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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1874-01-01 · 1874 · page 54

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1874
Date
1874-01-01
Page
– (sequence 54)
Language
German
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IRI
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— 55 — orthographischeUebung. (Gurcke, Hauptpunkte und Uebungsbuch.) 3 St. Frl. Stiebel, seit August: Frl. Meier, seit November. Frl. Fischer. b) Lesen. Fortgesetzte Leseübung. Genaueres Eingehen auf den Inhalt. Wort- und Sacherklärungen. Besprechung und mündliches Nacherzählen des Gelesenen. Memoriren und Recitiren von Gedichten. (Kinderfreund von Colshorn und Münkel.) 2 St. Dieselben. Französisch. 4 St. Fortgesetzte Lese- und Memorirübungen. Die Hülfszeitwörter avoir und etre, verdes rö^uliers mit mündlicher und schriftlicher Übersetzung leichter Sätze aus dem Deutschen ins Französische. (Plötz, Elementarbuch, Lection 1—40.) Or. Röder. Naturgeschichte. 2 St. Im Sommer: Betrachtung und Beschreibung frischer Pflanzen. Das Wichtigste aus der allgemeinen beschreibenden Botanik; im Winter: Säugethiere. I)r. Epstein. Heimathkunde. 1 St. EntWickelung der einfachsten geographischen Begriffe auf anschauliche Weise. Das Schulgebäude. Die Stadt und deren Merkwürdigkeiten. Der Main und seine Ufer, seine Nebenflüsse. Die Umgegend. Wald und Gebirge. Frl Stiebel, seit August: Frl. Meier, seit November: Frl. Fischer. Rechnen: 3 St. Einübung der neuen Maße und Gewichte an Aufgaben mit benannten Zahlen. Schriftlich: Numeriren im höheren Zahlenkreise. Die vier Grundrechnungsarten in unbenannten ganzen Zahlen. Mündlich: die Anwendung der vier Grundrechnungsarten im Zahlenkreise von 1—1000 mit benannten und unbenannten Zahlen. (Uebungsbuch von A. Böhme, 2. Heft.) Frau Stern. Schreiben. 3 St. Uebung in der deutschen und englischen Schrift in verschiedener Größe (nach Müller's Schreibvvrlagen); leichte Uebungen im Takt. Müller. Zeichnen. 2 St. Freihandzeichnen nach Vorlagen. Fortgang von den geraden Linien zu einfachen Gegenständen, Häuschen und kleinen landschaftlichen Ansichten; von den gebogenen Linien zu einzelnen Blättern und Blumen, mit Berücksichtigung der Drucker und Schattenlinien. Fräulein Schierholz Gesang. 2 St. Werth der Noten und Pausen; Tempi; das Wesentlichste aus der musikalischen Dynamik; Versetzungszeichen; einige Tonleitern; die Intervalle. Einschreibung und Absingen elementarer Uebungen. Einübung umfangreicherer einstimmiger und kurzer zweistimmiger Lieder, mit besonderer Berücksichtigung des Volksliedes. (Seeger's „Liederfreund" 2. Abth.) Kunkel. Handarbeiten. 4 St. Frau Beer Turnen. 2 St. Blum. Zünfte Klaffe. (Klassenlehrer: Herr Dr. Röder. — 34 Stunden.) Biblische Geschichte und Hebräisch. 3 St. Die biblische Geschichte in ausführlicher Darstellung, bis zu den Königen, verbunden mit Bibellesen und Memoriren von Bibelstellen. (Kleine Schul- und Haus-Bibel I.) 2 St. vi-. Brüll. Hebräisch: Leseübungen. Ausgewählte Stücke aus dem Gebetbuche wurden übersetzt und erklärt. 1 St. Derselbe. Deutsche Sprache. 5 St. a) Grammatik und Stilübungen. Die Wortlehre. Die Wortschreibung. Arten des einfachen und erweiterten Satzes (Gurcke, die Hauptpunkte der deutschen Sprachlehre und Uebungsbuch), mit steter Wiederholung der bereits auf der vorigen Stufe erlernten Redetheile. — Kleinere Aufsätze erzählenden Inhalts und Briefe. 3 St. vr. Röder.

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