Programm
- Journal
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- Volume
- 1890
- Date
- 1890-01-01
- Page
- Seite 29 (sequence 28)
- Language
- German
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…/3089693-3089736--0156-3091058- Visual Library
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— 29 — Die Stiftung erhielt im Lause des Jahres folgende Geschenke: Von Herrn Ludwig Oplin zum Andenken an seine sel. Frau Auguste geb. Stiebel Mk. 25. Von Frau Hermann St. Goar zum Andenken an ihren am 16. Februar 1889 verstorbenen Gatten Mk. 200. Von Herrn Charles Hallgarten Mk. 100. Von Frau Jeannette Ochs am Todestage ihres unvergeßlichen Gatten Mk. 25. Von den Hinterbliebenen der sel. Frau Rosette Schwarzschild zur ewigen Erinnerung Mk. 40. Von Herrn August Goldschmidt Mk. 40. Von Frau Jeannette Ochs bei Verheiratung ihres Sohnes Emil mit Frl. Bettina Erlanger Mk. 50. Von Frau Jean nette Ochs am Todestage ihres sel. Vaters zu dessen Andenken Mk. 20. 4) Die K. H. Gsldschmidt'sche Stipendienstifwng hatte in dem Studienjahre 1889/90 fünfundzwanzig Stipendiaten, darunter 18 Studierende und 7 Seminaristen. Von den Studierenden waren: 5 Mediziner (4 in Würzburg, 1 in München), 4 Theologen (2 in Berlin, 2 in Breslau), 4 studierten neuere Sprachen (2 in Heidelberg, je 1 in Berlin und Paris), 2 Mathematik (je 1 in Berlin und Göttingen), 2 klassische Philologie (je 1 in Heidelberg und Berlin), 1 Geschichte in Breslau. Von den Medizinern haben 2, von den Philologen hat 1 die Staatsprüfung bestanden, von den übrigen liegen günstige Zeugnisse über den Erfolg ihrer Studien vor. — Von den 7 Stipendiaten, welche sich zu Elementarlehrern ausbilden, besuchten 3 das Lehrer-Seminar in Cassel, 2 die isr. Lehrerbildungsanstalt in Hannover, 1 das Seminar in Eßlingen, 1 die Präparandenanstalt in Hoechberg. Vier von den Seminaristen haben sich zur ersten Lehrerprüfung gemeldet, von den anderen liegen gute Zeugnisse vor. Aus der Verwaltung ist statutenmäßig Herr Anton Julius Goldschmidt ausgeschieden, und es wurde an seine Stelle von dem Ausschuß der isr. Gemeinde Herr S. Neustadt delegiert. Die Verwaltung besteht danach aus den Herren: Joseph Baer (Vorsitzender), vr. ineä. Em. Cohn, Adolph B. H. G old schmid t, Gymnasialdirektor vi-. Nein Hardt, Hirsch-Weiller, Samuel Neustadt und dem Unterzeichneten. Herr Adolph B. H. Goldschmidt hat der Stiftung 2500 Mark überwiesen, wosür es gestattet sein mag, hier den verbindlichsten Dank auszusprechen. 5) Die Oreizenach-KtistlMg ist eine unserer Schule ungehörige, unter Aufsicht des Schulrats stehende Stiftung. Sie ist 1) eine Wittwen- und Waisenkasse für die Hinterbliebenen ihrer Mitglieder; 2) eine Hilfskasse für die Lehrer und Lehrerinnen der Schule im Falle der Erkrankung oder bei körperlichen Leiden. Die Creizenach-Stiftung besitzt in der B. H. Goldschmidt-Stiftung (s. Programm vom Jahre 1374) und in der Perez und Auguste Sabel'schen Stiftung (s. Progr. des Jahres 1885) Annexe, welche ihre Wirksamkeit in der erwünschtesten Weise unterstützen. Wir geben am Schlüsse dieses Programms ein Verzeichnis der im Laufe des Jahres für diese Stiftung eingegangenen Geschenke und Vermächtnisse. Wir heben aus diesen die ansehnlichen Legate zweier durch ihren Wohlthätigkeitssinn ausgezeichneten, nur zu srüh Heimgegangenen, edlen Frauen, der Frau Recha Schuster geb. Henlö und der Frau Henriette Josephthal geb. Maas, ehemaliger Schülerinnen unserer Schule, besonders hervor, und indem wir für alle Zuwendungen im Namen der Schule unseren herzlichsten Dank aussprechen, empfehlen wir die Förderung dieser wohlthätigen Stiftung den Freunden unserer Schule auf das angelegentlichste. Die Verwaltung der Stiftung besteht aus deu Herren A d o lp h B. H. G o l d s ch m i d t, V i c t o r U l l m a n n, Oberlehrer vi'. EPstei n. Oberlehrer Wertheim und dem Unterzeichneten. Direktor vr. Gaerwald,