Selbst-Emancipation
- Journal
- Selbst-Emancipation
- Volume
- 1885
- Issue
- Heft 20 (17.11.1885)
- Date
- 1885-11-17
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Nl. 20 ©eite 8 © r I b st - E »i a n c i p a t i o » - 79.138'/« Piaster (an 7900 fl.) eingenommen. Die Leistuii» gen des Vereins sind außerordentliche und ist seine Mitgliedeizahl sortwührend im.Wachsen begriffen. Briefkasten der Redaktion. Herrn' ®. F. in Berlin: Herzlichsten Dank für Ihre Mitthrilungrn. die uns in einem Verdachte, den wir selbst bereits hegten, bestärkten. Die Brocküre dieses Literaten gibt sich für national, nimmt aber der Palästina-Idee gegenüber, eine Stellung ein, die einen wahren Nationaljude» für diese Schrist nicht war», werden saßt. Nun ist, wie unser Warschauer Correspoudent berichtet, der betreffende Schriftsteller auch im „Irraelita“ als „national-jüdisch" angegriffen worden, ist aber gleichzeitig, wie Eie aus sicherer Quelle wißen, der Vcrfasier der in der „Jüd. Presse" unter dem Titel „Von nuferem Cor'respondenten in St. Petersburg" veröffentlichten Ll.nkel, die nichts weniger verrälhe», als nationale Gesinnung. Sie wissen ferner von Ihrem Freunde K. in St. Petersburg. der auch Freund unseres Blattes ist, daß der betreffende Literat sich im Gespräche ausdrücklich als Gegner der nationalen Idee bekannt habe. — Nimmt man alle diese Umstände zusammen, so steht man vor einem Rätbiel und wir bitte» Sie, uns i» der Lösung desselben behilflich zu sein; bis zur Lösung ober müsse» wir noch, wiewol Sie im Nichte sind, wen» Ihnen solche verkapp e Affimilatoren gefährlicher erscheinen als cvnsequrnte, über den Man» schweigen. — GesinnnngSbrüderlichen Gruß! S. F. In T—h : Daß unter einem Dichter während des babylonischen Exils nicht David gemeint sein kann, ist doch selbstverständlich. Wer den Psalm gedichtet, ist unbestimmbar, nur so viel steht fest, daß er exilisch ist. Die betreffende Stelle im Briefkasten sollte nur die, wie auch Sic zngebei', »»gemein lächeiliche Behauptung illustriren, daß ein — mag die Autorschaft wem immer gehören — a lt hebräischer Psalm einem neuhebräischen Dichter zugeschriebe» wird. — Besten Gruß! Herrn D. S. in T: Bereits uunöihig geworden, nachdem es bereits eine die Zionsidee verfechtende Presse in allen nöthigen Sprachen gibt, die nach Kräften unterstützt wird; wird daher nicht erscheinen. Nach der regen Thätigkeit während Wissotzky's Palästinareise eine kleine Nuhepauie; doch wird es bald wieder lebhaft werde». Löbl. Verein „Mikr-«» Kodescli“ in Lemberg: Wir .-sprechen Ihren den wärmsten D nk für die von Ihnen' unserem Blaue öffemlich gespendete Sympathiekundgebung ans. Kampsgeuossen! Durch muthige», nnerschrrck-neu Krieg zum herrlichen, lichtvollen Sieg! — G'siniiiingsbrüderlichen Gruß! Henn Solomon Rnbinstein in Przemytzl: ' Sehr erfreut über die große Zahl der dortigen Zionsfreunde. In de» Statuten ^des. Vereines „Admath JeBcburun“ ist für Zweigvereine nicht vor- / gesorgt; doch wird dieser Mangel in den nächsten Woche» behoben I werden. Es wäre daher gut, wen» die dortige» Zionsfreunde bis II hjlhiu direct in den Verein „Admath Jeschuruu“ eintreten würde», I tzamit die Sache selbst keinen materiellen Schaden durch diese bald ■ anSzubessernde Mangelhaftigkeit der Statute» erleide. — Nach Czernowiß, wo ebenfalls ein Zweigverein vom „Aärnatb Jeschurun“ und außerdem von „Lliijam" in Entstehnng begriffen ist, wurde dieselbe Antwort ertheilk und erfolgte eine bejahende Antwort. Die Statuten erholten Sie demnächst. — Zions«ruß! Frau A. B. in Wien: Rebusse finden in unserem Blatte principiell k> ine Ausnahme; wir bedauern daher, nicht dienen können. Herrn Dr. M. L. in Odessa: Ihr w. Brief kam in Folge eines höchst cnriosen postalischen JrrthumS zuerst nach-Birmingham in England und dann erst zu uns — natürlich sehr verspätet. — Besten Dank für Ihre Mit'heilungen; wir werden sehen, wer sich in angeregter Sache thun läßt. — Zionsgruß! Korrespondenz der Administration. Herrn Friedri« Hoppen in Odessa: Der Empfang von I Rbl. als vierteljährige AbonneuientSgebühr wird dankend bestätigt. — Bezüglich des Znseratcs folgt Brief. -Herrn Heinrich Grünzweig in Podgürzc: Empfang des dreimonatlichen MilgliedSdeitrages Ihrerseits, sowie der Spenden der Herren A. G- und R. W. in Krakau zu 20 kr. für den verein „Admath JeBchurun“ wird dankend bestätigt. Sie erhalte» demnächst Mitgliedskarte und direkte Bestäliguiig. - Herrn C St. in L.: Das Abonnement des Herrn S. geht erst Ende Dezember zu Ende. . Herren V. Morpnrgo in Spalato und Selig Lauterbach in Drohobycz: Der Empfang des halbjährigen Abonnementsbetrages wird dankend bestätigt. ' Herrn Dr. C. Vcrustei» in Berlin: Der Empfang von 4 Mark 75 Pf. als Abonncincntsgebühr pro Mai I88S—Februar 1886 wird dankend bestätigt. Löbl. Leseverein „Dorsche Mada“ in Manasterzyska: Ein Dritiel weniger. Herrn A. M. A»aiay in Belgrad: Gerne gewährt. Herausgeber und verantwortlicher Redacteur: N. Birnbaum. Für Russland, in!! Kautsch u kstempel!! Ferner: Crayon (Tasckstempel), bestehend aus Bleistift, Federhalter, englisch gebohrter Petschaft für Siegellack, als auch feuchtem Kautschllkffempes worin ich Vor- und Zuname, Wohnung, Beschäftigung rc. deutlich und fein zur vollkommenen Ausführung bringe. Alles zusammen kommt in AilKelgestelk, sehr bequem für die Tasche. W Sonstige sensationelle Neuheiten in KailtschuKstempels. Kostenanschläge auf Anfragen gratis und franco. Friedrich Hoppen, Odessa, Uspenskajastrasse Nr. 43werden nach den neuesten Journalen auf das Feinste billigst verfertigt bei Mine. Rosa Rathhaus, ged. 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