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Programm · 1904-01-01 · 1904 · p. Seite 101

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Journal
Programm
Volume
1904
Date
1904-01-01
Page
Seite 101 (sequence 107)
Language
German
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(Dbevlefyrer Dr..;&e§ unb feine mitarbeitet:. 101 mdnntfches Rechnen. Bei ber (Einführung bes Cngtifchen mürbe ihm biefer Unterricht ubertragen. 1864 trat er nach 34 jährigem, perbienftpottem TPirken in ben Huh'eftonb. €s wav ilmt aber noch belieben, als Delegierter bes <öemembeporftanbes im Schulrat auch ferner für bie Schule 5U mirken. Pom •Schulrat 3um Dorfi^enben ber CreiäenacfyStiftung ernannt, Tratte er Anteil an bem 2lbfchtuß ber Statutenrepifton biefer Stiftung, beren Permaltung er auch fd?on pon 1843 bis 1864 angehört fyatte. 2lls Porfi^enber eines Pereins $ur Unterfinning jübifcher Ce^rer, ber „ilchama" (Bruberliebe), ^at er ftd? mefentliche Perbienfte ermorben. Jefajas Hochftdbter, geboren in Pfo^heim am 25. Juni 1805/befugte perfchiebene l)öf?ere £el)ranftatten unb fyofpüierte am Cpceum 5U Karlsruhe, mo er bie Porlefungen Bebels Ipörte. Pon 1823 bis 1826 mar er Cefyrer ber ifraetitifchen (Ikmeinbefchule in Karlsruhe; bann trat er als Cefyrer in bas fyiefige Jnftitut bes Dr. TPeil, mo er anfangs Religion unb Hebrdifd), bann aber auch TTTat^ematik unb Botanik unterrichtete. Im Sommer 1832 kam er als (Elementartel)rer an unfere Schule. (Er mar ein geflickter, von Ciebe unb Begeifterung 3U feinem Beruf erfüllter £el)reiy ber burci) feine Perföntichkeit feine Schüler günftig beeinftußte. TITit großem Jntereffe perfolgte er bie 5röbelfd?en Beftrebungen fiir bie (Errichtung von Jftinbergdrten. (Er mürbe Pom Sdmlrat nach Blankenburg gefanbt, um Sröbels TITethobe perfönlich kennen $u lernen, mo er fich 6 TPochen aufhielt. (Er richtete bann fyex bie ku^e Seit mit ber Schule perbunbene „Spiel* anftalt" ein, bie er leitete unb beauffichtigte, unb bie nach feinem am 30. Juni 1841 erfolgten Cobe rafch serftel. Das frühe Hinfeheiben biefes begabten unb ebet* gefinnten ]Tlannes mürbe allgemein beklagt. Samuel tllofes Cenblau, geboren in TPiesbaben am 11. Juli 1811, mar feit 1833, perft aushilfsmeife, als (Etementartehrer an ber Schute befchdftigt. Jn ben Jahren 1839 — 1841 mar er neben Hochftdbter in ber Spietanftalt tätig. (Er fyat 42 Jahre mit großem (Emfte unb regem Steife feines Cehramtes gemaltet. 1875 trat er in ben Xuheftanb unb ftarb am 25. 2lpril 1876. 2lbolf(Cebteeh<rt feit 1846 über 40 Jahre an unferer Schule unter* richtet. (Er gehörte gu ben tiichtigften unb angefehenften £ehrem. Jf aak Schönhof mar für bas £e1?ramt aaif bem Seminar gu Sriebberg porbereitet unb kam 1854, äundchft als Hilfslehrer, an bie Schule, mo er in ben (Elementarfdchem, f7auptfd(^Iid) im Rechnen unb ber beutfchen Sprache,, in ben unteren unb mittleren Staffen ber Heatfcfmte mit großem £ehrgefd)ick unb gutem (Erfolg 32 Jahre lang unterrichtet 'hat. (Er mar ein begabter unb geflickter £el)rer. Die (öurckefchen £el)rbücher ber beutfchen Sprache fyat & twu bearbeitet. Sur ben Unterricht in ben Tlaturmiffenfchaften, melden früher JITolitor, Heß unb Bechholb erteilt hatten, gemamt man 1828 in r P ere3 Sab et (geboren am 2. September 1804, geftorben am30.3Hdr3 1878) eine* frifche Jftraft, metche bis 1871 eine pielfeitige, außerordentlich anregenbe unterrichttiche unb ergieherifche (Tätigkeit entfaltete. Tieben ihm erteilte feit 1839

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