde Frankfurt am Main
- Volume
- 1 (1922-1923)
- Issue
- 5 (6.1923)
- Date
- 1923-06-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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VSSOZsMZMßsOOM OMMZIZdS FZs ^^^Mchtm?tqNe^r AmtttÄes Attzeisev dev Gemekudevevwalttttts . Jahrg. Frankfurt a. M.. Zunl 1923. Nr.S MtllSsteuer vnd Geldentwertung. Wenn diese Nummer des Gemeindeblatts erscheint, «erden die meisten iliemeindemitglieder ihren Steuerzettel für 192^ erhalten haben. Darin sind 90 °o der für das Zahr 1921 entrichteten Reichseinksmmensteuer als Kultuspeuer der Isnulitischen Gemeinde für das Jahr 1922 «nitglieder^wer^e^ch^die Frage vorgelegt haben, ob denn srich? in der Lage sei, zu d^n Lasten der Gemeinde wie wie sich die Dmge^ eigentlich oerhalten. ^Bis zum Jahr zur Einkommensteuer erscheint.^ In de? früheren kommensteuer eingeben, und ebenso soll auch m Zukunft Für das Steuerjahr 1922 haben sich unvorhergesehene Schwierigkeiten nach doppelter Richtung herausgestellt. Emmal ist infolge dtt Geldentwertung der Finanzbsoarf auf die Aeichsfinanzoerwalmng zu ebenso großen Schmierigkeiten m der Steuerveranlagung gekommen, da gegen Ende des Jahres 1922 die Finanzämter an die Kirchen und an unsere Gemeinde mit dem Ersuchen herantraten. das Jahr 1922 von einer Erhebung der Kirchen- und ämier sämtliche Unterlagen für die Veranlagung lieferten, daß es vom? Herbst 1922 ab nur noch mit Aufgebot der gröxteu Energie und unausgesetzter Beratungea^eines daß die H-me'md? vom!. April 1922 ad bis Ende! April 1923 über keinen Pfennig^Einnahmen j bedarf der Gemeinde für^ein Jahr auf Grund der! damaligen Verhältnisse mit etwa 17 Millionen Mark ' Dollar ungefähr auf SA?stand. nährend er ^im Augen-! rund LVV00 erreicht hat! Daß es überhaupt möglich war. j die Gemeinde unter diesen Umständen bisher über Wasser! Was nun den Steuerzuschlag von 90"» betrifft, ' heit geschaffen hoben. Wer im Jahr!921 eine Linkommen- . fteuer von M. lvvVV.- zu zahlen hatte, entrichtete im Frühjahr 1923 an die Gemeinde sür das Äteuerjahr l922! eine Kultussieuer von M. 9000.-; betrug die Einkommen-! steuer 1921 M. 100000.— so war eine Kultussteuer von > M. 90000.— jetzt zu zahlen, mit andren Worten: die Gemeindemitgliedern z^ffemmäßige Materialien übe/ die! beschränkt sind. SS die Kultussteuer heute mehr als srüher als ein ^Opfer! ewtt Gemeinschaft ist. die Reihen engc? zu schließe? und - der gemeinsamen Fahne die Treue zu bewahren. Es gilt, i die Güter zu erhalten und auf unsere Kinder zu vererben.; dem Ledert des Einzelnen und der Gesamtheit Sinn und i Bedeutung verleihen. E. M.