Jahresbericht über die Real- u. Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
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- Jahresbericht über die Real- u. Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1882
- Date
- 1882-01-01
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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— 7 — mente des samaritanischen Targums und über die Trachten der Juden im nachbiblischen Altertum. 1. Teil. — Von der Weidmann'schen Buchhandlung in Berlin: Deutsche Literaturzeitung, herausgegeben von Max Rödiger, Jahrgang I., No. 1 bis 13. — Von Herrn Wolfgang Speyer: Jahresbericht der Senckenbergischen naturforschenden Gesellschaft 1880/81. — Aus dem Nachlaß des sel. Herrn Jacob Doctor von den Söhnen desselben: eine Anzahl wertvoller Bücher. — Von dem Schüler Josef Wertheimer (III.): Die langohrige Fledermaus. — Von dem Schüler Heinrich Rothschild (IV.): Ein Dachsgebiß, Vorder- und Hinterkrallen vom Dachse, ein Hirschfuß. — Bon dem Schüler Philipp Erlanger (V.): Zuckerrohr und das oberste Stammstück von I>uoenix äaet^- likera.. — Von dem Schüler Emil Leser (III.): Bernstein mit eingeschlossener Ameise. — Von dem Schüler Karl Hesdörfer (IV.): Ein Steinsalzwürfel. — Von der Schülerin Josephine Erlanger (V.): Zuckerrohr. — Von den Schülern Franz und Albert Lindheimer (IV. und V.): Zwei Vogelköpfe. — Von den Schülern Karl und Mar Flink (V.): Einige Meerestiere. — Von dem Schüler Friedrich Wolfs (V.): Deckel von?urdo, I.axis 1a2uU. — Von dem Schüler Wilhelm Fleischhauer (III.): Einige Muscheln, ein Unterkiefer vom Schaf. — Von Herrn Konservator Schmidt in Offenbach: Das Armskelett vom Pfau. — Von dem früheren Schüler Herrn Emil Epstein: Ein Bandwurm (^aevia solwm), das Rückenschild der Flußschildkröte und Holz von ^uZlans niZra.. — Von dem früheren Schüler Herrn Arthur Lilienfeld: Eine Anzahl schöner Reptilien vom Kap der guten Hoffnung und mehrere Korallen. — Von den Schülern der I.Klasse Jakob Bechhold, Wilhelm Elkan, Sali Dreher, Robert Löhren, Louis Schott: Selbstgefertigte Krystallmodelle. — Außerdem wurde von Verfassern und Verlegern eine große Anzahl von Lehrbüchern eingesandt. Für alle Gaben sagen wir im Namen der Schule verbindlichsten Dank. I'. Bericht über ewige mit der Schule in Verbindung stehende Stiftungen. 1. Die B. H. Goldschmidesche Stipendienjiiftungi welche im November 1856 von dem am 6. Juni 1873 verstorbenen hiesigen Bankier, Herrn B. H. Goldschmidt begründet worden ist, blickt diesmal auf eine fünfundzwanzigjährige Wirksamkeit zurück. Indem sich die Stiftung die Beförderung wissenschaftlicher Studien zur Aufgabe machte, lag ihr von Anfang an das Bestreben fern, junge Leute zum Studium zu veranlassen, sie für eine Lebenstätigkeit, welche eine gelehrte Bildung zur Voraussetzung hat, zu gewinnen; der edle Mann, der sie ins Leben gerufen hat, meinte vielmehr, daß nur besoudere Begabung und innerer Beruf zum Betreten einer wissenschaftlichen Laufbahn berechtigen, er gehörte zu denjenigen, welche sich die Beförderung des Handwerks unter den Israeliten besonders angelegen sein ließen und hat dies durch Begründung einer besonderen Stiftung hierfür bekundet. Es war und ist also der Zweck der Stiftung, begabten und geradezu auf das Studium hingewiesenen jungen Leuten während der Studienzeit die Sorgen und Kämpfe möglichst zu ersparen, welche, indem sie den Studierenden harte Entbehrungen auferlegen und sie zu vorzeitigem Erwerb durch Privatunterricht drängen, den Erfolg der Studien dauernd schädigen. Wenn die Verwaltung den Kreis von Männern überschaut, welche, einst aus den Mitteln der Stiftung in ihren Studien gefördert, nunmehr in geachteter Lebensstellung segensreich wirken, so darf sie sagen, daß das, was der edle Stifter gewollt, sich bisher reichlich erfüllt hat; es wirken von diesen Männern: vier als Aerzte, sieben als Juristen, fünf als Rabbiner und Prediger, sechszehn als Lehrer an Universitäten und höheren Schulen.