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Programm · 1905-01-01 · 1905 · p. Seite 20

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Journal
Programm
Volume
1905
Date
1905-01-01
Page
Seite 20 (sequence 19)
Language
German
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Lesestücke in Paldamus-Rehorn D, Teil I und Wiedererzählen des Inhalts. Erlernung einfacher Gedichte. Schlichte mündliche Beschreibung von Gegenständen und Vorgängen aus der Umgebung der Kinder. b. Übungen im Rechtschreiben. Einführung .in , . die Dehnung und Schärfung, Silbentrennung. Wöchentlich ein Diktat. c. Unterscheidung von Substantiv, Adjektiv, Verbum; Zahl und Geschlecht der Substantive. Die Hauptzeiten des Zeitwortes. Der Artikel. Übungen im Bilden von Wörtern durch Vor- und Endsilben. Galliner.' Rechnen. 3 St. Die vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreis von 1—100 mit benannten und unbenannten Zahlen. Dutzend, Mandel, Schock. Mark, Pfennig. (Böhme, Übungsbuch 1. Heft). Galliner. Neunte Klasse. Klassenlehrerin: Frl. S t e r n. Religion. 2 St. 15 Erzählungen nach mündlichem Vortrag von der Schöpfung bis zu Josephs Tod. Epstein. Deutsch. 11 St. Übungen im Sprechen, Lesen und Schreiben an der Hand von Wilhelm Bangerts Fibel und von Anschauungsbildern. Niederschreiben vorgesprochener Laute, Worte und Sätze. Zerlegen und Zusammensetzen von Wörtern und ganzen Sät*en. Durch einfache Fragen wurden die Kinder zum Verständnis des Gelesenen angeleitet. Auswendiglernen kleiner Gedichte und Lieder. Geschlechtswort und Dingwort, Einzahl und Mehrzahl. Stern. Rechnen. 3 St. Die 4 Spezies im Zahlenkreis von 1—20. , Stern. Technischer Unterricht 1) Schreiben. In der untersten Klasse mit dem Leseunterricht verbunden. Kl. VIII 3 St. Galliner. Kl. VH 2 St. Epstein. Kl. VI 2 St. Rothschild. Kl. V I St. Heinemann. Kl. IV 1 St. Kl. III 1 St. Kl. II comb, mit I 1 St. P ö r t n e r. 2) Turnen. Der Turnunterricht wurde in der Mädchenschule von der 9. Klasse aufwärts (unter Kombination von je 2 Klassen) in 5 Abteilungen erteilt. Während der letzten 20 Minuten fänden bei gutem Wetter in der Regel Spiele im Freien statt. Die 9. Klasse turnte 1 Stunde, die übrigen je 2 Stunden wöchentlich. KI. 9—3 Hei mann, Kl. 2—Ii Schulz. 3) Gesang. Klasse 9:1 St. Stellung beim Singen. : Atmungsübungen. Nachsingen eines Tones, später zweier und mehrerer Töne. Unterscheidung von langen, halblangen und kurzen, von starken, mittelstarken und schwachen. Tönen, von langen und kurzen Pausen. Die lautreinen Vokale und im Anschluss daran die Einübung einer grösseren Anzahl einstimmiger Lieder. Kl. 8: 1 St. Fortsetzung der vorhergehenden Übungen. Kl. 7. Die Tonleiter mit Bezeichnung der Tonstufen. Dieleichtesten Intervalle. Einstimmige Lieder. Kl. 6 u. 5: 2 St. Kenntnis der musikalischen Zeichenschriften und der Rhythmik, Treffsicherheit innerhalb der für die Vokalmusik gezogenen Grenzen und Kenntnis der Regeln für eine gute Textaussprache im Gesang. Vorübungen zum zweistimmigen Lied. Die Einübung ein- und zweistimmiger Lieder. Kl. 4 u. 3: 2 St. Die drei wichtigsten Akkorde jeder Tonleiter in ihren verschiedenen Stellungen. Die G, D, F und B Dur Tonleiter. Triolen und Synkopen. Die Einübung zwei- und dreistimmiger Lieder. Kl. 2 u. 1: 1 St. Der Aufbau der Molltonleiter. Erweiterung der Kenntnisse über Vortrags- und Tempobezeichnungen. Der Dominantseptimakkord und die Auflösung desselben. Die Einübung zwei-und melrrstimmiger Lieder. Die Klassen 1 bis .5 waren zu einem 3 oder 4 stimmigen Chor vereinigt, der durch Schüler aus den Klassen Ibis V der Realschule verstärkt wurde. Rothschild.

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