Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1929
- Issue
- Heft 27 (4.7.1929)
- Date
- 1929-07-04
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
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ggjjg j4 iiDiiBffluniumuraiHiinmiraiifflifflra fyfft WAHRHEIT jJmtlicke l^rlauAaruAgen d&kmdäisc^ Aus der Plenarsitzung des Kultusvorstandes vom 17. Juni 1929: Vor Eingehen in die Tagesordnung widmete der Vorsitzende, Präsident Generaloberstabsarzt Prof. Dr. Alois Pick dem verstorbenen Obmann des Tempelvereines für den IV. und V. Bezirk, Herrn Adolf Hofmann s. A., einen warmempfundenen Nachruf. Im Präsidialberichte wurde unter anderem bekanntgegeben, daß dank der Spenden mehrerer Gemeindemitglieder in der Israelitischen Versorgungsanstalt in der Seegasse bauliche Adaptierungen vorgenommen werden, durch welche der Belagraum der Anstalt um acht Betten erweitert wird. »x* Dem Plenum wurde zur Kenntnis gebracht, daß das Vertreterkollegium an das Präsidium das dringende Ersuchen richtete, sich mit der Frage der Besetzung der Oberrabbinerstelle zu beschäf tigen und ehetunlichst dem Vertreterkollegium geeignete Vorschläge über den in dieser Richtung einzuschlagenden Weg zu erstatten. Vom Plenum wurde nach Erledigung einer Reihe von Subventionsansuchen beschlossen, die Einhebung des mit Plenarbeschluß vom 29. April 1929 festgesetzten 20prozentigen Zuschlages zur Kultussteuer nunmehr in Vollzug zu setzen. Dem Vertreterkollegium, bzw. dem Präsidium wurden für die Sommermonate, bzw. bis zum Zeitpunkte, bis zu welchem das Zustandekommen einer beschlußfähigen Plenarsitzung möglich ist, Vollmachten im Rahmen des Kultusgemeindestatutes für die Geschäftsführung erteilt. Z. 4568/1929 Wien, 1. Juli 1929. Barmizwah-Unterricht. Es wird zur Kenntnis gebracht, daß der Barmizwah-Unterricht an der Bibelschule der israelitischen Kultusgemeinde Wien XX., Othmargasse 46, auch während der Ferialmonate an jedem Montag von 10—12 Uhr vormittags stattfindet. Der Unterricht ist unentgeltlich. Der Vorstand. Z. 4560 ex 1929. Warnung. Es mehren sich die Fälle, daß unbemittelte Kranke aus dem Auslande, und zwar selbst aus Orten, in deren Nähe vollkommen zweckentsprechende Spitäler vorhanden sind, die Reise nach Wien in der Erwartung unternehmen, hier ohne weiteres im Spital der Israelitischen Kultusgemeinde unentgeltliche Aufnahme zu finden. Die bedrängte Finanzlage der Kultusgemeinde im allgemeinen und das große Betriebsdefizit ihres Spitales machen es zumeist unmöglich, diese Kranken aufzunehmen, ohne daß die Verpflegsgebühren für selbe bezahlt werden, so daß dieselben nach unnützer Verausgabung der Reisespesen oft ungeheilt in die Heimat zurückkehren müssen. Es ergeht deshalb neuerlich und eindringlichst die Mahnung, ohne genügende Barmittel zur Zahlung der Verpflegsgebühren und der Rückreisekosten die Reise zwecks Spitalsbehandlung nach Wien nicht zu unternehmen, weil die Israelitische Kultusgemeinde Wien ganz außerstande ist, über die aus der Nichtbeachtung dieser Warnung sich ergebenden Schwierigkeiten hinwegzuhelfen. Wien, 25. Juni 1929. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. Wei'bd/ibcnnmtettfäcJ)k Wakchzitl iiiiii'- üQdlenisdics sucht Seit vielen Jahren das anerkannt beste ö^-now Man achte auf die ges. gesch. Marke ,Hygien. Königslicht* und Name Schulz Fabrik und Büro; Wien XIV., Braunhirschengasse 3 Telephon R 33-1-87 SfiHilSlftÜUK IEINIIE HU Boden bei Wien, Roiettgasse 7. Zimmer mit fließendem kalten und warmen Wasser. — Bad im Hause. — Pension in und außer Haus. Interurban-Telephon Nr. 1032-4. Herren^ und Damenkleider nach Maß sowie fertig lagernd, nur Qualitätsware, billigste Preise. Eventuelle langfristige, bis zu einem Jahre währende Zahlungserleichterungen Kleider'Erzeugungs-Union, W7en VT., Kaserneng. 6 Telephon B 20-2-15