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Programm · 1912-01-01 · 1912 · p. Seite 56

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Journal
Programm
Volume
1912
Date
1912-01-01
Page
Seite 56 (sequence 55)
Language
German
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— 56 — VII. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern. Die im Jahre 1843 begründete Creizenachstiftung bringt zum größten Teile die Mittel für die gesetzmäßige Versorgung der Witwen und Waisen früherer Lehrer auf, daneben dient sie — ebenso wie ihre Annexe, die B.-H.-Goldschmidt- Stiftung, die Perez- und Auguste Sabelstiftung und die Direktor Dr. Hermann Baerwald- Stiftung — der Unterstützung von im Amt befindlichen Lehrern und Lehrerinnen sowie zu Zuschüssen zu den Ruhegehältern, zur Erhöhung der gesetzmässigen Witwen- und Waisenpensionen und zu Unterstützungen bei Sterbefällen. Die Verwaltung setzte sich im Berichtsjahr aus folgenden Herren zusammen: Stadtrat A. Horkheimer (Vorsitzender), Direktor Dr. Adler, Oberlehrer Prof. Dr. Cohn (Schriftführer), Lucien Picard (Kassenführer), Oberlehrer Prof. Dr. Schwarz (Gegenschreiber), Oberlehrer Prof. Dr. Levy und Lehrer an der Realschule Gut (Stellvertreter). Die Förderung dieser nach so verschiedenen Richtungen segensreich wirkenden Stiftung sei den zahlreichen Gönnern, und Freunden unserer Schule aufs neue nachdrücklich empfohlen; ein Verzeichnis der für die Creizenachstiftung und die ihr angegliederten Kassen eingegangenen Gaben gelangt bestimmungsgemäß im jedesmaligen Programm der Schule zum Abdruck. Von den übrigen Stiftungen der Schule will die Jose ])h Rüttensch eStiftung der wissenschaftlichen oder pädagogischen Fortbildung der an der Schule tätigen Lehrkräfte dienen; die Zinsen der Stiftung sind in diesem Jahr einem Lehrer zum Aufenthalt in Frankreich überwiesen worden. Die David und Emanuel Höchbergsche Stiftung zahlte das Schulgeld für 15 Zöglinge des Philanthropins; einige Freistellen gewährten ausserdem die Beer-Kannsehe, Freiherr A. M. von Rothschildsche und die N. S. Schwabsehe Stiftung. Die Adolf Samuel Maas-Stiftung zur Zahlung rückständiger Schulgelder hat auch im Laufe dieses Jahres ihre Wohltat in einigen Fällen bewähren können; sie erhielt im Laufe des Jahres folgende Zuwendungen: Zur Erinnerung an den 13. September, den Todestag des Stifters, je Mk. 50.— von den Herren Heinrich Maas und Stadtradt Julius Maas zu Berlin wie von Herrn Heinrich Lion, hier; ferner zur Erinnerungan den 16. Dezember von Herrn Heinrich Lion Mk. 25.—. Die JacquesLauterba ch- Stiftung bestritt für zwei Schüler einen Teil der Kosten des Lebensunterhalts, die L u d w i g M o s e s S c h i f f - S t i f t u n g entrichtete das Schulgeld für 3 Zöglinge der An stalt, aus den Zinsen der Mich. Jos. Speyer sehen Stiftung erhielten einige Zöglinge Schulbücher. Die Zinsen der Arthur Schwabe-Stiftung wurden bestimmungsgemäss am 10. März einem Schüler der ersten Klasse zuteil. Die Julius May sehe Stiftung ermöglichte die Fortführung des Handfertigkeits- Modellier- und Stenographie-Unterrichts, die Zinsen der Lotmar-Stiftung dienten zur Bestreitung der Kosten. für die Schüler- und Schülerinnen-Bibliothek wie für die Unterweisung der Zöglinge in der Handelslehre.

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