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Selbst-Emancipation · 1885-09-02 · Heft 15 (2.9.1885) · p. Seite 8

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Journal
Selbst-Emancipation
Volume
1885
Issue
Heft 15 (2.9.1885)
Date
1885-09-02
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr. 15 S e l bst - E UI a n Li p a t i on! monibeS", der sich durch Klarheit der Dastellung und ruhige, sachgemäße Behandlung besonders auszeichnete und nur den Wunsch erweckte, recht bald wieder eine Rede von genanntem Herrn zu hören. Die sich an den Bortrag schließende Debatte gestaltete sich zu einer hochinteressanten und hielt die Versammlung bis in späte Nachtstunde beisammen. In der Sitzung vom 24. August hatten wir die Ehre, cnca LO Gäste bei uns zu sehen, die auf unsere Einladung durch Circuläre erschienen waren. Vom Vorstände wurden Chequebücher ziii» Anwerben von Mitgliedern für den Montefiore.Verband ertheilt. Dadurch wird hoffentlich die Sache populär gemacht werden und ist zu erwarten, daß unsere Brüdervereine unserem Beispiele bald folgen werden.' Bei energischer Handhabung kann nicht au einem großartigen Erfolg unseres Vorgehens gezweifelt werden. Der auf der Rückseite dieser Karten bekannt gegebene Beschluß des Vorstandes, die „S e l b st - E m a n c i p a t i o n!" als Vereins-Organ zu betrachten, wurde einstimmig genehmigt. Darauf hielt Herr Moriz S. Wolff einen äußerst gelungenen Vortrag über die Zwecke unseres Vereines, worin derselbe in schwungvollen Worten seine Aufgabe auf's Glänzendste löste. Hiera» knüpfte sich.eine lebhafte Debatte, woran sich einige der Herren Gäste, sei es durch pro oder oontra Plaidire», in aneikeiinenSwerther Weise betbeiligten. Von den anwesenden Herren traten eine Anzahl, sofort dem Verein als Mitglieder bei. Am nächste» Montag spricht der Schriftführer und am darauf folgenden der Cassier über zweckentsprechende Themata. Im Aufträge des Vorstandes. H. Wolfsberg. d. z. Schriftführer. - . . 17. Ellul 5645. Hamburg, den -Q ,QO-■ v 28. August 1885. Anm. d. Redaktion: Die Mitgliedskarten sind sehr nett ausgeführt. Oben in der Mitte der Name des Bes« eines in hebräischen Lettern, und'zu beiden Seiten derselben die hebräischen Sprüche Ln eschkachech und sichiim’rachok. Darunter „Montefiore-Verbaist)" „Zweigverein Hamburg." — Die'Publikationen auf der Rückseite der Mitgliedskarten lauten: Zweck des Montefiore-Verbandes: Beschaffung von Mitteln zur Förderung des Ackerbaues unter den Juden, resp. zur Unterstützung der jüdischen Colonien in Palästina. Mitglied des Verbandes wird jede Person männlichen oder weiblichen Geschlechts, die gegen Zahlung von 50 Pf. eine Jahres-Mitgliedskarte löst, oder die gegen Zahlung von mindestens 2 Mk. ein Montefiorebild erwirbt, und endlich jeder Abonnent der „Selbst-Emaneipation" in Wien für die Dauer des Abonnements. Förderer wird, wer 20 Jahres-Mitgliedskarten begeben hat, oder wer 10 Montefiorrbilder begiebt, und endlich wer 10 Abonnenten für die „Selbst-Eniancipation" erworben hat, und erhält ein solches Mitglied des Verbandes als Anerkennung für seine Tvätigkeit je nach Wunsch ein Montesiorebild oder ein Gratis-Abonnement für */4 Jahr auf die „Selbst-Emancipation" und wird außerdem (laut tz 4 der Statuten) im Vereins-Ehrenbuch des „Ahayass Zijon“ zur dankbaren Erinnerung eingetragen. Stifter wird, wer 10 Bücher200 bezahlte JahreS- Mitgliedskarten begeben und abgerechnet hat, und wird ebenfalls' im Vereins-Ehrenbuch des „Ahayass Zijon“ ehrend erwähnt/; derselbe erhält außerdem vom Präses des Hauptverbandes ein eigenhändiger-Dankschreiben. Als Vereinsorgan wirdeinstweilen die „Selbst- Eniancipation" im Wien: betrachtet. Jeden Monat werden die neuen Förderer und Stifter in einerbesonderen Rubrik veröffentlicht. Abonnements auf obiges Blatt pro Quartal M. 1.65 nimmt der Vorstand entgegen. Der Verein „Akayasa Zijon" erhält von allen .Abonnements, die derselbe entgegennimmt 20pCt. Provision. Vereins-Statuten des „Akavaao Zijon" sind in den wöchentlich stattfindendrn Sitzungen (Berlmg's Restaurant, Neuerwall 101) oder täglich beim Vorstande entgegenzunehmen.; Zu den Geselligkeitsabenden hat jedes Mitglied des Montefiore-Verbandes Zutritt; stimmberechtigt sind nur active Mitglieder des „Ahavass Zijon". Die Förderer und Stifter sind verpflichtet, jedem Mitglieds des, Montefiore-Verbandes auf Erfordern die Abführung der Beiträge nachzuweisen. Briefkasten der Redaktion. Herrn H. 8 B. in Libau. Alle bis jetzt in unserer Zeitschrift Übersetzten Arbeiten SmolenskY's sind nicht dem „Hasohachar“ entnommen, sondern dem „llamabit" einer Wochenschenschrist, welche SmolenSky im Jahre 1878 neben dem „Basvdavdar« heraus gab. — Gerne hätten wir B. genommen, aber es ist unS hier nicht' so leicht, daS PublikationSrecht zu erlangen, dock hoffen wir, daß es unS mit der Zeit gelingen wird. Daß t»e betreffende Zeitung unsere Artikel abdruckte, ohne die Quelle anzugeben, bemerkten wir selbst, doch lohnt es sich um dieser Kleinigkeit nicht, einen Stre r mit einem gesiunungSgenoffischen Blatte zu b.'ginuen. — Indischnationalen Btudergruß! Herrn Dr. R. ö. in D. Wir gratnlire» zu ihrer bevorstehenden Versetzung nach B, wo sie wieder Gelegenheit haben werden; in einer größere» jüdischen Gemeinde für unsere Idee» zu wirken. — Die Kürzung war wegen sehr großen Raummangels »othwendig. — Jüdisch-nationalen Brudergruß! Herrn E. M H. in Kr. ran. Ans Ihre Frage Antwort in nächster Nummer, Ihre Coinvination dürfte jedenfalls nicht die richtige sein.' Herr E. W. 8. in 8 f. Der Artikel ist wirklich gut aber doch immerhin schon venpäret. Wollen Sie Ihn uns vielleicht bis zur' Wiederkehr der Gelegenheit überlaste». — Gesinnungsbrüderlichen Gruß! — Herrn F. G. N. in Schabatz. Herzlichsten Dank für Ihre Bemühungen. — Welchen Artikel meinen Sie? Herr» I. M. T. in M—«*. DaS in heb. Lisch r Sprache geschriebene Dar dor w’dorschaw von Weiß. — Außer Grätz noch Jost und der christliche Geschichtsschreiber Ewa.d, doch ist Grätz unübertroffen. Herrn I. M. P. in Jerusalem. Herzlichsten Dank und Brudergruß 1 " Herrn Ph .... . in Tottstobaby. Wird verwendet werden. Herrn <K—V. in %. Zu spät. - Sch. ist kein corr. M. — Besten Gruß I Korrespondenz der Administration. Herrn E. W. L. in 8—f. Empsang von I fl. ö. W. wird hiemit dankend bestätigt. — Bon Herr» E. L in M. »och 35 kr. — — Bon Herrn S. L. in W. noch nicht erhalte». Herrn E. M—y. in 8rbau. Wollen Sie den dortigen Z ionSfrennden unieren wärmsten Dank abstatteu. — Da Nr. 13 und 14 gänzlich vergriffen sind, so beginnen die betreffendeit Abonnements mit 1. September und dauern bis Ende Februar. — Jedesmal folgt ein Plus von drei Exemplaren. — Gesinnungsbrüderlichen Gruß! ES wird höflichst ersucht, all« «bonuements-Rückstände zu begleiche». Avis! Folgende Herren hatten die Güte, die Agentur unscres Blattes unentgeltlich zu übernehmen, wofür wir ihnen zugleich herzlichst danken. Für Rußland: Abvahcrm Koristontinowsk^, Ehrenbürger in Odeffa, Für Rumänien: M o v r z S ch cr ch m ann in Bukarest, Calea Dudesci Nr. 5, Für Deutschland: I e v 6t xx a tx ö WoLff in Hamburg, Deichstraße 18 H. Wir bitten also unsere Stämmesgenossen, /welchen daS jüdische Nationalintereffe am Herzen liegt und die unser Blatt abonniren wollen, sich je nach ihrem Aufenthaltsorte an einen dieser Herren zu wenden. Die Administration ' ' der.Zeitschrift : ' „Selbst-Grnancipcrtionl^ Herausgeber und Verantwortlicher Redacteur: R. Birnbaum. Druck von Carl Burkert, Wien, Maximilfanplatz i«.

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