Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1885
- Date
- 1885-01-01
- Page
- – (sequence 50)
- Language
- German
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- 50 - Geographie. 2 St. Die wichtigsten, geographischen Begriffe. Die alte Welt (Daniel, Leitfaden, 1. Cursiis). Frau Stern. Rechnen. 4 St. Schriftlich: Numerieren im höheren Zahlenkreise. Die 4 Grundrechnungsarten in unbenannten ganzen Zahlen. Resolvieren und Neducieren. Addition und Substraktion mehrfach benannter, ganzer Zahlen. Kopfrechnen. (A. Böhme, II. und IH. Heft). Frl. E. Meier. Naturgeschichte. 2. St. Im Sommer: Repräsentanten von Pflanzenfamilien mit einfacherem Bau. Im Winter: Die wichtigsten Ordnungen der Säugetiere. (Schilling, Tierreich). Frank- Schreiben. 3 St. Müller H. Technischer Unterricht. s) Turnen: Der Turnunterricht wurde in den sechs Klassen der höheren Töchterschule in fünf Abteilungen in je 2 Stunden wöchentlich gegeben. Dispensiert waren im Ganzen 5 Schülerinnen. Schu lz. a) Gesang. Fünf Abteilungen und eine Chorgesang-Abteilung, zu welcher die Klassen I—V vereinigt waren; in I, H, IH je eine, in IV, V, VI je 2 St. wöchentlich außer der Chorgesangstunde. Kunkel. v. Die Vorschule der höheren Töchterschule hat drei Klassen; sie befolgt bis auf den Religionsunterricht, bei welchem das Hebräische erst in der ersten Klasse begonnen wird, den Lehrplan der Vorschule der Realschule mit folgenden Modifikationen: 1) in H. und I. Klasse fällt der hebräsche Unterricht weg. Das Lesen des Hebräischen wird in der ersten Klasse begonnen und es wird je ein Teil der zwei Bibelstunden darauf verwendet. 2) in II. und I. werden je 2 Stunden wöchentlich auf den Unterricht in weiblichen Handarbeiten verwendet. Klassenlehrerin in I Frl. E. Meier, in II Frl. I. Meier, in III Frau Stern. II. Verfügungen der vorgesetzten Sehörden.?. 8. 0. 1884 April 25. läßt ein Exemplar der von demselben unter gleichem Datum erlassenen neuen Ferienordnung, sowie die auf dieselbe bezügliche Verfügung von gleichem Datum zur Kenntnisnahme zugehen, mit der Veranlassung, dahin zu wirken, daß auch an dieser Schule, soweit es die eigenartigen Verhältnisse derselben gestatten, die im übrigen für die höheren Schulen des Regierungs-Bezirks Wiesbaden eingeführte Ferienordnung zur Durchführung gelange. Binnen 8 Wochen soll von dem Direktor ein Plan eingereicht werden, aus welchem zu ersehen ist, welche Ferienordnung für diese Schule bis auf weiteres als wünschenswerth erscheint. Die Jahressumme darf 10'/.z Wochen nicht überschreiten. (Die neue Ferienordnung, „welche thunlichst auf die seiner Zeit über Einführung einer neuen Ferienordnung unseres Amtsbereichs erstatteten Berichte Rücksicht genommen", bestimmt: Osterferien 2^ Wochen, der Anfang wird jährlich vom X. I>. 8. 0. festgesetzt und zwar je nachdem Ostern früher oder später fällt, auf Sonntag Palmarum oder auf Donnerstag vorher. Psingstferien: 1 Woche, vom Sonnabend vor Pfingsten bis zum Trinitatisfeste. Große Ferien: 5 Wochen vom 15. August ab Mllt der 19. September auf einen Sonnabend, so beginnt der Unterricht erst am folgenden Montage^ Weihnachts feri en: 14 Tage, vom 23. December mittags ab, Mllt der 7. Januar auf einen Sonnabend, so beginnt der Unterricht erst am folgenden Montage.^)