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Programm · 1900-01-01 · 1900 · p. Seite 41

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Programm
Volume
1900
Date
1900-01-01
Page
Seite 41 (sequence 40)
Language
German
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' Aus den Angaben über seinen Lebenslauf .indem ersten Sdiulprogramnte (1869) nach seinem Amtsantritte mögen folgende 'Daren hier wiederholt werden: Hermann Baerwa l-d ist am 7. November J828 zu Nakel (Posen) geboren, besuchte zuerst das Gymnasium zu Conitz, trat spater in die Tertia des Elisabeth-Gymiiasiuins zu Breslau und. veriiess diese Schule 1850 mit dem Zeugnis der Iteife. Bis zum Winter lüT>2 studierte er in .Breslau Philologie und vorzugsweise Geschichte uud war ein thätiges Mitglied des von (inst. Ad. Stenzel geleiteten historischen Seminars; von 1852—-");") war er an der .Berliner Universität . immatrikuliert, und hier wirkte vor allem Leopold Kanker „der ihm ein väterlicher Freund wurde,, bestimmend auf seine Studien und auf seine Lebensauffassung/4 Im Februar 1853 . wurde er in Berlin zum Dr. ph.il. promoviert, und erwarb im-folgenden Jahre die unbedingte facultas docendi. jSTaeh einem mehrjährigen Aufenthalte in Wien (185() — 59) wurde er im November 1850 an-das jüdische Lehrerseminar und die Beligionsschule der israelitischen Gemeinde zu Berlin berufen und wirkte dort, bis er im 'August 1868 das Direktorat, des Philanthropins übernahm. Von seinen literarischen Arbeiten gehören die rein wissenschaftlichen1) zum grössten Teil der Zeit vor dem Eintritt in den öffentlichen Schuldienst, an; an diese sohliessen sich die -Arbeiten-) über die Geschichte der Anstalten, an denen Baerwald wirkte. In den Programmabhandlungon, die pädagogischen Fragen gewidmet sincr). betont er wiederholt die Beiechtigung der lateinlosen Schule den gymnasialen Anstalten gegenüber. —-: Es verdient hervorgehoben zu werden, dass es seinem Emfluss zuzusehreiben ist, dass das Phiianthropin am Beginne der siebziger Jahre sich nicht wie die gleichartigen Anstalten unserer Stadt in eine Lateinschule umwandelte. Die lateinlose Eualsehuie hatte sich hier ohne behördliches Zutliun aus den Bedürfnissen der .Bevölkerung heraus von selbst entwickelt, und es darf mir. Genugthuung darauf hingewiesen werden, dass der Lehrplan des Philanthropins nur unwesentlicher Änderungen bedurfte, um mit den preussischen v) a. De clee.tioue Rudolfi 1. Regis. Dissorlaf.io inauguraiis hishirica. Bendini IeC>">. b. lieber «.Ii« 'Echtheit ■ um! Bedeutung der Urkunde vom 15. Mai 127C>, betreffend die bairische Kur. Sitzungsberichte der | > h i 1 oso n h isel > - bist o r iseh e n Klasse, der .Kaisorlichen Akud«Mn.ie d er * *\V issei tscl Witten I8~)(k Bd. XXT, S. 1—70. e. Zvir Charakteristik und Kritik nuttelalfcerlicher Forinelhücher. Xaeh Handschriften -'der Wiener Hofbibliothek, Wien 1SÖ8, Tendier & .Co. d. Das i'wuiuigarteuhorgcr Formelbuch. Kino Quelle zur Geschichte ■ des XII I. Jahrhunderts. Zum - ersten Maie herausgegeben umi erläutert. Wien Ks6(). Ikl. XXV der Fontes reruin Austilnearun», XII l. 4l>;>. (Für diese .Publikation erhielt I>. die (österreichische goldene Medaille für Kunst und Wissenschafter..) e. Die .Beschlüsse des Wiener . ConeiJs vom ..'Jahre 1 2(v> üb«>r die Juden. Jos. Werthehners Jahrbuch über die Israelit«». 18öS. f. Der alte Friedhof der israelitischen (ienieindo zu Frankfurt a. M. Mit-urkundlichen Ih-ilagcn. Programm 1S,S;). ' g. Leopold X\anke. Frankfurter Zeitung,Deeember 1SS"). -) a. Die Unterrichts- und ICrziehuugsa»stalten der jüdischen. Gemeinde zu Berlin. Jos. Wertheimers Jahrbuch für Israeliten, 18G± b. Zur Geschichte der .Realschule der israelitischen Gemeinde (PhüanthroiunV in Frankfurt a. M. 2 Prngrauuuabhandlungeu I8W) umi 1875. :1) a. Zur Verständigung mit den -Eltern unserer Schüler. .Progr. 187.->. b. Zur Orientierung über einige Schull'ragen.Für die Elfern -unserer Schüler. Progr. .1877. c. Bemerkungen über den 1,ehrplan.. Für die Eltern unserer - Schüler, und Schülerinnen. Progr. 1681. d. An die Eltern unserer Zöglinge. Die neuen Lehrpläne und Prüfungsordnungen..- Latoinlose Schulen. Progr. 1892.

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