Programm
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- Volume
- 1913
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 33 (sequence 32)
- Language
- German
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- 3S - sowie das Lehrbuch der Geschichte von F. Neubauer in der Realschule, wird genehmigt. Verfügung vom 9. Januar 1913. Die Ferienordnung für das Schuljahr 1913/14 wird mitgeteilt; danach ergeben sich für unsere Anstalt folgende Ferien: Nähere Bezeichnung Osterferien .... Pfingstferien . . . Sommerferien ... Michaelisferien . . . Weihnachtsferien . . Osterferien 1914 . . Schulschluss Mittwoch, den 19. März Freitag, den 9. Mai nachm. Freitag, den 4. Juli nachm. Freitag, d. 26. Sept. nachm. Freitag, d. 19. Dez. nachm. Freitag, den 19. April Schulbeginn Donnerstag, den 3. April Freitag, den 16. Mai Dienstag, den 5. August Dienstag, den 14. Oktober Sonntag, den 4. Jan. 1914. III. Zur Schulgeschichte. i. Lehrerkollegium, Zöglinge, Unterrieht. Unsere Anstalt erfreut sich, wie mit rechter Befriedigung festgestellt werden kann, des immer wachsenden Vertrauens weiter Kreise; dieses Vertrauen zeigt sich besonders in der von Jahr zu Jahr sich steigernden Zahl von Anmeldungen, denen leider nur zu geringem Teile entsprochen werden kann. Die Ueberfüllung in der Realschule hat in diesem Jahre die Schulverwaltung veranlasst, überhaupt von jeder Übernahme von Schülern anderer Schulen abzusehen, und auch die unterste Klasse wurde gleich am ersten Anmeldungstage voll besetzt. Der Errichtung von Parallelklassen, die diesem Uebelstancl allein abhelfen würde, steht die Schulverwaltung mit Recht ablehnend gegenüber; zunächst würden hierdurch die Aufwendungen für die Schule sich noch beträchtlich erhöhen — sie betragen schon gegenwärtig 100000 Mark jährlich und werden lediglich von der israelitischen Gemeinde bestritten, obgleich durch unsere Anstalt dem Staate wie der städtischen Verwaltung wesentliche Lasten abgenommen werden —; ferner müsste bei Vermehrung der Klassen das Lyzeum völlig von der Realschule getrennt werden, da es schon jetzt für den Leiter schwierig ist, die Gesamtübersicht zu behalten, die für eine einheitliche Erziehungsweise notwendig ist. In der Zusammensetzung des Lehrkörpers haben sich im Laufe des Schuljahres mannigfache Veränderungen vollzogen. Mit Beginn der grossen Ferien schieden infolge Verheiratung die Lehrerinnen Frl. Charlotte Falk und Frl. Jenny Heimann aus dem Kollegium; bei der Abschiedsfeier, die ihnen die Schule bereitete, kamen die Dankbarkeit und Verehrung, die sich beide Lehrerinnen durch ihre treue Hingebung an ihren Beruf erworben hatten, zu entsprechendem Ausdruck. Möge