Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1928
- Issue
- Heft 18 (4.5.1928)
- Date
- 1928-05-04
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 14 ''""«'«MwnumuiiHiiüiiiiu^ pjj? WAHRHEIT Schechner mit viel Verständnis ein aus diesem Anlasse verfaßtes, von allen Versammelten beifällig aufgenommenes Festgedicht, in welchem sie den Jubilar als verdienstvollen Religionslehrer feierte und zum Ausdrucke brachte, wie die jüdische Schuljugend ihrem Religionslehrer in Liebe und Verehrung zugetan ist Oberkantor Handgriff dankte. sodann tief ergriffen für die ihm zuteil gewordenen Ehrungen und versprach, auch weiterhin sein ganzes Können in den Dienst der Kultusgemeinde zu stellen. Nach geschlossener Festsitzung wurde sodann der Jubilar vom Präsidenten und den beiden Vizepräsidenten in den Tempel geleitet, woselbst die versammelte Gemeinde den Jubilar bei seinem Eintritte in das Gotteshaus durch Erheben von Sitzen ehrte. Nach einem kurzen Orgelpräludium brachte der von Frau Prof. Kahan einstudierte verstärkte Chor einen herrlichen Festhymnus zum Vortrage, womit die offizielle Feier endete. Vierzigjähriges Geschäftsjubiläum. Vor kurzem feierte Herr Kultusvorsteher Edmund Hof mann den 40. Jahrestag der Gründung seines Tapezierergeschäftes. Nachdem Herr E. Hofmann im Bestreben, seine umfassenden Kenntnisse noch zu erweitern, eine Zeit im Auslande gearbeitet hatte, kehrte er nach Wien zurück, wo er sich im Jahre 1888 als Meister etablierte. Seine Fähigkeiten als Tapezierer, seine Tüchliffke't als Mensch, brachten bald sein Geschäft zur hohen Blüte und brachten ihm das Vertrauen seiner Mitbürger im reichsten Maße. Er wurde von ihnen in den Bezirksrat des 2. Bezirkes entsendet, wo er durch 15 Jahre in selbstloser Weise wirkte. Aber auch für das Wiener Judentum ist Edmund H o f m a n n als Kultusvorsteher und Obmann des All jremeinen Krank enunterstützunpsvereines „M o n t e f i ore" unermüdlich im Interesse der Gesamtheit tätig. Anläßlich *.eiTU!s 40iähigen Jubiläums wird Hofmann allseitige Ehrungen finden. Auch wir schließen uns der Reihe der Gratulanten an und geben dem Wunsche Ausdruck, daß Herr Hofmann noch lange Jahre so ersprießlich wirken möge wie bisher. In allen Ländern und Weltteilen, wo moderne Synagogen mit akademisch gebildeten Funktionären sich befinden, werden die anerkannt würdevoll kleidenden Rabbiner- und Kantorenornate der weltbekannten Wiener Spezialfirma für Kultus- und Justiztalare und -barette Rudolf Goldstein. Uniformierungs- und Maßschneiderei, Wien II., Taborstraße 54, gegründet 1866. getragen, welche die jeweilig nach Landessitte gewünschte Form anfertigt und, ungeachtet guten haltbaren Materials und schöner Maßarbeit, die billigsten Preise berechnet. Versand nach überallhin. Zahlreiche belobende Anerkennungsschreiben über zufriedengestellte Lieferung aus allen Weltteilen bekannter Perönlichkeiten beweisen die Güte ihrer schönen Erzeugnisse. Vorrat an Talaren und Baretten in den mannigfaltigsten Formen. Niederösterreichische Escompte-Gesell. schalt. Zufolge Beschlusses der fünfundsiebzigsten ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre der Niederösterreichischen Escompte-Gesellschaft wird der Aktien-Kupon Nr. 27 pro 1927 mit S 1.50 vom 30. April 1. J. an bei der Liquidatur der Gesellschaft eingelöst. Wien 28. April 1928. Niederösterreichische Escompte- Gesellschaft. (Entgeltlich.) Wiener Bank-Verein. Zufolge Beschlusses der am 30. April d. J. abgehaltenen achtundfünfzigsten ordentlichen Generalversammlung der Aktionäre des Wiener Bank-Verein wird die Dividende für das Jahr 1927 mit S 1.80 vom 2. Mai d. J. ab gegen Rückstellung des die Erträgnisse des Jahres 1927 betreffenden Kupons Nr. 2 der Aktien ä Nominale S 20.— ausbezahlt (Entgeltlich.) Residenz-Atelier «iiIiJliEIIIIJirjlIlIBilIlliPJllIEIIIIIIBIIlia!!!!!1!!! für moderne PbO<Ottmpllle Wien I., Fleischmarkt 1 — Tel. 79-2-80 Aufnahmen taglich 9—6 Uhr, Sonntag 10—5 Uhr Predigten in den israelitischen Gemeindetempeln. Samstag, den 5. Mai 1928 finden in den Gemeindetempeln XVIII., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. D. Feuchtwang), und XXI., Holzmeisteirgasse . 12 (Rabbiner Dr. M. R o s e n m a n n), beim Morgengottesdienste (Beginn 8 Uhr 30 Minuten) exegetische Vorträge statt Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 5. Mai d. J., findet um 3 Uhr nachmittags der Jugendgottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen statt. Austritte, aus dem Judentum. Serafine Serna Weiß, 29. April 1906, Wallern, led., IL, Stuwerstraße 35. — Dr. Brost Flaum, 22. März 1904, Wien, led., III., Srrohgasse 6. — Karl Berger, 13. April 1900, Wien, led., IX., Schuilz-Straßnitzkigasse 13. — Paula Kornfeld, geb. Mandl, 6. April 1887, Wien, verh., XIX., Vormosergasse 3. — Dr. Emmerich Kotany, 16. Februar 1896, Szeged, led., VII., Kirchengasse 17. — Margit Engel, 4. September 1897, Budapest, lad., IL, Praterstraße 64. — Viktor Weiß, 4. November 1910, Nagykanizsa, led., III., Untere Weißgärberstraße 49. — Samuel Peisach, 26. Dezember 1896, Jagielnica, led., XVIII., Cottagegasse 5. — Grete Sohl, geb. Weiner, 10. Juni 1893, Brünin, verh., VI., Linke Wienzeile 62. — Elsa Schwarz, geb. Silberstein, 12. März 1898, Czaczan, ger. gesch., VI., Stumpergasse 62. — Kamila Dambofitz, 8. Juli 1896, Wien, led.. IL, Stuwerstraße 23. — Nathan Elster, 12. Jurai 1884; Lemberg, ger. gesch., L, Kärntnerstraße 21. — Mark Brunswik, 6. Jänner 1902, New York, led., L, Hohenstaufengasse 7. — Leo Paul Leicht, 26. September 1899, Wien, verh., IL, Gr. Sperlgasse 8. — Olga Rudolf, 6. September 1897, Wien, led., XVIIL, Staudgasse 2. — Josef Lichtschein, 12. August 1912, Wien, led., IIL, Obere Viaduktgasse 2. — Paula Marchfeld, 9. August 1893, Holic, led., XX., Othmargasse 46. — Marie Lebmann, geb. Gelbster, 18. März 1899, Lancut, led., VII., Sifttgasse 21. *......................................s S Haben Sie schon : [ einen Abonnenten j 5 geworben? 5 ■ Folgen auch Sie dem Beispiel der vielen Leser, denen wir * 2 in kurzer Zeit eine stattliche Anzahl neuer Abonnenten ■ ■ verdanken. Auch in IhremBekanntenkreis gibt es sicherlich S ■ viele, die die ■ ■ Jüdische Wochenschrift 5 s „Die Wahrheit" i 2 gern beziehen würden. ■ ■ Wenn jeder Leser nur einen neuen Abonnenten wirbt, ■ ■ können wir das Blatt bedeutend ausgestalten und noch " 2 mehr bieten als bisher. ■ ■ Je größer der Abonnentenkreis, desto größer unsere ■ ■ Schlagkraft im Kampfe gegen den Antisemitismus!! 2 Wir senden unser Blatt kostenlos zur Probe an die ■ ■ Adressen, die Sie uns aufgeben! ■ Mit Tinte aasfällen! Ausschneiden und auf einer Postkarte an den Verlag der Wahrheit (Wien IL, Heinestraße 13) senden. Nr. Name Adresse 1 2 3 2 (Ort und Datum) »■■■■»■■■■■■■I (Name und Adresse) ■ ■■■■■■■■■■■■■■■!-