Programm
- Journal
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- Volume
- 1889
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 27 (sequence 26)
- Language
- German
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— 27 — Horkheimer (Vorsitzender), vr. nasä. Em. Cohn, Julius Wer the imber, Alexander Strauß, Rechtsanwalt vr. Burghold und dem Unterzeichneten. 3) Die Joseph Wtten'sche Stiftung gewährte in diesem Schuljahr den Herren Oberlehrer Herz und vr. Oswald Cohn die Mittel zum Besuch des Neuphilologentages in Dresden und Herrn vi-. Kuttner einen Beitrag zu einem Aufenthalt in Belgien während der Sommerferien. 4) Die K. H. GoldschNtidt'sche Stipendienstistung hatte in dem Studienjahr 1888/89 28 Stipendiaten und zwar 20 Studierende und 8 Seminaristen. Von den letzteren besuchten 5 das israel. Lehrerseminar zu Kassel, 2 das israel. Lehrer-Seminar in Hannover, einer das Königliche Seminar zu Eßlingen. Von den Studierenden gehören 7 der medizinischen Fakultät an: je einer von ihnen studiert in Marburg und Berlin, 5 studieren in Würzburg; 13 gehören der philosophischen Fakultät an: einer studiert orientalische Sprachen in Berlin, einer Philologie und Geschichte in Breslau, 2 studieren neuere Sprachen in Marburg und Heidelberg, 3 Mathematik in Tübingen, Göttingen und Berlin, 3 klassische Philologie in Heidelberg, Berlin, Tübingen, 3 Theologie in Breslau und Berlin. Von den Mathematikern hat im Laufe des Jahres einer die Prüfung xro kaenltate äoeeruU bestanden, ein Neuphilologe und ein klassischer Philologe stehen im Staatsexamen, von allen übrigen liegen Studienberichte und günstige Zeugnisse vor. Die Verwaltung besteht wie im vorigen Jahre aus den Herren Josepb Baer (Vorsitzender), vi-, insä. Em. Cohn, Adolph B. H. Goldschmidt, Gymnasialdirektor vr. Nein Hardt, Hirsch Weiller und dem Unterzeichneten. 5) Die Ksuis Mayer Maas'sche Stiftung gewährte im Jahre 1888/89 einem Studierenden (sür das Sommersemester 1888) ein Stipendium, sie zahlte das Schulgeld für je 2 Schüler des städtischen, des Kaiser Friedrichs-Gymnasiums und der Realschule der israelitischen Gemeinde, für einen Schüler der Adlerflychtschule, eine Schülerin der Humboldtschule und 59 Schüler und Schülerinnen anderer hiesiger Schulen, auch gewährte sie Beiträge zum Besuch der Fortbildungsschule. Die Stiftung erhielt im Laus des Jahres folgende Geschenke: Von Frau Jean nette Ochs am Todestage ihres unvergeßlichen Gatten durch Herrn Ferdinand Schwarzschild Mk. 25. Zur ewigen Erinnerung an Frau Rosette Schwarzschild geb. Ochs Mk. 30. Von Herrn August Goldschmidt Mk- 40. Legat der Frau Sara Schiff geb. Oppenheimer Mk. 50. Von Herrn Selig Goldschmidt am Tage der Beerdigung seiner geliebten Gattin Clementine geb. Fuld Mk. 100. Von Herrn F. F. Mk. 100. Alle diese Gaben, welche sosort zur Verwendung gelangten, ermöglichten die Berücksichtigung einer Reihe dringender Gesuche, die sonst hätten abgewiesen werden müssen. Die Verwaltung spricht hiermit den edlen Spendern warmen Dank aus und empfiehlt die Stiftung auch ferner der gütigen Berücksichtigung edler Menschenfreunde. Aus der Verwaltung ist mit dem Austritt aus dem Gemeinde-Vorstande geschieden: Herr Wilhelm Feist; an seine Stelle wurde Herr Siegmund Una, welcher früher Vertreter des Gemeinde-Ausschusses war, delegiert; der Gemeindeausschuß delegierte Herrn Ferdinand Ed. Schwarzschild. Die Verwaltung besteht demnach aus den Herren Siegmund Una (Vorsitzender), Ferdinand Ed. Schwarzschild, vr. Em. Cohn, August Goldschmidt und dem Unterzeichneten. 6) Die Creizenach-Stiftung ist eine unserer Schule angehörige, unter Aufsicht des Schulrats stehende Stiftung. Sie ist 1) eine Witwen- und Waisenkasse für die Hinterbliebenen der Mitglieder des Lehrerkollegiums; 2) eine Hilfskasse für die Lehrer und Lehrerinnen der Schule im Falle der Erkrankung oder bei körperlichen Leiden.