Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Journal
- Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
- Volume
- 1880
- Date
- 1880-01-01
- Page
- – (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 65% known words query
- IRI
…/9643684-3089716--0756-3090611- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
— 24 — 16. Luxus semxervireQS I». iMZnerSriwvr Vuoksdauiu. Lträueber von Luebs befinden sieb auf der "Uest-, Ost- und Lüdseite des ^Velbers. Leböne Voskets steben in der Rabe der Oeder, des Oingkobaumes und namentlieb bei (Zuereus robur. Im Allgemeinen ist der Luebs mebr strauebals baumartig, vis Ltämmeben ausge^vaebsener Läumeben Zäunen eine vieke von et^va 25 Otm. erreieben. Im ebemaligen kurfürstlieben Oarten ^urde in diesem ^abre ein Läumeben von 16 Otm. Ltammdurebmesser gefällt, ^.m bekanntesten bei uns ist die niedrige ^.bart, der A^ergbuebsbaum, ^veleber ^ur Einfassung der Oartenbeete benutzt wird. ^Vild kommt der Luebs in Lüdeurova, Rordafrika und im Oriente vor; in Deutsebland nur an wenigen vereinzelten Stellen. Der Luebs gebort ^u den Luxborbiaeeen, den "Wolfsmileb-Oewäebsen; doeb ist er niebt milebend. vis unsebeinbaren, grünliebgelben Llüten entfalten sieb im När? oder ^.vril. 8ie sind einbäusig; in der Kegel stellen viele männliebe Llüten genäbert beisammen mit nur einer weiblieben Llüte an der 8xit?s. Die männlieben lZlüten baben runde, stumpfe, ausgeböblte Xelebblätter mit einem braunen veekblatte; die weiblieben besitzen eingesebnittene L^eleb- und Blumenblätter. Die rundliebe Xaxsel entbält in ^edem I^aebe ^wei glänzend sebwar^e Kamen. Die Llätter sind gegenüberstebend, Kurs: gestielt, ellixtiseb, stumxf, gan^randrig, lederartig, glänzend, immergrün, leiebt in 2we5 blatten sxaltbar; doeb varüren sie aueb Zuweilen und werden sebmäler oder breiter. vureb den etwas berablaufenden Llattstiel ersobeinen die ^.este vierkantig. Das Hol? ist von blassgelber I'arbe, das sebwerste euroväisebs Hol^/ sebr bart, von feiner gleiebmässiger lextur und senr noliturfäbig. ^/Vegen dieser ^igensebaften ist es als Rut^bol? senr gesebät^t. Nusikalisebe und matbematisebs Instrumente werden aus ibm verkertiZt, besonders aber Ltoeke für den Nol^sebnitt. Zur Zeit Ludwigs XIV. diente vornebmlieb der Luebs, weil er das Ltutsen verträgt und wegen seines dienten Leblusses und des Immergrüns su all den Li^arrerien des koeoeostils in der (Gärtnerei, wie sie in den Leblossx^rks ^u Versailles, 8t. Oloud ete. ibren ^.usdruok fanden und von denen wir Raebabmungen da und dort, so in Lebönbrunn bei ^Vien und in Deutschland auf 'U'ilbelmsbobe bei Bassel und anderwärts noeb gewabren. Iiz^elum darl)g.ruvi Ii. Lrvmmusr Voeksäorn. Der gemeine Loeksdorn gebort 2U den Lolanaeeen, Raebtsebatten-Oewäebsen. Lr stammt aus der Lerberei und fällt auf durcb die langen und dünnen, bellgrauen, mebrkantigen, berabbangenden Zweige. Lr stebt auf der Rordostseite und bildet dort ein Kesträuebe, sieb auf Ovtisus laburnum u. a. Läumeben stützend, von 3 Bieter Lobe. Die Llätter sind lan^ettlieb oder snatelförmig, unten keilförmig in den Llattstiel versebmälert; sie sieben einzeln oder in Lüsebeln und sind ^u>veilen dureb Dornen vertreten. Die Llüte bat einen kurzen, beeberformigen Xeleb, eine triebterige, violette Llumenkrone und am Arunde bebaarte Staubfäden. Die Llüteöeit dauert bis gegen den Herbst. Die ^ruebt ist eins rotbe Leere. Der Loeksdorn ^ird?u Hecken verwendet; er ^vuebert aber ^u sebr.