Selbst-Emancipation
- Journal
- Selbst-Emancipation
- Volume
- 1891
- Issue
- Heft 3 (2.2.1891)
- Date
- 1891-02-02
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8. Selbst-Emancipation. Rr. 3. sitzthnm, und Io sonderbar cs auch klingen mag — ob ich ihn gleich Euch nicht geben darf, der über das Lebe» des Unglückseligen, der ihn trägt, gebieten kann, da er dieses gerettet hat, so kann doch mir vielleicht morgen schon unverhofft ein Fremder begegnen und ihn als den seinen in gerechten Anspruch nehmen." „Und dieser Fremde wäre." „Der Bruder des Gebers." „Der Bruder Jabastors?" „Jabastor!" „So ist's! Ich bin dieser getrennte Bruder." „Gros; ist der Gott Israels! Nimm den Ring! Doch was ist das? Der Bruder Jabastors ein Wann im Turba»? . . . ein Wuhamcdaiier? Sprich o sprich, daß Du ihre» verworfnen Glauben nicht angenommen hast! o sage cs mir, daß Du kein Vcrräthcr geworden bist an unscrin heiligen Gesetze, und ich will das Glück dieser Stunde segnen." „Ich bin keinem Gotte untreu. Beruhige Dich, holder Jüngling. Dies sind höhere Fragen, als Dein schwacher Glaube jetzt ertragen kann. Wir wollen zu anderer Zeit davon sprechen, mein Sohn. Jetzt von »leinen Bruder und Dir. Er lebt und befindet sich wohl?" „Er lebt im Glauben: den Frommen geht es immer wohl!" „Ein edler Träumer! Ob unsere Gcmüthcr gleich ganz verschieden ivarcn, liebte ich ihn doch stets. Und Du? Du bist nicht, was Du scheinst. Sage mir alles. Jabastors Freund kann nicht gemeinen Sinnes sein. . Dein Gesicht ist der Herold Deines Ruhms. Ver- „Jch bin Alroy." „Wie? der „Fürst der Gefangenschaft?"" „So ist's." „Der, welcher Alschiroch erschlug?" „Weine Thcilnahme an Dir war prophetisch. Ich liebte Dich beim ersten Anblicke. Und >vas willst Du hier? Es ist ein Preis auf Deinen Kopf gesetzt. Weißt Du das nicht?" Zum crstcnmalc höre ich's, aber bin weder erstaunt, noch beunruhigt. Ich bin in des Herrn Geschäfte." „Was willst Du?" „Sein Volk befrei'«." „Der Zögling Jabastors! Ich sehe alles! Ein neues Opfer seiner Träume. Ich will diesen Jüngling retten. David, denn Dein Name darf nicht genannt werden in dieser Stadt, die Sonne ist uiitcrgcgangcn. Folge mir ans die Tcrraffc und laß uns die Kühlung des Abcndwindes genießen."- (Fortsetzung folgt.) Correspondenz der Redactiou. Herrn Dr. Alexander Jassinowsky in Odessa. Wir erlauben uns die Anfrage, ob Sie unsere beiden letzten Schreiben erhalten habe». Herrn I. I. in Czernowitz. Wird gelegentlich verwendet werden. Herrn I. O. in Czernowitz. Für diese Nummer, in ivclchcr Ihr Artikel allein vom actucllem Jntcrcffe wäre, zu spät gekommen. Die betreffende Stelle des Rciscwcrkcs werden >vir gelegentlich veröffentlichen. — Besten Dank Herrn L. M. in Röhrcnbach. In nächster Nummer. Karmus in Wien. Wir können nur solche Mitarbeiter acccptirc», welche uns ihre Namen nennen. In Ihrem Falle würde freilich die Lüftung des Jncognito wenig nützen, den» das Gedicht ist derart, daß man an Ihrer pocUschcn Begabung verzweifeln muß. Uebrigens kennen wir Sic, schöne Maske, und erwarten prosaische Leistungen von Ihnen. Herrn T. W. in Dorpat. Das „Eingesendet" 4 nächstens. Ein Abonnent in Horazdovic. Wird in nächster Nummer Beantwortung finden. Herrn Josef T. in Tarnow. Bei der nächsten sich darbietendcn Gelegenheit soll Ihrem Wunsche entsprochen werden. Das in der citirtcn Correspondenz so benannte „Bundeslicd" ist. das „Wakkabäcrlied" des Vereines „Kadimah". Herrn L. M. in Berlin. Brief folgt. Herrn T» A. in Lcuibcrg. Wird gelegentlich benützt werden. Correspondenz der Administration. Herrn Ch. Pistincr in Fundul Moldowi. Ihr Abonnement läuft am 31. März d. I. ab. mm in echter, unverwüstlicher Goldschrift, eigener Idee und Ausführung, aus lithographischem Wege nicht, nachzuahmen, in den feinsten Zimmern als Zierde dienend und zu Hochzeitsgeschenken ganz besonders geeignet, empfiehlt in 3 verschiedenen Sorten zu M. 10, M. 15 und M. 20, ebenso Jahrzeitstabellen in gleich schöner, zweckentsprechender Weise, auf 50 Jahre im Voraus berechnet. Lehrer Mansbach Karlsruhe in Baden, Cirkel 30. "[£«1 M">„ D31 "sVN„ ncDin or V13L>3 na - HD'^ki — tnn» riNB s'tw', iiBDi "jarn N11,Z "ö'öpick *tjm ri'2„ pito jnwn iejidh ’"jr *pw ,"ptn„b onnn 'n o“n 5 k’dvu pi -bz 5 m&b irna pisio 14 Turin it«Vd pnnö io riölvr» -popnirr Redaction „Ha'zman", Krakau (Galizien) Grodgasse 62. » T Freunde der heliräisclen Sprache! Die seit 34 Jahren in Lhck (Ostpreußen) herausgegebcne, rühmlichst bekannte hebräische Wochenschrift „Hamagid" erscheint seit dem 15. Oktober 1890 in Berlin unter Mittvirkung berühmter jüdischer Schriftsteller und Gelehrter. Sie enthält genaue iiud ausführliche Berichte über die Lage der Juden in allen Ländern der alten und neuen Welt, Besprechungen aller wichtigen Zeitfragcn, literarische und historische Aufsätze auf dem Gebiete des Judenthums rc. und eine besondere monatliche wissenschaftliche Beilage. Abonnementspreis im Inland 12 Mark, im Ausland 16 Mark. Rabbiner und Cnltnsbeamte erhalten 25 Perccnt Rabatt. Abonnements für den „Hamagid" werden in allen Postämtern angenommen. Probcnnmmcrn werden Jedermann ans Wunsch gratis zugeschickt. Herausgeber: S. Fuchs. Adresse: Redactiou des „Hamagid", Berlin. wird aus amerikanischen Mais erzeugt, ist dem Aussehen nach dem Reis ähnlich, auch wie dieser in der Zubereitung zu behandeln und als Beilage zu Fleischspeisen, für Schleim-Suppe, Auflauf, in der Milch gekocht, auch für alle jüdischen Rationalspcisen zu verwenden. Nach Ausspruch.Aller, die bisher unsere Z e a versuchten, ist selbe im Geschmack bedeutend besser als Reis und die vorgenommenen Analysen , constatiren einen weit höheren Nährwerth. Brüder Hirsehfeld & Comp. Zea-, Rollgerste- & Schälerbsen-Fabrik Comptoir: Wien, H, Untere Augartenstr. 18 Ein oder zwei Knabe» im Alter von 13 bis 17 Jahren in volle Verpflegung zu nehmen, wünscht ein anständiges Haus. Adresse in der Administration, d. Bl. Soeben erschienen: JVJf JlPiBT hebräische Gedichte, Prachtausgabe, als Geschenk zu empfehlen! 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Für die Redaction verantw.: Dr. Nathan Birnbaum. Buchdruckerei Schloßberg, Wien, II., Stcphaniestr. 2