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Die Wahrheit · 1935-06-07 · Heft 23 (7.6.1935) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1935
Issue
Heft 23 (7.6.1935)
Date
1935-06-07
Page
– (sequence 8)
Language
German
Belongs to
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Seite 8 Nr. 23 — 7. Juni 1935 DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perelt-, Omer- und Haftorah-Tafel QtobfttstonOen Biwan 8685 Juni 1985 frfih abds. 8.00 Siwan 6. 1. Tag S*bewoaus 8.00 6.00 n. 8.C0 „ 7. 2. T. Schewoaus (Maskir) 8.55 7.00 „ 8. bis 12. 7.00 abds. Freitag, 7. Juni 8.00 1. Tag Schewoaus Samstag, 8. Juni 8.55 2. Tag Schewoaus) Sonnt., 9. Juni bist - nn Donnerst. 13. Junif'-uu Konkursausschreibung. Im Altersheim der iraelitischen Kultusgemeinde Wien (Versorgungs- und Siechenabteilung) IX., Seegasse 9. gelangt die Stelle eines Primararztes zur Besetzung. Bewerber, welche die Qualifikation als Facharzt für interne Medizin sowie Erfahrung und Praxis in allen anderen ärztlichen Zweigen nachzuweisen vermögen, wollen ihre Kompetenzgesuche bis längstens 5. Juli 1935, 12 Uhr mittags beim Vorstande der israelitischen Kultusgemeinde Wien I., Seitenstettengasse 4. einbringen. Dem Gesuche sind beizuschließen: Geburtsschein, Nachweis der österreichischen Bundesbürgerschaft, Doktordiplom, Curriculum vitae, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung und Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum. Dem zu bestellenden Primarärzte bleibt das Recht zur Ausübung der Privatpraxis gewahrt. Im allgemeinen gelten für diese mit einem Anspruch auf Ruhe- und Versorgungsge^üsse verbundene Primararztensstelle die 'gleichen dienstrechtlichen Bestimmungen wie für die Primarärzte des Spitals der Kultusgemeinde. Konkursausschreibung. Im Spitale der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien XVIII., Währingergürtel 97, gelangt eine Sekundär arztensstelle auf der medizinischen Abteilung zur Besetzung. Zur Anstellung sind erforderlich: die österreichische Bundesbürgerschaft, lediger Stand, die Berechtigung zur Ausübung der Heilkunde im österreichischen Bundesstaate, die körperliche Eignung (nachgewiesen durch ein vom Primarärzte des Spitals der Kultusgemeinde ausgestelltes Zeugnis) und ein Alter von 35 Jahren. Mit der Stelle ist nebst dem in der Besoldungsordnung für die Abteilungsärzte der israelitischen Kultusgemeinde fixierten Barbezug die Benützung einer möblierten Naturalwohnung samt Beleuchtung, Beheizung und Bedienung, sowie die volle Verköstigung verbunden. Für die letztere werden die Eigenkosten von den Monatsbezügen in Abzug gebracht, wobei der Abzug ein Viertel der Bezüge nicht überschreitet Mit den Personaldokumenten (Geburtsschein, Heimatsschein. Diplom, Nachweis der Zugehörigkeit zum Judentum, Zeugnisse über die bisherige fachliche Verwendung) belegte Gesuche sind an den Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Waen,, I,, Seitenstettengasse 4 (Amtsdirektion) bis längstens 5. Juli 1935. 12 Uhr mittags zu überreichen. * Konkursausschreibung. Für die im Herbst 1935 zu errichtende jüdische Volksschule der israelitischen Kultusgemeinde Wien gerangt die Stelle eines Lehrers und zugleich Leiters dieser Volksschule zur Besetzung. In Betracht kommen nur österreichische Bundesbürger, welche die Lehrbefkhigung für allgemeine Volksschulen sowie die Eignung zur Erteilung des israelitischen Religionsunterrichtes besitzen, eine ausreichende Praxis an öffentlichen oder mit dem Oeffentlichkeitsrechte versehenen Schulen nachzuweisen vermögen und auch sonst allen Anforderungen entsprechen, die in schulgesetzlicher und pädagogischer Hinsicht für den öffentlichen Schuldienst gelten. Nähere Auskünfte erteilt die Amtsdirektion der israelitischen Kultusgemeinde Wien I.. Seitenstettengasse 4, III. Stock, bei welcher die ordnungsmäßig und vollständig belegten Bewerbungsgesuche bis längstens 5. Juli 1935, 12 Uhr mittags einzubringen sind. An einem Wiener israelitischen Mädcbenwalsenhause gelangt die Stelle einer pädagogisch und in der Wirtschaftsführung geschulten, in den jüdischen Belangen versierten Direktor-Stellvertreterin zur Besetzung. Der Vorstand behält sich vor. die akzeptierte Bewerberin für den Fall zufriedenstellender Dienstleistung seinerzeit mit der Leitung zu betrauen. Geeignete, alleinstehende Bewerberinnen, welche das 35. Lebensjahr nicht überschritten haben, die österreichische Bundesbürgerschaft besitzen und auch sonst den für eine solche Stelle bestehenden gesetzlichen Vorschriften entsprechen, mögen ihre mit einer genauen Lebensbeschreibung und dem Nachweise über ihre Ausbildung und bisherige berufliche Tätigkeit versehenen Zollang«* tea Verleger Titiudtt Jotas«! wpadÜ p*r rniltwu. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden: mit neuer Adresse zurück an Verlas .«Die Wahrheit", Wien II;, HelnestraBe IS/12 Leopoldslfidfer Tempeiwerein Aesc&el Awrohom o., iHumoBtteiigafse 6, Tel. R 41-8-63 Anmeldungen f. AuigeDoien, Tranungeii Cauta unf. lreiem Himmel) u. Barnilzwaus Partatenvarketw an Werktag» von 2 bis "M Übt nach, mittags, an Sonntagte von 10 bis 12 Uhr vormittags Gebetatanden früh Slwan 6695 abds. 6.30 u. 8 30 Siwan 6. 1. Tag Schewoaus 6.30 u. 8.30 „ 7. 2. „ „ (Maskir) 630 ,, 8. bis i2. 7.30 8.S5 7.15 Gesuche bis 17. Juni im Einreichungsprotokoll der isTael. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, II. Stock, zwecks Weiterieirung überreichen. Seitens der Fremdenverkehrssteile wird uns mitgeteilt, daß in Frankreich lebende jüdische Eltern ihre Kinder (zwischen 12 und 22 Jahren) während der Ferienmonate bei österreichischen Familien unterbringen möchten, wo den Kindern Gelegenheit geboten wird, die deutsche Sprache zu erlernen, bzw. sich in der Konversation zu vervollkommnen. Es kommen Aufenthalte in Wien, als auch in österreichischen Sommerfrischen in Betracht. Personen, die solche Kinder bei sich aufnehmen wollen, werden ersucht, unter Bekanntgabe der Familienverhältnisse und des Pensionspreises, Name und Adresse der Fürsorge- Zentrale, Wien I., Seitenstettengasse 2, zwecks Weiterleitung bekanntzugeben) £iteratur. Leo Hirsch bietet uns auf 150 Seiten Praktisches Judentum (Vortrupp-Verlag, Berlin). Aus diesem gediegenen Buche kann jeder leicht erfahren, was das Judentum an primitiver; täglicher Pflichterfüllung erfordert, von dem Händewas'cheSi, den Zizitfi.und Tefillin am Morgen, bis zum großen Nachtgebet am Abend, zwischen denen der jüdische Tag verläuft Es ist ein gutes Buch, ein Führer durch den jüdischen Tag und das jüdische Jahr und sollte bei keinem, der den Willen zum Judentum, aber die Kenntnis des Judentums nicht in genügendem Maße hat, fehlen. fffieater und 9k\m „Kehret zurück — alles verziehen!" rufen die Autoren der gleichnamigen Revue Hans W e i g e I und Rudolf Ernst Weys den Damen und Herren zu, die vor Jahr und Tag im Raimundtheater, wo diese unterhaltsame Revue jetzt gegeben wird, den Spielplan beherrschten. Und so kehren das Dreimäderl-Kleeblatt, Schwejk, Lunk und Machie Messer zurück und das Publikum verzeiht ihnen nicht nur diese fröhliche Wiederkehr, sondern wird die Herrschaften gewiß noch lange festhalten. Gespielt wird diese große Sache der bekannten Kleinkunstautoren, zu der die nicht minder bekannten und beliebten Hausmusiker des gleichen Genres Walter Drix und Hans H o r o w i t z die Musik schrieben — die beiden begleiten selbst am Doppelklavier — unter der feinfühligen Regie von Josef Glücksmann ausgezeichnet. Manfred J e r g e r sei besonders gelobt „Zirkus Barnum". Als eine der letzten Sensationen der ausklingenden Filmsaison gelangt demnächst der United Artists-Großfilm „Zirkus Barnum" zur Uraufführung. „Die größte Schau der Welt" ist der stolze Beiname, den sich der weltberühmte Zirkus Barnum mit Recht erworben hat, und Barnum ist auch heute noch das Homonym für alles Gigantische, Kolossale, Ueberdimensionale. Der Großfilm „Zirkus Barnum" schildert die Entwicklung dieses Riesenunternehmens, das vor genau 100 Jahren (1835) gegründet wurde. Wällace B e e r y spielt den Gründer Phineas T. Barnum, Adolphe M e n j o u seinen Freund und Kompagnon Bailey Walsh. - (Beerdigungen. 28. Mai 1935: Julius Fuchs. 65 Jahre, 14. Bez. (I. Tor). — Lina Duifner, 71 Jahre, 13. Bez. (IV. Tor). — Walter Horwitz, 47 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). - Malvine Kafka, 60 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). — Abraham Wachmann, 69 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). ' 29. Mai: Max Grossmann, 28 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Fritz Terner, 8 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). — Johanna Widder, 71 Jahre, 2. Bez. (IV;~ Tor). 30. Mai: Charlotte Hanover, 79 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Simon Blau, 60 Jahre, 1. Bez. (I. Tor). - Zigmund Berthold Platscbik, 70 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Fanny Schreier, 70 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Moses Mantel, 90 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Joel Julius Finkei, 78 Jahre, 13. Bez. (IV, Tor). — Joel Seidenstein, 68 Jahre, Lemberg (IV. Tor). 31. Mai: Alexander Koppel, 73 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Elsa Winter, 45 Jahre, 9. Bez. (Döblinger Friedhof). — Marie Obst, 72 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Julius Hirsch], 50 Jahre, 4. Bez. (IV. Tor). — Riva Geller, 49 Jahre, Pelz, Rumänien (IV. Tor). 2, Juni: Sofie Friedmann. 69 Jahre. 2. Bez. (I. Tor). — Ernestine Jokl. 77 Jahre. 8. Bez. (I. Tor). — Charlotte Salzer, 76 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Leopold Löwy, 50 Jahre, 14. Bez. (IV. Tor). — Armin Kalmar, 65 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Lina Fried, 70 Jalrre, 9. Bez. (IV. Tor). — Max Schwarzfärber, 54 Jahre, 17. Bez. (IV. Tor). — Benedikt Schmiedek, 80 Jahre, 13. Bez. (IV. TorC. — Heinrich Herling, 62 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Chaim Frankel. 43 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Johanna Diamant. 82 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Cilli Rosch. 62 Jahre. 20. Bez. (IV. Tor). — Rachela WeH, 77 Jahre. 16. Bez. ClV. Tor). — Sigmund Reches, 74 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). — Vilma MoSkovitz, 17 Jahre, 6. Bez. (IV. Tor). 3. Juni; Hermine Erstling. 78 Jahre. 13. Bez. Ü.Tor). — Charlotte Wilhelm. 81 Jahre. 2.Bez. (I.Tor). — Max Goldberger, 63 Jahre, 2. Bez. (I. Tor). — Amalie Jakobowicz. 78 Jahre, 3. Bez. flV. Tor). — David Birnbaum. 76 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). BEATRIXBAD III., Linke Bahngasse 9, nächst Stadtpark MHCBAEIERBAD XVIII., Mlchaelerslr. 12, nächst Volksoper Ausschneiden! ErmttßiSUn^S-AnWelllin£| für die Leser Aufbewahren 1 auf eine der,,Wahrheit" Halienisdie Iscliias - Schnell - Kur nadh Prof. niunari Ebenso sind Dampf-, Wannen-, Schwimm- und nellb&der ermäßigt Kuren gegen Rheuma, Gicht, Ischias, gegen Erkältungen, vorzeitige Alterserscheinungen usw. Weiland Oberkantor Josef G o 1 d s t e i n Synagogen-Ornate u. Barette in den mannigfaltigsten Siilarien erhalten Sie sowohl vorrätig als auch nach Maß in der altbekannten Uniformierung und Maßschneiderei RUDOLF GOLDSTEIN Lieferant vieler in« und ausländischer Kuliusgemeinden Wien Um TabOrStraße 54 (Achtung auf die Hausnummer) Gegründet 1866 Versand nach allen Ländern! Telephon R 49-0-48 Moderne Zivilgarderobe nach Maß, billigste Preise 1 Vereine und Verbfinde, komplette Ausrüstungen Preisermäßigung. 91 EieentOmer. Herauseeber. 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