Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1884
- Date
- 1884-01-01
- Page
- – (sequence 33)
- Language
- German
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— 33 - krähe, e. Für den Unterricht in der Geographie: Wandkarten von Nord- und Südamerika von Kiepert, Nordamerika von Hermann Reinhard. Mblwchek. Es wurden angeschafft: Toselowski, Schul-Hygiene, Osterwald, griechische Sagen, Hörne, Geschichte von Franksurt, 2. Aufl., Herder, Erinnerungen aus seinem Leben, desgl. ungedruckte Briefe, Leunis, Synopsis der Zoologie, 3. Aufl., Erich Schmidt, Lessings Leben, Bd. I, Verhandlungen des 3. deutschen Geographentages in Franksurt a. M., Fortsetzungen von: Grimm, Wörterbuch, Herders Werke, Ed. Suphan, Diefenbach und Wülcker, hoch- und niederdeutsches Wörterbuch, allgemeine deutsche Biographie, Scherer, Literaturgeschichte, Hamburger, Real-Encyklopädie, Ranke, Weltgeschichte, Bericht über die Senckenb. naturf. Gesellsch. und die im vorjährigen Programm angegebenen Zeitschriften. Geschenke. Für die Bibliothek: Von unserem Kollegen Herrn Ad. Teblse mehrere Jahrgänge des jüdischen Litaraturblattes und der israelitischen Wochenschrift von vr. Rahmer, von der hiesigen Handelskammer ihren Jahresbericht, von verschiedenen Verfassern und Verlegern: eine Anzahl Schulbücher, von mehreren Freunden unserer Schule: eine große Zahl älterer Programme unserer Schule. Ferner von unserem früheren Schüler Emil Mock mehrere Schulbücher, mehrere Hefte der Zeitschrift Sulamith und verschiedene Documente, welche auf den Stifter der Schule, Sigismund Geisenheimer, Bezug haben, von Herrn August Hecht: mehrere Schulbücher, ferner von Herrn Louis Dreher: ein Goldfasan mit Kasten, von Frau Agathe Beer: eine Stufe Chrysotil, von dem früheren Schüler Eduard Maier: einen Kolibri und eine plastische Nachbildung des Kartoffelkäfers in seinen verschiedenen Entwickelungsstadien, von der Schülerin Nathalie Cahen (I): eine Jerichorose, von dem Schüler Philipp Bonn (V): einige Conchylien, von dem Schüler Leo Königsberger (II): Lederproben, worunter Leder von Elephantenhaut, von den Schülern Max (III) und Alfred Flink (I): Meerestiere, von dem Schüler Moritz Manes (IV): Gepreßte Tabaksblätter, von dem Schüler Carl Witzel (III): einen Buntspecht, von dem Schüler Otto St. Goar (III): Einen Haarballen aus dem Magen eines Rindes, von dem Schüler Nathan Kahn (V): einen Zaunkönig, von dem Schüler Georg Grötzinger (V): einen Wiedehopf, von den Schülern Franz (II) und Albert Lindheimer (IV): einen Kolibri. Bericht über einige mit der Schule in Verbindung stehende Stiftungen. 1. Die K. H. Estdschmidt'sche Stipendienstiftung hatte im Studienjahre 1883/84 drei und zwanzig Stipendiaten und zwar 16 Studenten, 6 Seminaristen, und einen Schüler des hiesigen Gymnasiums. Von den Studenten studierten 5 Medizin und zwar je einer in Leipzig, Straßburg und München und 2 in Würzburg, einer Jurisprudenz in Leipzig, 4 Mathematik und Naturwissenschaften und zwar 2 in Göttingen und je einer in Berlin und Würzburg, 6 neuere Sprachen und zwar 3 in Berlin und je einer in Marburg, Göttingen und Straßburg. Von den Seminaristen besuchten 2 das Lehrer-Seminar in Hannover, je einer die Seminarien in Münster, Kaiserslautern, Cassel und Alzey. Nach den beigebrachten Studienberichten und Zeugnissen entsprachen alle Stipendiaten den in sie gesetzten Erwartungen. Die Verwaltung der Stiftung besteht aus den Herren: Albert Ochs (Vorsitzender), Adolph B. H. Goldschmidt, Joseph Baer, Felix Frank, Direktor Prof. vr. Tycho Mommsen, Hirsch Weiller und dem Unterzeichneten. Dankbar erwähnen wir hier einer uns am 18. October 1883 von den Hinterbliebenen der sel. Frau Rebecca Jacobsen geb. Goldschmidt gemäß letztwilliger Verfügung übersandten Gabe von Mark 300,