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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1874-01-01 · 1874 · page 55

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1874
Date
1874-01-01
Page
– (sequence 55)
Language
German
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— 56 — d) Lesen. Uebung im richtigen Lesen und Erklärung prosaischer und poetischer Lesestücke. Memoriren von Gedichten. (Oltrogge, 1. Cursus). 2 St. I)r. Röder. Französisch. 5 St. a) Grammatik: Plötz, Elementarbuch Lect 1—70. Wöchentlich eine schriftliche Uebung oder ein Extemporale. 3 St., von denen eine ausschließlich auf die Einübung der Conjugation verwendet wurde, d) Lectüre: Die Lesestücke aus Plötz, Elementarb. S. 103 — 117 wurden gelesen und einige davon auswendig gelernt. 2 St. Bis Novbr. Frl. Schmitz, dann Frl. Fischer. Geschichte. 2 St. Erzählungen aus der alten, insbesondere der griechischen Geschichte, vr. Röder. Geographie. 2 St Erklärung der wichtigsten Vorbegriffe aus der mathematischen Geographie. Ueberblick über die fünf Erdtheile. (Daniel, Leitfaden) vr. Röder. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Betrachtung und Beschreibung frischer Pflanzen. Die wichtigsten Pflanzenfamilien; im Winter: Vögel, vr. Epstein. Rechnen 3 St. Schriftlich: Die Resolution und Reduktion. Die vier Grundrechnungsarten in benannten ganzen Zahlen. (Uebungsbuch von A. Böhme, 3. Heft.) Mündlich: Verschiedene Uebungen mit benannten und unbenannten Zahlen, in ganzen Zahlen und Brüchen immer mit Berücksichtigung der neuen Maaße und Gewichte, sowie des neuen Münzsystems. Frau Stern. Schreiben. 3 St. Deutsche und englische Schrift (nach Müllers Schreibvorlagen) in verschiedenen Größen; Schnellschreiben leichter Uebungen; Ziffernschreiben. Müller. Zeichnen. 2 St. Landschaften in zunehmender Schwierigkeit. Anfang des Kopfzeichnens bis zu halbschattirten Köpfen. Frl. Schierholz. Gesang. 2 St. Fortsetzung des theoretischen Cursus, insbesondere auch der Molltonleiter in ihrer wesentlichen und historischen Form bis zu den Accorden. Einschreiben und Absingen verschiedener Vocalisen. Einübung ein- und zweistimmiger Lieder aus der „Liedersammlung" von Kunkel und Mauß. Kunkel. Handarbeiten. 3 St. Frau Beer. Turnen. 2 St. Danneberg. Merte Ktaffe. (Klassenlehrer: Herr Schönhof. — 34 Stunden ) Religionsunterricht und Hebräisch. 3 St. Wiederholung des auf der vorigen Stufe Erlernten und Fortsetzung bis zur babylonischen Gefangenschaft. Die Festtage. Einzelne Stellen aus den Propheten und Hagiographen wurden memorirt. (Kleine Schul- und Hausbibel I. und II.) 2 St. vr. A. Brüll. Hebräisch: Leseübungen, Übersetzung mehrer Abschnitte aus dem Gebetbuch. 1 St. Derselbe. Deutsch. 5. St. a) Grammatik: Der zusammengezogene und zusammengesetzte Satz. Haupt-und Nebensatz. Arten der Nebensätze. Wiederholung des Wichtigsten aus der Wortlehre. Die wichtigsten Regeln der Jnterpunction. Das Elementare der Wortbildung. Alle drei Wochen eine orthographische Uebung. (Gurcke, Schulgrammatik.) 1 St. Schönhof. b) Lesen. Sinngemäßes Lesen nebst eingehender Erörterung des Gelesenen. Memoriren von Gedichten. (Oltrogge, Neue Auswahl, I. Cursus.) 2 St. Schön ho f.

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