Mannheim
Compact Memory

Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1880-01-01 · 1880 · page 12

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1880
Date
1880-01-01
Page
– (sequence 12)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
62% known words query
IRI
…/9643684-3089716--0745-3090600
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

- 13 — Dlüten bilden kusselisse Xät^eben. Die Lebuvvvn der einzelnen Llüten entwiekeln sied 211 Ltielen, welebe sied oben sebildförmiss ausbreiten; an der Unterseite des Lebildes bänssen die 4—8 Staubbeutel. Die weibliebe Llüte ist. eine nackte Samenknospe, Helene ebenfalls nur von Sebuvxen umZeben ist. 2wiseben diesen Lebuvnen bildet sieb ein anfanZs grüner Samenmantel (^.rillus), weleber den (^rund des Samens als ein breiter Linss umssibt. Der Linss verZrossert sieb immer mebr, bis er endlieb den sebwar^en Samen beeberartiss umsebliesst und ^u der üeisebiZen sebarlaebrotben Leere wird, belebe im September so. sebön von dem Dunkel der Llätter sieb abbebt. Die Druebt ist eine Lebeinfruebr, da ibre Hülle niebt aus äein Druebtknoten entstanden »ist. ^.m LeebneiZraben steben männliebe und weibliebe Diben; die des botaniseben (Martens ist weiblieb. Die Dibe kommt einssesxrensst als Din^elbaum in Wäldern vor; trüber inuss sie weit bäukZer gewesen sein. Oäsar^ b erlebtet: ^atuvoleus... tödtete sieb mit?axus, weleber in Gallien und Germanien sebr bäunZ vorkommt. Nit der Druebt indessen kann sieb 0at. wobl niebt ssetödtet baben, wie angenommen wird, da dieselbe niebt ssiftiss ist. Die Xweisse und Blätter sind ssiftiss. 0b sieb Oat. dainit ssetödtet baben sollte! Die Dibe liefert ein ssan? vortreNiebes sebweres Hol?, aus dem man im Nittelalter Ferne Lossen und Armbrüste verfertisste. Die Dibensträueber vertrassen den Sebnitt sebr ssut und Landen daber in der altfran^ösiseben Gartenkunst äbuliebe Verwendnnss wie der Duebs. Vor der Villa des Herrn Laron v. Drlansser sieben 2wei ^uZestu^te Doskets, welebe an Hene Zesebmaklose Ivunstriebtunss erinnern. 8. Huvreus rodur Die väsr ^iZitsrvleliH. 8a.. ^nsreus xeSuneAlata I- Die Ztleloävr LoMiuervleliv. Von diesen beiden deutseben Diebeuarten stebt die erstere auf der Rordostseite neben?inus I^arieio, die andere auk den freien?1ät?en nordöstlieb und südöstlieb vom ^Veiber. Ds sind darunter drei reebt bübsebe Läume; allerdinZs niebt 211 verssleieben mit den Stämmen, die wir am 'Waldrande in der Mbe von Sebwanbeim, im Qerauer Dorste oder in einzelnen Exemplaren in ^Vilbelmsbad, im Xoverver Ibal u. s. w. seben. Die Dlüten sind bei beicien Dieben 2iemlieb ZIeieb; die männlieben Dlüten bilden loekere Xät^eben und steben Last immer am vorMbrissen triebe, wäbrend die weiblieben Dlüten büsebeliss sind und sieb an den diesMbrissen trieben, demnaeb weiter oben, bennden. Lei der Stielsiebe sitzen die weiblieben Dlüten auf lanZen Stielen, wober aueb der Name Stieleiebe, was bei der Steineiebe niebt der Dali ist. Dasselbe ündet bei der Druebt statt. Die Diebel der Hu. robur ist kleiner, und das Sebüsseleben (die verwaebsene sebuxviZe Dlütenbülle) umsebliesst einen Zrosseren Ibeil der Druebt als bei Hu. peduneulata. Lei ersterer steben ferner die Drüebte knäuelartig beisammen. Das Dlatt der Lteineiebe ist langZestielt, bat Hederseits 6—8 niebt tiefe, 2iemlieb regelmässisse Dinbuebtunssen und füblt sieb etwas lederartig an. Lei der Stieleiebe ist das Dlatt tief gebuebtet, so dass Zrosse Lappen entsteben, in der Kessel fünf auf Heder Leite. Die DIattsubstan?! ist papierartig, ^iebt sieb an beiden Leiten des kurzen Dlattstieles berab, wodureb der Ltiel verdeekt wird und das Dlatt wie sitzend ersebeint. Lei beiden ^.rten steben die Llätter an den Cäs^r, bsilo ^allivo VI. 31.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.