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Programm · 1906-01-01 · 1906 · p. Seite 10

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Journal
Programm
Volume
1906
Date
1906-01-01
Page
Seite 10 (sequence 9)
Language
German
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247 g ' " 279 g . Gewichtsverlust 7 „ und 10 ,r der auf Rechnung der Wasserabgabc zu setzen wäre resp. sieu ergäbe aus dem Cbersehusse des Gewichtsverlustes durch Atmung und YVrduusnmg gegenüber der Gewichtszunahme durch Assimilation. Werden die Knollen in die Erde gesetzt, so bilden sie reichlich Wurzeln und treiben Blätter. Sie füllen, sich dann rasch am ELnv. Knolle von 44 g wurde am 23. VI. in die Erde gesetzt, am 22. IX. wog sie ohne .lüärrer und Wurzeln (20 resp. ä g) 57 g, hatte also um To g oder um 29,5°/0 ilives ursprünglichen Gewiclits zugenommen. Schneide! man die Sprosse ab und stellt sie in Wasser, so wachsen sie fort und .nehmen an Gewicht zu; wie folgende Tabelle, zeigt. 21. III. #7,5. #7 . 8,5 g 25. III. \ 40 ' 40,5 9,5.., 1. IV: . 44 4;5 ' 10,5 ff •' Den Ha up tan teil an der Zunahme har zweifellos das Wasser. .Man kann von der Knolle recht grosse Stücke entfernen, ohne damit das Wachstum des Sprosses zu beeinträchtigen, was nach den oben erwähnten Ergebnissen nicht überraschen kann. Freilich muss mau dafür sorgen, dass die stark wasserhaltigen 'Knollen nicht in Fäulnis übergehen, auch muss man selbstverständlich das AusfHessen des Saftes verhindern. Setzt man die abgeblühte Knolle ins Wasser, so bildet sie reichlieh Wurzeln und zwar an der Austrittsstelie des Sprosses. Vollständig ins Wasser gestellt, werden die Wurzeln recht lang, umwachsen die Knolle und bilden eine dichte filzige blasse. .Die Knolle wird rasch grösser und füllt sich offenbar mit Wasser. Sie zeigt übrigens — abgesehen von der Grösse — keinen. Unterschied gegenüber den in anderer Weise kultivierten. Wie sind nun diese eigentümlichen Erscheinungen zu erklären? Prof. Bosenbach1), der meines Wissens der Frage nach den Gewiehtsverhältnissen dieser Pflanze zum ersten Male näher gerreten ist, lässt drei Möglichkeiten der Erklärimg zu. 1. Könnte eine rein transformarive Verschiebung der Stoffe stattfinden. Das Gewicht der Knolle3) bliebe annähernd dasselbe. ■2. Könnte ein beträchtlicher Aufwand von Knoilensubstanz für die mechanischen und chemischen durch den Einfiuss der äusseren Wärme und des Lichtes nur ausgelösten Umsetzungsprozesse unter nachweisbarer Abgabe von Wärme, Wasser und Gas stattfinden. L) S. die obon wwj'ilinto Arbeit. 2) R. meint'hier offenbar .die Knolle, mit ihren Aiissprosanngcn.

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