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Selbst-Emancipation · 1885-11-02 · Heft 19 (2.11.1885) · p. Seite 8

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Journal
Selbst-Emancipation
Volume
1885
Issue
Heft 19 (2.11.1885)
Date
1885-11-02
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Selbst-Em an t i p a t i o n Seite 8 Nr. 18 Ossieieffe Mittheilungeu deö Werreines ,iAtillVL88 lijon" irr Kcrmburg, Zwelgvercine» de» Aloatestore-Zterlaade». In den geschäftlichen Theilen der beiden letzten Montagssitzunge», wurde beschlossen, daß die Vorträge dem literarischen Comits nicht inehr dem Wortlaute nach vorzulegen seien. Ein Antrag des Herrn B. Curjell, das Vereinslocal nach „Hirschet's Hotel, Wexstraße" zu verlegen, wird zur weiteren Diskussion und Beschlußfassung auf die Sitzung am 2. November vertagt, Herr Professor Dr. Schapira wird für den Verein „Zijon“ in Heidelberg unser Mitglied, wogegen unser Verein irr oorxors Mitglied des genannten Vereines wird. In der letzten Sitzung hielt der zweite Vorsitzende, Herr A. Ehrenberg, eine» äußerst lehrreichen und sachgemäßen Vortrag über die „Propheten." Am 9. November wird Herr Lehrer Deutschländer sprechen. Ein mit Freuden begrüßtes Circular des Wiener Vereines „Mirjam“ soll officiell beantwortet werden. Der Vorstand . _ , 19. Chesclrwan 5646. Hamburg, 28> November 1885. Briefkasten der Redaktion. Herrn Dr. R. B. in Belgrad. Sie thun uns Unrecht mit Ihrem P. K.-Vorwurf; senden Sie uns gütigst recht bald etwas ein! — Colonisationsverein in Belgrad; Bravo! - Es frenr uns, daß der Aufruf des Gründungs-Comitös des Vereines „Mirjam“ in Belgrad gewirkt hat. — Br. oder T. zur Gri. natürlich sehr erwünscht. — Jüdisch-nationalen Gruß! Herrn Dr. Sz. m Wien. Warum wenden Sie sich mit Ihrer literarhistorischen Entdeckung nicht an die k. k. Akademie der Wissenschafleii? Sie würden mit einem Male zur Berühmtheit gelangen. Verzeihen Sie, daß wir unseren Lesern Ihr wissenschaftliche» Geheimniß ausplaudern: „Der 137. Psalm: An den Bächen Babels saßen wir... ist von Jehudah Halevy gedichtet!" Würdiges Seite Nstück dazu — „Schiller's Gedichte von Kotzebue". Herren M. 81. und M M. in St. Petersburg. Bries folgt. — Zionsgruß! Herrn R. A Br. in Lemberg» Besprechung in nächster Nummer. — Den Ei halt der Nummern bcställgen wir dankend in unserem und des Vereines „Zukunft" Namen. — In nächster Nummer folgt auch Besprechung der erwähnten Erzählung. — kollegialen Gruß! — Herrn Jaspis in Lemberg. Feuilleton wird in nächster Nunimcr veröffentlicht. — GestnnungSbrüderlichen Gruß!. Herrn E. M. H. in Krakau. Ihre Meinung bezüglich der „M.“ ist jetzt nicht richtig, weil das, was Sie wünsche», vorläufig unausführbar ist. Diese Kreise muß man erst überhaupt gewöhnen, etwas Jüdisches zu unternehmen, dann kann man hoffen, daß sie auch einmal für deffen geistige Güter Jutereffe haben werden. Uebri. gens ist der Zweck der nationalste. — Ihre Bemerkungen werden dem hebräischen Sprach- und Sprechclub vorgelegt werden. — Eines Ihrer Räthsel in nSchster Nummer. — Gesinnungsbrüderlichen Gruß! Herrn F—d in Lemberg. In nächster Nummer. — Hebräer, grüß! — Herrn S—r in Krakau. Besten Dank für Ihre Correspondenz über diese „altgläubigen Polen" aus der Inden-Vorstadt Kazimierz. — National-jüdischen Gruß! Herrn H. G—g. in Podg. Ihr Gedicht diesmal sehr gelungen, muß jedoch in Folge Raummangels für die nächste Nummer zurückbleiben. — Wir grüßen Sie. Herrn S. in Warschau. Besten Dank! Freilich kann den Polenthümlern des „Izraelita“, welche vielleicht nur mit den mosaischen Polinnen Warschaus in Berührung kommen, deren ganzer Lebensberus in sinnloser Modenarretei und Christinneu-Nachäffung zu bestehen scheint, das ernste und bewußt-nationale Unternehmen der Damen des Vereines „Mirjam“ nicht behagen. — Gesinnungsbrüderlichen Gruß! . Herrn I. Blau in Horn. Wärmsten Dank sur Ihre Bemühungen zu Gunsten der Ausbreitung der nationalen Sache unter den Juden der niederösterrcichischen Städte und Dörfer. — Jüdischnationalen Gruß! „Am oiam“ in Belgrad. Wir bestätigen dankend den Empfang von 2 fl. alS Spende für den akademischen Verein „Laäimah“, von 2 fl. als Spende für den Verein jüdischer junger Männer „Zukunft" und von 1 fl. als Spende unter dem Motto: „AnS Ahawath Zijon* ein kleines Angeld für „Admath JeBChurun“ für den Colonisationsverein „Admatb dssavarau“ — und haben die betreffenden Summen ihren Bestimmungen zugeführt. Frau Therese Mendl in Wien. DaS Gründungs-ComitS des Vereines jüdischer junger Damen „Mirjam“ bestätigt dankend den Empfang von 6 fl. als Jahresbeitrag. Herrn I. S. Philipp in Lemberg. Wir bestätigen dankend den Empfang der Adonnementsgebühr für daS dritte Quartal und des Monatsbeitrages für „Aäwatb Jescharun“. Herrn M. Hartenstein in Bucarest. Wir bestätigen dankend den Empfang von 4 fl. als Abonnementsgebühr pro 1885. Frau C lSolbschMidt in Wien. Das GründungS-ComitS des Vereines jüdischer junger Damen „Mirjam“ bestätigt dankend den Empfang von 5 fl. als Jahresbeitrag. Herrn Carl Uhrmacher in Wie». Wir bestätigen dankend den Empfang von 1 fl. 80 kr. als halbjährige AbonnementSgebühr (Mai-November.) Herrn I. Wolff in London. Herzlichsten Dank für Ihre freundliche Güte. — Gesinnungsbrüderlichen Gruß! Herrn I. Blau in Horn. Besten Dank! Ar Daris und Aundon kaufe ich alle Sorte« echter Perlen z u denhöchsten P r e if e n. Aron Weil : Wien, II., Große Schiffgasss 8. Avis! Folgende Herren hatten die Güte, die Agentur unseres Blattes unentgeltlich zu übernehmen, wofür wir ihnen zugleich herzlichst danken. Für Russland Abraham Konjtantinoivsky, Ehrenbürger in Odessa. für Rumänien: für veulsokland: Morif Achachmann > in Bukarest, CaleaDudesci 5. Ferdinand Wolff in Hamburg»Deichstraße 18 H. Für Serbien Für England Lasar Friedmann, Buchhändler in Belgrad- ^Wolss in London, E. 0., 81, Milton Street. Wir bitten also unsere Stammesgenossen, welche» das. jüdische Nationalinteresse am Herzen liegt und die unser Blatt abonniren wollen, sich je nach ihrem Aufenthaltsorte air einen dieser Herren zu wenden. Korrespondenz der Admimstratron. Herrn Eduard Schwager in Tarnow. Das. provisorische Comitö des Colouiiationsvereines „Admatb Jeschurim“ bestätigt dankend den Euipfaug von 1 fl. als fünfmonatlichen Mitgliedsbeitrag. Die Administration der Zeitschrift - „g>eC6|1=gmcmcipafton I“ Herausgeber und verantwortlicheMedacteur: N. Birnbaum. Druck von Carl Burkert, Wien. Maximilianplatz 14.

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