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Programm · 1888-01-01 · 1888 · p. Seite 25

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Programm
Volume
1888
Date
1888-01-01
Page
Seite 25 (sequence 58)
Language
German
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- 25 - ficht über die Zöglinge. Uber alles, sowie über die dem Kassier des Schülrgts obliegende Kassenv.ewqltUNH, erstattet die Kommission dem Schulrat alWrlich, in der Zeit zwischen dem 1. April und Z. Juli, einen kurzen schriftlichen Bericht. Die Genehmigung dieses Berichtes seitens des Schulrats bildet die Decharge der Administration. Aus Beschluß des Schulrats wurden sogleich vier dqzu besonders geeignete Schüler unserer Schule als „Zöglinge der Jacques Lauterbach genannt SchoenewaK'sche Stiftung" aufgenommen. Mögen sie der ihnen zugewandten Wohlthat sich würdig erweisen und auch später durch ihre Bewährung im Leben den edlen Absichten des Stifters entsprechen! 2f DK DMd Ujch GUWMpz MchhergM Stiftung gewährte in diesem Schuljahre 17 Zöglingen unserer Schule das Schulgeld. Die Verwaltung besteht aus den Herren: Anton Hork heimer (Vorsitzender), vr. wsä. E. Cohn, Julius Wertheimber, Alexander Strauß und dem Unterzeichneten. 3. Die Joseph RWpjlMe KWuflg gewährte in diesem Jahre zwei Lehrern unserer Schule, den Herren Kollegen Herz und Cohn die Mittel zu einer Studienreise nach London während der Sommerferien und ebenso dem Kollegen Herrn Or. Tachau die Mittel zu einem Ferienaufenthalt in Paris. 4. Die K. H. GsldschttlMsche StipendieustiftUUg hatte in dem Studienjahre 1887/88, dem zweiunddreißigsten ihrer Wirksamkeit, 25 Stipendiaten: 18 Studenten, 6 Seminaristen und einen Schüler eines hiesigen Realgymnasiums. Von den 18 Studenten gehörten 6 der medizinischen, die übrigen der philosophischen Fakultät an. Von den Medizinern studierten 4 in Würzburg, je einer in Marburg und München. Von den 12 der philosophischen Fakultät zugehörigen Stipendiaten studierten 4 neuere Sprachen in Berlin, Marburg, Heidelberg, Straßburg, 3 klassische Philologie in Berlin, Heidelberg, Tübingen, 2 Philologie und Theologie in Breslau, je einer Philosophie, Mathematik und Geschichte in Breslau, Straßburg und Berlin. Ppn den 6 Seminaristen besuchten 4 das jüdische Lehrer-Seminar in Cassel, je einer die Seminarien in Münster und Eßlingen. Zwei von den Stipendiaten haben im Lause des Jahres die philosophische Doctorwürde erlangt und bereiten sich auf das Staatsexamen vor, einer steht in der medizinischen Staatsprüfung, von allen liegen befriedigende Zeugnisse yor. Die Verwaltung besteht aus den Herren: Joseph Baer (Vorsitzender), vr. nisä. Emanuel Cohn, Adolph B. H. Goldschmidt, Anton Goldschmidt, Gymnafial-Direktor vr. Reinhard, Hirsch W'eiller und dem Unterzeichneten. 5. Die Kouis Mayer Maas'sche Stiftung gewährte in dem Schuljahre 1837/88 einem Studierenden ein Stipendium, drei Schülern des Gymnasiums, einem Schüler und einer Schülerin des Philanthropin, einem Schüler und einer Schülerin der Real- und höheren Mädchenschule der isr. Religionsgesellschaft (für ein Semester), einem Schüler der Adlerflychtschule und sechzig Schülern hiesiger Volks¬ und Bürgerschulen das Schulgeld, außerdem gewährte sie Beiträge zum Besuch der Fortbildungsschule. Die Stiftung^erhielt im Laufe des Jahres folgende GMM: Von den Kindern der sel. Frau Louise Goldschmidt geb. St. Goar zum Andenken an ihre am 28. Februar 1337 verstorbene Mutter Mk. 50; von einem Spender, der nicht genannt sein will, Mk. 100; von Herrn Louis Wertheimber, bei VerheiratungMner Tochter Louise mit Herrn Rechtsanwalt Rosen st ein, Mk. 200; von Herrn Emil SulzbachZbei der GeburtZseines Sohnes Mk. 50; von Herrn Emanuel Wertheimber bei Verheiratung seiner^Tochter Anna mit Herrn Ludwig Hahn Mk. 100; von Herrn S. Ehrmann- Strauß, anläßlich eines freudigen Ereignisses, Mk. 25. Zusammen Mk. 525.— Durch diese, dem

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