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Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main · 1874-01-01 · 1874 · page 36

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Journal
Einladungsschrift zu der am ... stattfindenden öffentlichen Prüfung der Real- und Volksschule der Israelitischen Gemeinde zu Frankfurt am Main
Volume
1874
Date
1874-01-01
Page
– (sequence 36)
Language
German
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IRI
…/9643684-3089706--0443-3090245
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- 37 — die möglich glänzendsten, die äußere Anordnung der Schriften von musterhaftem Geschmack, die Ausführung untädelhaft." 2. Der Schulrath hat, in Übereinstimmung mit den Gemeindebehörden beschlossen, das Regulativ für die Gehalte der Lehrer an den hiesigen öffentlichen Schulen und den diesem Regulativ beigefügten Besoldungs-Status vom 18. März 1873, wie solche in dem Anzeigeblatt der städtischen Behörden zu Frankfurt a. M. vom 26. April 1873 publicirt worden sind, mit einigen in unseren Verhältnissen begründeten Modificationen auch den Gehaltsverhältnissen unserer Schule z-l Grunde zu legen und hat die bei Einzelnen in Folge dessen eingetretenen Gehaltsaufbesserungen auf den 1. April 1873 zurückdatirt. Es ist damit für unsere Gehaltsverhältnisse eine lange entbehre feste Norm gewonnen und der Schulrath sowie die Gemeindebehörde haben sich dadurch ein dankbar anzuerkennendes Verdienst um die Schule erworben. L. Lehrer-Collegium, Unterricht, Schüler. Aus dem Lehrer-Collegium ist geschieden: Fräulein Rosalie Stiebe l. Durch den Tod wurden ihm entrissen: Dr. G. Loewe und B. Heymann. In das Lehrer-Collegium eingetreten sind: 1. Herr Berthold Stern, welcher Ostern v. I. von der Jaeobsonschule zu Seesen als außerordentlicher Lehrer hierher berufen wurde. 2. Herr Robert Steinhard, welcher schon Mitte Dezember 1872 als Hilfslehrer hierher berufen wurde und nunmehr, nachdem er das Examen pro kaeultate üoesuäi absolvirt, als eanäiäatus xrodanäuZ sein Probejahr ableistet. 3. Herr Adolf Mannheimer, welcher seit October v. I. gleichfalls das vorschriftsmäßige Probejahr abhält. 4. Fräulein Clara Fischer, bis dahin ordentliche Lehrerin an der städtischen höheren Töchterschule zu Gera, welche an die Stelle des Fräulein Stiebel als ordentliche Lehrerin hierher berufen worden ist. Die durch den Tod Heymann's vacant gewordene Stelle ist Herrn B.Frank, jetzt Lehrer in Hechingen, übertragen worden, welcher dieselbe mit dem Beginn des neuen Schuljahres antreten wird. Von den früher schon an unserer Schule thätigen Lehrern wurde Herr Joseph Herz als außerordentlicher, die Herren Gott hold Kunkel, vr. Röder und vr. Trieber als ordentliche Lehrer angestellt. 1. Die Biographie des Herrn G. Kunkel ist bereits in dem Pcogramm unserer Schule vom Jahre 1867 mitgetheilt. 2. Herr vr. Röder berichtet: „Am 28. September 1837 zu Ansbach geboren, absolvirte ich daselbst das Gymnasium und bezog im Herbst 1856 die Universität München. Es waren nur äußere Rücksichten, die mich bestimmten hier Medicin zu studiren. Als ich durch eine langwierige Krankheit in diesem Studium unterbrochen wurde, wandte ich mich im Winter 1859 auf der Universität Erlangen dem Studium alter und neuer Literawr zu, dem ich nie sremd geworden war. Nachdem ich noch auf der Universität Jena die Vorlesungen Kuno Fischers und August Schleichers gehört hatte, wurde ich 1862 auf Grund einer Abhandlung über die „Vergleichung der Phädra des Racine mit dem Hippolyt des Euripides" zum vi-, xkil. promovirt. Von da bis 1865 war

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