Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1937
- Issue
- Heft 38 (24.9.1937)
- Date
- 1937-09-24
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Nr. 38 — 24. September 1937. DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel 0*b»t*tandex> TlBOhri 5688 Sept. 1937 früh abds. 7.00 Tiscbri 19. 5.40 f Scbabos Cbanl ] 8.00 „ 20. { Hamaued }6.30 [ Keheles j 6.30 „ 21. H&uscbano Rabo 5.40 6u.8 „ 22. SchminiAzeree(Maskir)6.00 8.00 „ 23. Simchas Tauio 6.25 7.15 „ 24. und 25. 5.45 abds. Freitag, 24. 5.40 Samstag, 25. 6.30 Sonntag, 26. Bauschano Rabo 5.40 Montag, 27. Scbmini Azeres (Maskir) 6.00 Dienstag, 28. Simchas Tauro 6.25 Mittwoch, 29. und Donnerstag, 30. 5.45 MincbaamSabbatnm3,am Jomim Tauwim um 4 Ubr GEMEINDECHROMK. Der Verein Bikur Chaulim („Krankenbesuch") feiert am 25. d. M. den 80. Geburtstag seiner verdienstvollen Vizepräsidentin Frau Rosa K o h n. In voller geistiger und körperlicher Frische besucht Frau Rosa Kohn seit vielen Jahren regelmäßig die jüdischen Kranken des allgemeinen Krankenhauses und widmet sich mit Aufbietung aller ihrer Kräfte und eigenen Hilfsmittel voll und ganz ihren Kranken und armen Mitmenschen. Um die großen Verdienste der Frau Vizepräsidentin Rosa Kohn einigermaßen zu würdigen, hat der Vorstand des Vereines Bikur Chaulim einen Rosa Koh n-Fo n ds für immerwährende Zeit gegründet, welcher in ihrem Sinne zur Linderung der großen Not Verwendung finden soll. Abendkurse des jüdischen Angestelltenverbandes „Emunah" in englischer, französischer, italienischer und hebräischer Sprache für Anfänger und Vorgeschrittene, sowie in Esperanto für Anfänger beginnen Ende September. Weiters ein Kurs in Stenographie und Maschinschreiben. Geringer Regiebeitrag. Probestunden gratis. Einschreibungen und Auskünfte ab Dienstag, den 28. d. M., an Wochentagen zwischen 7—9 Uhr abends im Verbandsheim, 11., Praterstraße 11. Zufolge Beschlusses des Präsidiums der Israelitischen Kultusgemeinde wurde den Tempelangestellten der Kultusgemeinde, Herrn Robert Tichy (Stadttempel), und Herrn David Haermelin (Leopoldstädtertempel), in Würdigung ihrer Dienstleistungen das Tragen eines Gotdkragens auf ihren Dienströcken bewilligt. Die Genannten erfreuen sich sowohl bei ihren Vorgesetzten als auch bei den Tempelbesuchern der größten Sympathie. Theater und Kunst. Theater in der Josefstadt Das Eröffnungsstück „Das G1 ück", von A m i e 1, hält durch seine inneren Spannungen fest. Ernst Lothar bewährt sich hier als Regisseur kammerspielhafter Eindrücke aufs beste. Edle Größe gibt dem Abend Helene Thimig. Hse Werner, eines der in der Josefstadt so beliebten Schauspieler-Babies, ist erstaunlich eingespielt und „fertig". Alfred Neugebauer strichelt lebensvoll und dabei satirisch überlegen einen seiner falschen Biedermänner. Herbert Berghofs Intensität ist ausgezeichnet und überaus wirksam. Ein schöner, gehaltvoller Abend. Deutsches Volkstheater. In lockeren, wirkungsvollen Szenen rollt im „Kleinen Glück auf der Wied e n", von Viktor S k u t e t z k y, die echt wienerische Handlung mit geschmackvoller Vermeidung jeder Theatralik ab. Wilhelm Chmelnitzky als Regisseur stellt die Szenen auf schmissige Leichtigkeit, wozu auch die drei von Hans Steinbrecher hübsch empfundenen Lieder und die wienerisch „feschen" Bühnenbilder von Alfred Kunz das Ihrige tun. Die blutjunge Olly Holzmann bezaubert durch echtes Gefühl und eine rührende Anmut. Hans O 1 d e n stattet den Helden mit drastischer Urwüchsigkeit und aufbrausender Hitzköpfigkeit aus. Prachtvoll echt und von zwerchfellerschütternder Komik ist Theodor G r i e g als sein Spezi. Ein Vergnügen glanzvollster Art ist die W e r b e z i r k als Greislerin, das atmet elementaren Humor und ist jederzeit eine Menschengestalt in ihren Schwächen und in ihren Siegen. Kammerspiele. „R o v i n a", von John B a i n e s, ist eine sehr geschickt gebaute Geschichte: Kranker Mann — gesunde Frau — gesunder Mann. Was die Sache vor allem sehenswert macht, ist die Aufführung, meisterliches Konversationstheater mit dramatischen Akzenten unter Paul K a 1 b e% k s diskreter Regie von Kitty S t e n g 1, Ernst Deutsch, Karl P a r y 1 a in den Hauptrollen und von Rosa V a 1 e 11 i und einer Anzahl der besten Josefstädter, darunter Adrienne G e ß n e r und Ludwig S t ö ß 1, in den übrigen überzeugend und bis in die Fingerspitzen geschickt gespielt. Volksoper. Unter Max Hansens Regie ist in „Herzen im Schnee" von Ralph Benatzky am Währingergürtel ein fashionabler Wintersportbetrieb aufgemacht worden, eine blendende Aufmachung, sehr hübsch zu sehen, sehr bunt, sehr attraktiv mit internationaler, vor allem aber österreichischer Musik. Der Schauspieler Max Hansen ist drollig, grotesk und lustspielhaft liebenswürdig. Neben ihm Fritz Immhof als Schneider Meister eines derb rustikalen Tones, dessen „Würzigkeit" besonders in den Texten seiner Couplets Leopoldsiädter Tempelverein Aescüel Awrohom u., PazmanHengasse 6, Tel tt 4? -8-03 Anmeldungen v. Aufgeboten, Trauungen Caudi nnt. freiem nimmet j n. Barmtzwans Partelanverkehr an Werktagen von 2 Ida >/rt Ubr nach, mittags, an Sonntagen von 10 bis 12 Uht vormittags Gabetstunden Irtlb Tischrl S698 abdi 6 30 Tischri 19. 5.40 {Scbabos Cbaul \ Hamaued \ 6.30 Keheles I 6.15 „ 21. Hauscbano Rabo 5.40 0.15 nnd 8.30 „ 22. Scbmini Azeres (Maskir) 6.00 7.30 „ 23. Simchas Tauro 6.25 6.30 „ 24. und 25. 5.40 zu verspüren ist. Willy Stettners angenehmer Humor setzt sich neben den beiden Meisterkomikern durch. In Heida G e r i n lernt man eine vielversprechende, ganz junge, graziöse Sängerin kennen, in Johanna Wilhelm eine sympathisch resolute Soubrette. Reinnardt inszeniert Werfel in der Josefstadt. Im Theater in derjosef Stadt findet als nächste Premiere die Uraufführung des soeben vollendeten neuen Bühnenwerks von Franz Werfel statt. Das dreiaktige Schauspiel führt den Titel „In einer Nacht" und wird von Max Reinhardt in Szene gesetzt. Beabsichtigt ist die Besetzung: Helene Thimig, Edthofer, Attila Horb ig er. Das Morris Schwartz-Ensemble hat sein Gastspiel in den „Jüdischen Künstlerspiel e", IL, Praterstraße 34, in Jakob Gordins theatralisch-effektvollem Volksstück „Esterke" fortgesetzt und seine Leistungen, wenn möglich, noch gesteigert. Allen voran ist es diesmal Eny L i t o n, die einfach großartig war. Sie ist in ihrer diesmaligen Leistung den allerersten Frauengestalterinneh würdig an die Seite zu stellen. Neben ihr Morris L i p m a n n, dann Izchok Grudberg, Natalja Lipmann und Adolf Bell, sie, wie alle anderen Mitwirkenden boten unter der Regie L i p m a n n s bei der Generalprobe nachhaltigen Eindruck, so daß der neuen Premiere die besten Auspizien zu machen sind. Viel Farbe und auch milieugerechte Leichtigkeit hat das Stück durch die Musik M. Lubetzkys erhalten, der sehr geschickt chassidische und kantorale Themen verwendet. Dr. S. Vortrag Dr. Otto Schneid (Warschau). Sonntag, 26. September 1937, 11 Uhr vormittags, spricht der Leiter der KuristaMailung des jüdisch-Aviissenschaiftlicihen Institutes in Wilna, Dr. Otto Schneid (Warschau), in der Jüdischen Kulturstelle (I.. 'Kai 3) im Rahmen der Sektion für bildende Kunst .über „Die Kunst der Juden in Polen" (mit LidhtbiLdern). Die einleitenden Worte spricht Hugo Friedraann. Die große Sensation: der erste jiddische Toniilm „Jidl mit'n Fidl". Im A u g a r t e n - K i n o, das sich die Ur- und Alleänaufiührung von „Jidl mit'n Fidl" gesichert hat, läuft ab heute dieser Film in der jiddischen Originalfassung mit deutschen Fußtiteln. Wir sind überzeugt, daß kein Jude in Wien diese Gelegenheit vorübergehen lassen wird, um den ersten jiddischen Tonfilm zu sehen und zu hören, sich dabei herrlich zu unterhalten und gleichzeitig damit alle jene Schauspieler und Künstler zu unterstützen, die den Mut hatten, einen solchen Film herzustellen. Als der Film „Jidl mit'n Fidl" ins Atelier ging, fragte man in Filmkreisen den Produzenten: Wo sollte ein Film in jiddischer Sprache seine Rentabilität finden? Es,hat sich jedoch erwiesen, daß das jüdüsche Publikum auf der ganzen Welt für den jiddischen Tonfilm dankbar ist Deshalb ward diese Produktion fortgesetzt und gegenwärtig ist bereits ein zweiter jiddischer Tonfilm, „Der Purimspieler", gedreht worden. Kartenvorverkaui im Zirkus Busch. Heute Freitag besinnt der Kartenvorverkauf für die am iL Oktober stattfindende Eröffnungsvorstellung des Zirkus Busch- Varietes im Renz. Die Eintrittskarten sind zu Originalpreisen für alle Vorstellungen — nachmittags 4 Uhr und abends S Uhr — sieben Tage im voraus an den Kassen im Zirkus Busch. Renz-Gebäude. II., Zirkusgasse 44, Telephon R 46-3-35. weitere bei Gerngroß. VII., MariahiWerstraße, und Kartenzentrale, I.. Graben 28, erhältlich. Die Kassen im Renz sind ab 9 Uhr morgens durchgeh erids geöffnet Die Einschreibungen zu den Urania-Kursen haben begonnen, täglich von 11—13 und 14—20 Uhr an der Urania-Kurskassa. Ganz besonders sei auf die Fremdsprachenkurse hingewiesen, in denen englisch, französisch, italienisch, spanisch, tschechisch und ungarisch unterrichtet wird. Näheres im Kursprogramm der Urania- Volkshochschule, Fernruf U 17-5-70. „Das ist Paris!" im Mittelpunkt der Weltausstellung, hochaktuell und zauberhaft schön, die einzigartige Stadt voll Tätigkeit, Lärm und Bewegung! Bilder, angefangen von der berühmten Notre Dame bis zu den Bauwerken der Weltausstellung, Filme, die den Reiz der Landschaft, das Leben in den Straßen unmittelbar nahe bringen, erklärende Worte, Lieder und Tänze, Musik und Gesang, lassen den Pulsschlag dieser Millionenstadt fühlbar werden. Zum erstenmal am Freitag, 1. Oktober, um %8 Uhr abends, im Großen Saal der Wiener Urania. Dem Wiener Violinpädagogen Sigmund Mark ist es in unendlich vielen Versuchen und Experimenten gelungen, die Erlernung der Vio 1 in gru n d tec h n ik den mechanisch-psychologischen Vorgängen anzugleichen, die sich in der Psyche des Kindes, sowohl bei der unbewußten und mühelosen Aneignung seiner Muttersprache, als auch der Körperbeherrschung vollziehen. Wie das Kind nicht auf Grund von Grammatiken in die Muttersprache hineingeführt wird, so wird nach Mark's Tönebastel-System auch die Spieltechnik ohne Zwang und zermürbender Uebearbeit beigebracht und so verwurzelt, daß der Lernende in kürzester Zeit sich des Instrumentes so natürlich bedienen kann, als er es bei Körper und Muttersprache tut Mark hat es verstanden,, die neuesten experimental-psychologischen Forschungsergebnisse zur Grundlage seiner Methodik zu machen und diese, als Erster, für die Erlernung der Violintechnik auszunützen. Die Kinder und dieses herrliche Instrument werden es ihm danken, denn die Lernfreude und der Lernerfolg steigern sich um ein Gewaltiges. Prof. Delofesne, Paris. Amtliche V&daut&atUHqen de* JstaeCüiscfien JbdtusqetHeinde Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen: Am Sonntag, den 26. September, Vorabend des Schemini Azereth- (Beschluß-) Festes, Beginn des Gottesdienstes 5 Uhr 40 Minuten abends: 9. Bez., Müllnerg. 21, Rabb. Dr. A. Z. Schwarz; am Montag, den 27. September, Schemini Azereth- (Beschluß-) Fest, Beginn des Gottesdienstes 8 Uhr früh: 1. Bez., Seitenstetteng. 4, Oberrähb. Dr. I. Taglicht; 2. Bez., Tempelg. 5, Rabb. Dr. I. M. Bach; 3. Bez., Untere Viaduktg. 13, Rabb. Dr. K. Kupfer; 5. Bez., Siebenbrunneng. 1 a, Rabb. Dr. M. G. Mehrer; 6. Bez., Schmalzhofg. 3, Rabb. Dr. J. Drobinsky; 8. Bez., Neudeggerg. 12, Rabb. Dr. M. Bauer; 10. Bez., Humboldtg, 27, Rabb. Dr. A. Weiner; 13. Bez., Eitelbergerg. 22, Rabb. Dr. M. Lewin; 15. Bez., Turnerg. 22, Rabb. Dr. H. J. Zimmels; 16. Bez., Huberg, 8, Rabb. Dr. O. J. Glejser; 18. Bez., Schopenhauerstr. 39, Rabb. Dr. A. Z. Schwarz; 19. Bez., Dollinerg. 3, Rabb. Dr. A. Frankfurter; 20. Bez., Kluckyg. 11, Rabb. Dr. B. Murmelstein; 21. Bez., Holzmeisterg. 12, Rabb. Dr. M. Rosenmann. Maskir-Andachten am Schemini-Azereth-Feste. Zur Verminderung des großen Andranges in den Gemeindetempeln zur „Haskarah" veranstaltet der Vorstand der Israelitischen Kulhisgemeinde Wien am diesjährigen Schemini-Azereth-Feste, Montag, den 27. September, um 6 Uhr früh, im Stadttempel, 1., Seitenstettengasse 4, und im Leopoldstädter-Tempel, IL, Tempelgasse 5, sowie um 9 Uhr vormittags im Festsaale des Hotel „Post", I., Fleischmarkt 24, anläßlich der Maskir-Andachten feierliche Gottesdienste. Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (innen). Samstag, den 2. Oktober, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeindebezirken und Bezirkssynagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler- und -Schülerinnen der Unterklassen im II., IX. und XX. Bez. Samstag, den 2. Oktober, um K5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Bezirkssynagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. Beerdigungen. 14. September: Rachel Tarwinsky, 79 Jahre, 13- Bez., I. Tor. — Max Allina, 1. Bez., I. Tor. — Max Waldek, 64 Jahre, 7. Bez., I. Tor. — Josef Fischer, 64 Jahre, 13. Bez., I. Tor. — Jakob Josef Korsunski, 62 Jahre, 20. Bez., IV. Tor. — Albert Weisz, 65 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Adolf Bressler, 81 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Abraham Kyam, 54 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Hermann Zilbermann, 56 Jahre, 14. Bez., IV. Tor. — Helene Golden Hirsch, 75 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Leopold Weiss, 79 Jahre, Leoben, IV. Tor. — Mathilde Müllner, 62 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. 16. September 1937: Jenny Wechsler, 73 |ahre, 3. Bez., I. Tor. — Simon Strauss, 74 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Cäcilie Degenstück, 82 Jahre, 2. Be.z, IV. Tor. — Olga Reichenbach, 54 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Regine Denes, 74 Jahre, 18. Bez., IV. Tor. 17. September: Friederike Wehle, 78 Jahre, 3. Bez., 1. Tor. — Arthur Tezner, 77 Jahre, 9. Bez., i. Tor. — Ferdinand Schwitzer, 61 Jahre, 10. Bez., IV. Tor. — Sarah Glass, 80 Jahre, 20. Bez., IV. Tor. — Ludwig Hacker, 53 Jahre, 13. Bez., IV. Tor. — Leo Hammermann, 42 Jahre, 9. Bez., IV. Tor. — Hans Richter, 21 Jahre, 8. Bez., IV. Tor. — Jakob Steiner, 69 lahre, 15. Bez., IV. Tor. — Isak Drach, 77 Jahre, 9. Bez., IV. Tor. 19. September: Karl Engel, 51 Jahre, 13. Bez., L Tor. — Franziska Schlesinger, 70 Jahre, 16. Bez., 1. Tor. — Cäcilie Marcuschewitz, 59 Jahre, 6. Bez., I. Tor. — Viktoria Wiltschek, 78 lahre, 2. Bez., I. Tor. — Martha Bräuner, 15 Jahre, 20. Bez., IV. Tor. — Ernestine Fürst, 70 Jahre, 7. Bez., IV. Tor. — David Löffler, 81 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Markus Reif, 55 fahre, 2. Bez., IV. Tor. — Sarah Schwimmer, 78 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Jeanette Greif, 24 Jahre, 20. Bez., IV. Tor. — Ernestine Jellinek, 73 Jahre, 2. Bez., IV. Tor. — Isidor Weil, 67 Jahre, 8. Bez., IV. Tor. — Samuel Lichtmann, 67 Jahre, 1. Bez., IV. Tor. Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Schriftleiter: Oskar Hirschfeld, Wien IL, Praterstraße 29. — Druck: Ignaz Spitz & Sohne, Wien II. Robertgasse 2.