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Programm · 1904-01-01 · 1904 · p. Seite 107

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Journal
Programm
Volume
1904
Date
1904-01-01
Page
Seite 107 (sequence 113)
Language
German
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Direktor Dr. Stern unb feine Seit. 107 eintritt aus 23 £ehrem unb 5 Cehrerinnen*), bie, fo t>erfd)ieben fte naturgemäß aud) waren, insgefamt bod? mit ihrem ganzen Jntereffe ber Sd?ule angehörten. Dtefe gleichmäßige Eingabe war bas einheitliche Banb. 3m übrigen aber gab es fd?on beshalb, weil &eß fd?on feit bem Jafyxt 1852 3ur £eitüng ber 2lnftaft nid?t mel)r fdl)ig unb biefe einer jftommiffion von trier Cefyrern übertragen war, triel gu orbnen unb 3U beffem. Buntfd)edtig war bie Unterri(^tst?ertetlung, bie ja fd)on, weil fte nid)t von einem einigen/ bem (Öberlel)rer, fonbern von ber JRonferen3 ausging, nid)t nad? einheitlichen (Sefidptspunftten georbnet war. 2lud? ber £el)rplan ließ Softem unb (Drbnung permiffen. (Ebenfo war bk&anb-' fyabung ber Dis3iplin nicht einheitlich geregelt. Tlad) allen biefen Dichtungen l)in beffernb eingreifen war an fid? unerläßlich unb für Stern gerabe3U ein perfönliches Bebürfnis, benn il)m war ber Sinn für (Drbnung angeboren unb ba3U nod) buxä) feine philofophifd?* Schulung gefchdrft. (Eine logifd)e, fr;ftemattf<he (Drbnung ber ftTaterieh tritt in aßen feinen wiffenfd?aftlid?en Arbeiten ^erpor. (Er könnte nicht ruften, bis er bie Dinge unb perfonen an bie gehörige Stelle gefegt, Hegel unb plan in bie Derwirrung, 5oIgerid)tigfeeit unb Softem in äße feine t)erl)dltniffe gebracht fyaite**) Das fyat er prafttifd? in feiner Schule in Berlin unb in ber Derwaltung ber bortigen Heformgemeinbe betätigt, unb bas kam nun aud) l)ier ber Schule 3U gute. Sunäd?ft forgte er für eine 3weckmaßigere Unterrichtsperteilung bergeftalt, baß bie Sal)l ber in ben einzelnen Staffen unterrid)tenben £el)rer perminbert würbe. Sobann führte er bie 3nftitutiön ber Jftlaffenlel)rer ein. 3ebe Jftlaffe erhielt einen (Örbinarius, ber für il)re (Drbnung unb Dis3iplin üerantwortlid? war. (Eine Jnftruktion für bie (Drbinarien würbe in gemeinfamer Beratung rtttt bem Xehrerfcollegium feftgefteöt uttb gebrückt. (Ein neues Reglement über ben (Erfa^ fel)lenber Ce^rer würbe ausgearbeitet unb vom Schulrat genehmigt. (Ebenfo würben Bestimmungen unb 2lnorbnungen 3ur Herstellung einer allgemeinen Dis3iplinarorbnung getroffen unb bie wid)tigften Beftimmungen einer Straforbnung feftgefteHt unb gebruckt. (Eine neue (Drbnung ber 2lbfentenliften, Jalaffenbücher unb Cenfuren würben eingeführt. Seine feauptforge galt von Einfang an einer Hemfion bes Cehrplanes ber Schule. Sd)on bas erfte, 1856 t?on ihm hergegebene Schulprogramm entl)att eine tabellarifche „allgemeine Überfielt bes £e1)rpenfums unb £ehrganges in ben t>erfd)iebenen Unterridptsgegenftdnben, nad) ben trier Haupt gruppen ber Jftlaffenteilung georbnet". Das Programm von 1858 bringt 3um erften UTale unter ber Bezeichnung Cehrplan bie in ben ei^elnen itlaffen betber *) <£s waren (rtad) bem Dienstalter georbnet) bie Xefyrer: presburaer, TTet>iUe, Desco5te5, Säbel, Beer, Scfrlöffer, Cenblau, Crefouffe, Dr. jjoft, &ed)t, Blumentfyal, Dr. Sttnborfer, flr. £el)mann, Dr. Huexbaä), Dr. Bier, Cebtee, 2lllenbera.er, JTTuÜer, Jiiuper, fünfter, 5. Weil, Scbonfyof, Beifus; bie iCetyrerinnen: 5räulein Sd?ufter, 5rau Bonn, 5rau Wolter, Stau Beer, 5räulein Tiupp. **) Dr. J. Htfter tn ber Berliner Wo(^enf<^rift für iübif^e 2tna.eteaenl}eiten „Die (Gegenwart", Jahrgang 1867, TTr. 21.

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