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Die Wahrheit · 1928-12-28 · Heft 52 (28.12.1928) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1928
Issue
Heft 52 (28.12.1928)
Date
1928-12-28
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 BBnmsm DIE WAHRHEIT BETTFEDERN En gros SPEZIALHAUS en detail Leo Schotten, Wien XIV., Braunhirsehengasse Nr. 21 Telephon R38-3-83 — Provinzversand — Samstag geschlossen Zentrale: Mattersburg, Burgenland. mr Herren-' und Damenkleider \ m nach Maß sowie fertig lagernd, nur Qualitätsware, billigste Preise. Even- £• tuelle langfristige, bis zu einem Jahre währende Zahlungserleichterungen 5 Kleider-Erzeugungs-Union, Wien VI., Kaserneng. 6 \ Telephon 2-15 5 VonWochczu IDockc Festgottesdienst Freitag, den 7. Dezember 1928, fand in Verbindung mit dem Chanuka-Abendfestgottesdienst im Tempel V., Siebenbrunnengasse 3, anläßlich des 50jährigen Bestandsjubiläums der Margaretner Bundesrealschule in der Reinprechtsdorferstraße, ein Festgottesdienst in Anwesenheit des Religionsprotessors dieser Schule, Herrn Dr. P r o ß n i t z, sowie zahlreicher derzeitiger und auch ehemaliger Schüler dieser Anstalt statt. Herr Rabbiner Dr. Mehrer hielt die Festrede, in der er in geistvoller Weise die Beziehungen zwischen Gotteshaus und Schule, Glaube und Wissen, den beiden Säulen jüdischer Jugenderziehung von altersher, hervorhob. WohitäügkeitskonzerL Mittwoch, den 15. Dezember 1928, fand im Etablissement Kadermann ein Wohltätigkeitskonzert statt, welches den zahlreichen Besuchern einen äußerst genußreichen Abend geboten hat. Nach einigen von Fräulein L e w i n mit großer Verve vorgetragenen Klavier- Piecen, entzückte Kantor Leo Funke mit drei virtuos gesungenen Konzertstücken die Zuhörer. Der von Chordirigenten B. Hirschmann geführte Männerchor trug ebenfalls zum großen Gelingen der Veranstaltung bei. Einen großen Erfolg sicherte sich Oberkantor S. Landerer durch seinen ausgezeichneten Vortrag; er hatte wieder einmal Gelegenheit seine Begabung und sein gediegenes Können zu beweisen. Auch Oberkantor I. Müller stellte sich in den Dienst der Wohltätigkeit und löste durch seine mit bewährter künstlerischer Vollendung zum Gehör gebrachten Darbietungen wahre Stürme von Begeisterung aus. Herr Chordirigent D. Reisenmann hatte sich durch die sorgfältige Begleitung der Künstler einen großen Verdienst erworben. Trauung. Dienstag, den 1. Jänner 1929, halb drei Uhr nachmittags, findet im Tempel, Wien 11., Leopoldsgasse 29, die Trauung des Herrn Ludwig Wechsler, Sohn des Herrn Friedrich Wechsler, Wien I., mit Fräulein Elsa Adler, Tochter des Herrn Siegfried Adler, in Horn, statt. Besetzung der Kantorstelle im Floridsdorfer Tempel. Wir erhalten folgende Zuschrift: Durch Versetzung von Kantoren, welche anfangs 1928 bei der Wiener israelitischen Kultusgemeinde in den Bezirken II., XVIII. und XXI. stattgefunden hat, ist nach einer Vakanz von zehn Monaten die erste Kantorstelle im Floridsdorfer Gemeindetempel durch Herrn Samuel Teig besetzt worden. Herr S. Teig, der über einen schönen Tenor verfügt, ist in Wien nicht unbekannt Seit Jahren in der Ausbildung seiner Stimme begriffen, betreibt er auch das Studium des modernen Kantorates. Ueber Weisung des Wiener Kultusvorstandes hat er durch eine Reihe von Jahren im Hotel Continental in Wien, an den hohen Feiertagen die Stelle eines Mussafvorbeters zur allgemeinen Zufriedenheit seiner Zuhörer versehen. Als zu Beginn 1928 die erste Kantorstelle frei wurde, hat es Herr S. Teig durch mannigfaches Probesingen im Bezirke verstanden, die allgemeine Zufriedenheit sich zu erwerben, so daß der Bethausvorstand ihn einhellig zur Aufnahme empfahl. Marlenbad. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde teilt mit, daß Herr Oberkantor Max Feder, der es bereits in der kurzen Zeit seiner Wirksamkeit in der Gemeinde verstanden hatte, den Gottesdienst in der Synagoge auf ein hohes künstlerisches Niveau zu bringen, was auch von den zur Kur weilenden Großstadtpublikum allgemein aner- S. Gruners 353 Restaurant ll.9 Zirkusgasse 30 Telephon R 43-1-60 VorzOgl. Wiener, ungarische und orientalische (rumänische) Küche. Mittag und Abend KenU nach Wahl. Erstklassige Getränke. kannt wurde, gab am 9. Dezember im großen Saale des Hotel Continental ein eigenes Konzert, das von großem Erfolge begleitet war. Herr Oberkantor Feder besitzt einen besonders weichen, ungemein innig ansprechenden lyrischen Tenor und eine nicht gewöhnliche — offenbar in italienischer Schule erworbene — Gesangskultur. Hatte er schon im ersten Teile des überreichen Programms in einigen oratorischen Gesängen und mehreren Schubertliedern Proben seines großen Könnens gegeben", so versetzte er im zweiten Teile das Publikum mit drei prachtvoll gesungenen lithurgischen Piecen und drei mit echt italienischer Bravour vorgetragenen italienischen Arien (Gioconda, Liebestrank und A'fda) in helle Begeisterung. Dr. fi. K. Konzert des Wiener Jüdischen Gesangvereines. Der Wiener Jüdische Gesangverein veranstaltet am 12. Jänner 1929. um 8 Uhr abends, im Festsaale des Industriehauses, III., Schwarzenbergplatz 4, unter Leitung des Chormeisters A. Dzimitrowsky und unter Mitwirkung von Igor Grünberg (Gesang) und Jakob Gimpel (Klavier) ein Konzert jüdischer Musik. Das Programm enthält vorwiegend Erstaufführungen, und zwar Chöre von Achron. Engel, Ljow, Szaminsky, Rubinstein u. a., ferner Klavierwerke von Alexander K r e i n und W e p r i k. Restliche Karten von S 1.— bis S 3.— bei R. L ö w i t. Rotenturmstraße. Neues Jüdisches Theater (Künstlerkabarett. IL. Praterstraße 60). Wochenspielplan: Freitag, den 28. d. M., gelangt zur Erstaufführung „Anständige Menschen", Lebensbild mit Gesang in drei Akten von Max Gebel, mit Frl. B. Rosenberg. Frau Cilly Urich, L. Jungwirth, A. Griminger und A. Bell in den Hauptrollen. — Samstag, den 29. d. M., und Sonntag, den 30. d. M., wird die Novität wiederholt. — Montag, den 31. d. M., große Silvestervorstellung. — Dienstag, den 1. Jänner, „Chawer in Leben", Mittwoch, den 2. Jänner, „Stärker als die Liebe", Donnerstag, den 3. Jänner, „Reisele von China". Berichtigung. Rabbiner Dr. Bernhard Templer hat seinerzeit nicht, wie wir irrtümlich berichteten, im XXL, sondern im XX. Bezirke gewirkt. Bezüglich jüdisch-hebräischer Schallplatten machen wir unsere p. t. Leser auf die Ankündigung der Firma E x c e 1 s i o rr I., Adlergasse 5, aufmerksam. Wir haben uns selbst von der besonderen Leistungsfähigkeit dieser Firma überzeugt. FLEiSCHHAUEREI^ SIEGMUND KORNMEHL WIEN IX., BERGGASSE NR. 19 FILIALE i XVIII., WAKRIN GERSTRASSE »R. 97 Telephon Nr. A 17-3-99 und A 16-9-34 Lieferant ffUr Heilanstalten Abteilung für Koscherfleisch IX., Eerggasse IS und XUill., RahrifioiPStraBB 97 unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Isr. Kultusgemeinde Wien- Sämtliche Fleischsorten von ausschließlieh Prima- Qualität zu den billigsten Marktpreisen fr III kiiiiiiriiir wieni., Ul UjyUlvlll'p Seltenstettengasse2 Te*. 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