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Programm · 1909-01-01 · 1909 · p. Seite 31

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Journal
Programm
Volume
1909
Date
1909-01-01
Page
Seite 31 (sequence 72)
Language
German
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- äi - wiederholt als Mitglied der Verwaltung der Anstalt mit Eifer und in Treue gedient. Selbst als die Beschwerden des Alters ihn zur Aufgabe jedes öffentlichen Wirkens nötigten, blieb sein Interesse für das Philanthropin in unveränderter Stärke rege, und keine Gelegenheit versäumte er; diese seine Teilnahme offensichtlich zu bekunden. Wie er beim Jubelfest der Schule vor nun 5 Jahren bei allen Veranstaltungen tätig war, so ließ er es sich trotz großer körperlicher Beschwerden noch wenige Tage vor seinem Hinscheiden nicht nehmen, dem Einzug der Schule in die neuen Räume beizuwohnen. An seiner Bahre gab der Direktor dem Dank der Schule für dieses Vorbild eines getreuen Schülers geziemenden Ausdruck. 3. Der Sehulrat. Aus dem Schulrat schied mit Ablauf seiner Wahlzeit Herr J. Ed. Goldschmid. 7 ' Mit regem Eifer hat sich Herr Goldschmid an allen Arbeiten der Patronatsbehörde beteiligt und sich namentlich in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Kommission zur Ausschmückung des Schulgebäudes große Verdienste erworben. An Stelle des Herrn Goldschmid trat Herr Dr. R. Stern in den Schulrat. Mitglieder des Schulrats sind demnach die Herren: Stadtrat a. D. A. Horkheimer (Vorsitzender), Max Dann (stellvertretender Vorsitzender), Ludwig Schiff (Kassenführer), S. Epstein, Dr. W. Hanauer, Kommerzienrat Z. Hochschild, Sanitätsrat Dr. Jaffe, Benny Oppenheimer, Dr. R. Stern. Syndikus des Schulrats ist Herr Justizrat Dr. Ernst Auerbach. Herr Dr. A. Günzburg hat auch im Berichtsjahr das Ehrenamt des Vertrauensarztes freundlichst versehen. Mit innigem Dank verzeichnet der Berichterstatter auch in diesem Jahre das warme Interesse, das die Patronatsbehörde unter Führung ihres hochverdienten Vorsitzenden, Herrn Stadtrat A. Horkheimer, für das Wohl der Schule fortdauernd an den Tag legt. Ungeachtet der großen Aufwendungen, die die Verlegung^ der Schule erfordert hat, hat der Schulrat die Neuregelung der Besoldungsverhältnisse an unserer Anstalt in Anregung gebracht, in der richtigen Erkenntnis, daß zum Gedeihen unserer Anstalt die Gleichstellung der Lehrer und Lehrerinnen auch in ihren äußeren Verhältnissen mit den an anderen höheren Lehranstalten wirkenden Lehrkräften notwendig ist. Dieser Anregung haben die Gemeindebehörden, die ein gleiches Wohlwollen der Schule zuwenden, bereitwilligst Folge gegeben und beschlossen, die neuen staatlichen Besoldungssätze auch für die Lehrer und Lehrerinnen unserer Anstalt vom 1. April d. Js. ab in Geltung zu bringen.

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