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Programm · 1898-01-01 · 1898 · p. Seite 35

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Journal
Programm
Volume
1898
Date
1898-01-01
Page
Seite 35 (sequence 34)
Language
German
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2. Für die naturhistorische Sammlung: Ton den Schülern' A. Stern (IV):-Horn der Ziege, A. Koch (V) : Mustela putorius, B. Marx (IV): Horn der Ziege,-S. Bise Ixheim (IV):. Horn des Widders, P. Lissa (IV): -Horn des Büffels und Stirnknocben von bos taurus mit beiden Hörnern, K. Gr öde! (IV): Horn des Büffels, Horn des Widders und Femur von Elephas iudic., E. Weiss (I): Abbildungen des Flammofens, Hochofens; Puddelofens und der Bessemer-Birne, von ihm selbst gefertigt. VI. Stiftungen und .Unterstfitzungen-Tön .SeMlern..-- 1) Die Creizenach-Stiftung ist eine unserer Schule angehörige, unter Aufsicht des Schulrats stehende Stiftung. Sie ist 1) eine Witwen- und Waisenkasse für die Hinterbliebenen ihrer Mitglieder; 2) eine Hülfskasse für die Lehrer und Lehrerinnen der Schule im Falle der Erkrankung oder bei körperlichen Leiden. ' Die Creizenach-Stiftung besitzt in der von Herrn L e o p o 1 d B. H. Gold sch mi d t in Paris zum Andenkon an seinen Vater im Jahre 1873 gegründeten B. H. G ol d schmid t- Stiftung (s. Programm vom Jahre 1874) und in der von den Kindern cIps am 30. März, 1878 verstorbenen ehemaligen Lehrers unserer Schule Perez Säbel gegründeten Perez und A u gu.ste S ab e 1- S tift u n g (siehe Programm des Jahres§ 1885) Annexe, welche ihre- AVirksamkeit in der erwünschtesten Weise unterstützen. WeiteTes siehe unter Anhang; 2) Die juUus JVlay-scho: Stiftung. Herr Julius May, geboren den 11. November 1826 zu Rödelheim, gestorben luvrz nach seinem Wegzuge aus Frankfurt a. M. am 24. Oktober 1890 zu Ixelles bei Brüssel, hat in seinem Testamente mit einem Kapital von. Mk. 35,000 eine seinen Namen tragende Stiftimg gegründet, deren Zinsen nach dem freien Ermessen des Schulrats zum Besten der Schule, zur Verbesserung und Erweiterung des- Unterrichts cW Lokalitäten. Einrichtungen, Apparate etc. verwendet werden sollen. (Näheres siehe im Programm unserer Schule vom Jahre 1891 S. 26). Mit den Mitteln dieser Stiftung wurde im Beginn des Wintersemesters 1892/93 der Handfertigkeitsunterricht an unserer. Schule eingeführt und wird seitdem als wahlfreier Unterricht, an dem sich jedoch fast alle Schüler der IV beteiligten^ regelmässig erteilt. Von den Schülern wird nicht blos keinerlei Zahlung für den Unterricht geleistet, sondern sie erhalten auch das erforderliche Handwerkzeug und alle Materialien kostenfrei geliefert Die Ergebnisse dieses Unterrichtszweiges, über welchen oben S. " 13 berichtet worden ist, sind sehr befriedigend. Aus den Mitteln dieser Stiftung konnten im Laufe des Schuljahres 1897/98 auch noch Verwendungen zur, Hebung des botanischen und Gesang-Unterrichtes gemacht werden. Siehe oben S. 29. 3) Die. Jacques Lauterbach genannt SchoenewaldTsehe Stiftung. Es sind eben 88 Jahre, seitdem der Begründer, dieser Stiftung, Jacob Moses Sclvootiewald, am 25. Eebraar 1810 in unsere Schule-eintrat. Geboren zu Schönwald (Baden) am 10. Januar 1803, würde er von seinem Onkel Joseph Simon hier im Philanthropin angemeldet und, da er .unbemittelt waiy als Freischüler aufgenommen; IsaaeElias Eeis wurde ihm als Vormimcl bestellt; er blieb bis.1819 in unserer Schule. Tief wurzelte in seinem Herzen die Dankbarkeit für das, was ihm-hier geworden war. Als er'70 Jahre alt geworden, schrieb er am 22. Juni-1873 zu "Paris, wo er sich niedergelassen hatte, in sein Testament: „Ich

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