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Die Wahrheit · 1935-03-01 · Heft 9 (1.3.1935) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1935
Issue
Heft 9 (1.3.1935)
Date
1935-03-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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DIE WAHRHEIT Nr. 9—1. März 1935 Seite 7 ISpezialhaus für Wolle und SirioRgarne Moritz Nagel Wien, Z~ Bez., Taborstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden 1 Telephon A 49-3-69 Isr. Bethausverein „Chewra Beth Hatfiiah", IX., Vlüllnergasse. Sonntag, den 24. d. M., fand im Zeremouiensaale unter Vorsitz des rührigen Obmannes Max Eisner die 67. ordentliche Generalversammlung des Müllertempelvereines unter recht guter Beteiligung von Mitgliedern und Gästen statt. Unter den letzteren bemerkte man in Vertretung der Kultusgemeinde, Kultusvorsteher Dr. Ernst Feldsberg, den Obmann der Organisation der Tempelvereine Dr. Leo Landau, Vertreter der Tempelvereine Wieden-Margareten, „Ohel Abraham" IX., „Bikur Chaulim" IX. (Obmann S. Oester reicher), des Witwen-, Waisenhilfs- und Ausspeisevereins IX. (Obmann Josef Klein), Chef- ■ edakteur 0. H i r s c h f e 1 d u. a. m. Nach Verlesung des Protokolls der letzten Generalversammlung und einem ehrenden Gedenken iür die im abgelaufenen Vereinsjahre verstorbenen Mitglieder wurde vom Sekretär S. Ter kl der Rechenschaftsbericht zum Vortrage gebracht, der, wie auch aus erklärenden Erläuterungen des Obmannes Max Eisner hervorging, eine gewisse finanzielle Besserung der Situation des Tempelvereines gegenüber dem Vorjahre aufzeigte. Dennoch ist die Lage des Vereines noch immer eine äußerst schwere und die Erhaltung des schönen Gotteshauses nur durch Anstrengung aller Kräfte möglich, insbesondere richtet der Vorstand sein Atigenmerk nach wie vor auf die Gewinnung neuer Mitglieder, denn es müßte in dem judenreichen IX. Bezirk doch leicht möglich sein, eine größere Anzahl von Glaubensgenossen für den herrlichen Tempel dieses Bezirkes zu interessieren, dies schon deshalb, weil der hier abgehaltene Gottesdienst auf einer exzeptionellen Höhe steht und der Jugendgottesdienst und die Bibelschule besonders liebevolle Beachtung verdienen. Der Vorstand dankte in diesem Zusammenhange den ausgezeichneten Funktionären des Tempels für ihre treue Hingabe, die auch in der Diskussion von mehreren Rednern lobend festgestellt wurde. Zunächst sprach der Vertreter der Kultusgemeinde Dr. Feldsberg dem Vorstande den herzlichsten Dank der Gemeinde für sein aufopferndes Wirken im Dienste der heiligen Sache aus und betonte, welch große Anerkennung die Arbeit dieser Männer in dieser schweren Zeit verdiene. Der Kultusvorstand1 wird diese Anerkennung dem Müllnertempel nie versagen und durch entsprechende Unterstützung in seiner prekären Situation bekunden. Ferner sprachen Dr. Leo Landau, Herr K u b i e für den Bethausverein „Ohel Abraham", Herr Obmann Klein für den Witwen-, Waisenhilfs- und Ausspeisevetein IX., Herr Stagel für „Bikur Chaulim" IX.; alle Redner lobten die Verdienste des emsig arbeitenden Vereinsvorstandes und seiner umsichtigen Leitung. Dieser wurde nach Vorlage des von den Revisoren Moritz Oesterreicher und Rudolf R u d i n g e r genehmigten Kassaberichtes einstimmig das Absolutorium erteilt und sodann der Mitgliedsbeitrag in der bisherigen Höhe festgesetzt. Die Neuwahlen ergaben folgendes Resultat: Vorstand: Max Eisner, Dr. Leo Goldhammer, Friedrich Kraus; Ausschuß: Hermann David, Rudolf Hendl, Heinrich Kessler, Salomon Oesterreicher, Otto Pollak, Ignatz Walzer, Leo Weil 1, Dr. Georg W e i n e r, Kommerzialrat Michael Max Weiß. Der Döblinger isr. Frauenverein veranstaltete am vergangenen Sonntag, nachmittags und abends, im Kasino Zögernitz ein gemütliches Beisammensein, das, wie alljährlich, von einem sehr distinguierten Publikum überaus stark besucht war. Die sehr gelungene Veranstaltung begann mit einer schönen Akademie, die von erstklassigen Künstlern bestritten _ wurde. Wir erwähnen aus dieser erlesenen Künstlerschar, die großen Seifall des animiertön Publikums fand, den mit Recht so rasch populär gewordenen Max Li cht egg, den hervorragenden Klavierkünstler Hans H o r o w i t z, die reizende Tänzerin und Soubrette Lisi Markstein, die im Solo und in einem Sketch (mit Paul Signer) gleich wirkungsvolle Steffy Mann, den bravourösen Bariton Eduard Lehnberg. Konferiert wurde diese abwechslungsreiche Akademie sehr launig von dem bewährten Erwin Engel. Es folgte, bis in die späten Abendstunden der Tanz zu einer guten Jazz: die rührigen Damen des Vereinsvorstandes hatten für ein ungemein reichhaltiges und schmackhaftes Büfett gesorgt, auch ein Juxbazar fand vielen Zuspruch. Die Veranstaltung verlief in der bei diesem Vereine schon bekannten stimmungsvollen Weise, sie war wieder ein großer moralischer and materieller Erfolg, den zum Wohle der Armen errungen zu haben, die Damen des Vorstandes stolz sein dürfen. Sie haben alle wieder ihr Bestes gegeben, insbesondere darf die hingebungsvolle Arbeit von Frau Dr. Herrnstadt lobend erwähnt werden. Jüdischer Witwen-, Waisenhilfs- und AuSspeiseverein im 9. Bezirk. Die Generalversammlung dieses rührigen Vereines hat vor einigen Tagen stattgefunden und einen sehr würdigen Verlauf genommen. Nachdem der verdienstvoll wirkende Obmann Herr Josef Klein die zahlreich erschienenen Gäste begrüßt hatte, konnte er mit besonderer Genugtuung konstatieren, daß die Tätigkeit des Vereines von allen maßgebenden Stellen anersannt wird und begrüßte ganz besonders Herrn Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz, Herrn Kultusrat Geza Klinger als Delegierten der Kultusgemeinde, die Herren E i s 1 e r und Josef Fuchs in Vertretung des Müllnertempels, S. Österreicher für den Verein Bikur Cholim IX, S. K o h n für den Verein Ohel Abraham, sowie die durch ihre Tätigkeit auf dem Gebiete der Humanität bestbekannte und geschätzte Frau Henriette ruchs. Aus dem Rechenschaftsberichte geht hervor, äaB seit Eröffnung der Ausspeisestelle am 2. Dezember v. J. mehr als 3000 Portionen sehr schmackhaft zubereiteter Mahlzeiten verabfolgt worden sind. Der vom Kassier, Herrn B. Frankel, erstattete Kassabericht wurde beifälligst zur Kenntnis genommen und der Vereinsleitung einstimmig das Absolutorium erteilt Bei der vorgenommenen Wahl wurde der frühere Vorstand abermals und Herr Josef Fuchs als Obmannstellvertreter neu und Frau Fuchs in den Vorstand gewählt. Von der Tätigkeit des Ehepaares Fuchs erhofft sich der Verein, insbesonders die Ausspeiseaktion, Ersprießliches. Aber auch die übrigen neu gewählten Damen und Herren bilden für den Verein einen großen Gewinn. Der bisherige Erfolg der Ausspeiseaktion kann füglich der jüdischen Bevölkerung des 9. Bezirkes zum besonderen Stolz gereichen. Der Verein verdient die weitestgehende Unterstützung und werden Mitgliederanmeldungen beim Obmanne Herrn Josef Klein, IX., Hahngasse 12, sowie Geldspenden auf Postsparkassenkonto A 102.706 erbeten. Der Jüdische Jugendklub hatte letzten Samstag seinen ersten Abend, der einen überaus gelungenen Verlauf bei animiertester Stimmung der zahlreichen Gäste nahm. Unter den Mitwirkenden sei vor allem die Konzertsängerin Frl. Mia Händl genannt, die aus der rühmlich bekannten Schule Frau Prof. Funk-Freund hervorgegangen ist. Nicht mindenr stürmischen Beifall erntete die entzückende Zita Landy. die in dem Vortrag ihrer Chansons französischen Esprit mit wienerischem Charme verbindet. Das ehemalige Mitglied der Berliner Reinhardt-Bühnen, Karl G e r d o, brillierte in gleicher Weise im ernsten und im heiteren Teile des Vortragsprogrammes. Nicht zuletzt sei des ausgezeichneten Stepptänzers Egon Winterberg gedacht, der eine Glanzleistung bot. Auch das eigene Vereins-Ensemble debütierte bereits mit anerkennenswerten Leistungen. Verband der jüdischen Kaufleute und Gewerbetreibenden. Am 9. d. M. fand die diesjährige Generalversammlung des Verbandes statt. Nach Anhörung des Berichtes des Vorstandes und einer sehr lebhaften Debatte über die zukünftige Arbeit wurde dem abtretenden Verbandsvorstand das Absolutorium erteilt. Bei den sodann vorgenommenen Wahlen wurden gewählt: Zum Präsidenten Josef J o 11 e s; zu Vizepräsidenten Kammerrat Moritz K o h n, Geza K1 i n g e r und Dr. Michael Steinberg; Ing. Viktor Reisner, Schriftführer; Siegfried Graubart Schriftführerstellvertreter; Benno Deutsch, Kassier; Moritz Morks, Kassierstellvertreter; schließlich Hermann Schwarz. Ferdinand Komme h 1, Oberbaurat Ing. Robert Stricker und Georg Freud. Zu Revisoren wurden die Verbandsmitglieder Hermann Greif und M. Rosenberg gewählt. Der Bund ehemaliger Zöglinge des „Badener Waisenhauses" in Wien veranstaltete am Dienstag, den 26. v. M. im Festsaale des Hotel „Bayrischer Hof" einen großen Festabend, dessen Reinerträgnis zugunsten des Badener Waisenhauses bestimmt war. Nach einer ungemein gedankenvollen und sinnreichen Festrede des Rabbiners Dr. B. Murmelstein begann die von Erwin Engel glänzend konferierte reichhaltige Akademie, die von nachstehenden Künstlern mit ungewöhnlichem Eriolg ausgeführt wurde: Prof. Zimbler (Geige), Tendier (Gesang). Humoristisches Quartett des jüdischen Gesangvereines. Den Clou des Abends bildeten die Vorträge hebräischer Lieder des stimmgewaltigen Oberkantors Gerson H. Margolies. der durch seine ungemein gefühlvolle Vortragskunst, vollendete Gesangstechnik und wohlklingende, kultivierte Stimme das Publikum geradezu begeisterte. Nichtendenwollende Beifallsstürme belohnten diesen ausgezeichneten Sänger für seine Darbietungen. Oberkantor Margolies wurde gleich den anderen Künstlern von Kapellmeister Beck bestens begleitet. S. Eröffnung jüdischer Jugendheime. Am 16. d. M. fand im Festsaale des Josefine Mendlschen Wohlfahrtshause, XX., Denisgasse 33, die Eröffnungsfeier der in diesem Hause von der Isr. Kultusgemeinde Wien untergebrachten Jugendheime statt. Auf dem Podium des Festsaales, auf dem die Fahnender im neuen Heim untergebrachten Jugendbünde wehten, hatten stramme Burschen des „G d u d Z'i r i m" und des „Jüdischen Pfadfinderbundes Oesterreich" Aufstellung genommen. Bis auf wenige Sitzreihen, die den erwachsenen Gästen reserviert wurden, war der große Saal von männlicher und weiblicher Jugend besetzt. Eingeleitet wurde die Feier durch meisterhaft zum Vortrag gebrachte Gesäuge des Chors des Stadttempels unter der Leitung des Dirigenten Kurt Fuchsgelb. Nach Begrüßung aller Erschienenen durch den Obmann der Zentralkommission für soziale Fürsorge der Isr. Kultusgemeinde Wien, Dr. Isidor K1 a b e r, hielt Oberabbiner Dr. D. Feuchtwang eine Ansprache. Er erinnerte an den Stifter des Hauses Heinrich M e n d 1. dankte, ebenso wie andere Redner, dem Hause Mendl für die Ueberlassung des Stiftungshauses für neue jüdische Zwecke und verglich die Bildungsarbeit, die bisher in der Toynbeehalle geleistet wurde, mit der Erziehungsarbeit, die die Jugend an sich selbst vollbringt. Vizepräsident Dr. Josef Löwenherz zeigte in einer längeren Ansprache vor allem, wie sich das Judentum, speziell die jüdische Jugend, zum Führergedanken zu stellen habe. In kraftvollen Worten wies er der Jugend den Weg, den sie als Träger des jüdischen Lebens auch im neuen Heim zu gehen habe. Resferungsrat Prof. Ludwig Singer übergab im Namen des Humanitätsvereines „Eintracht", der bisher das Stiftungshaus verwaltete, dieses in die Obhut der Kultusgemeinde Wien, der zugleich das der „Eintracht" gehörige gesamte Inventar zur Verfügung gestellt wird. Nun kamen die Führer der Jugendbünde zum Wort. Schon der erste der Redner, vom ,.G d u d Z'i r i m", betonte, daß die jüdischen Jugendbünde, auch wenn sie verschiedene Einstellungen hätten, in diesem Hause einheitlich nach gemeinsamen Plan arbeiten müßten. Auch die anderen jungen Redner vom „Jüdischen Pfadfinderbund Oesterreichs", von den Mittelschülern des XX. Bezirkes und der Bibelschule sagten manches reife, wohlbedachte Wort. Zum Schlüsse brachten eine Jugendgruppe hebräische und deutsche Lieder zu Gehör, eine andere einen auch inhaltlich wertvollen Sprechchor und der Chor des Stadttempels schöne hebräische Gesänge. STEININDUSTRIE CARL BENEDICT Zentrale: III.. Rennweg 112, Tel. U I5-0-52 GRABSTEINLAGER: Zentralfriedhof, 3. Tor, Tel. B530-53 Stellenmarkt: Der Verein für unentgeltlichen Arbeltsnachweis, I., Kohunessergasse 4, Tel. U27-065, sucht dringend Stellen für: a) Kontoristen, Buchhalter, langjährige Geschäftsführer aus der Schuhbranche, Handelshilfsarbeiter. Geschäitsdiener, Packer, Inkassanten, Verkäufer. Auslagenarrangeure, Kellner, Nachhiltelehrer und -lehrerinnen für Mittelschulfächer. b) Arbeit für gewerbliche Hilfskräfte aller Art (darunter auch Chemiker, Installateure, Bauingenieure, Schneider) sowie ungelernte Arbeiter. c) Handwerkliche und kaufmännische Lehrstellen iür Knaben und Mädchen. In demselben Verein sind derzeit offene Ste'lle n für: Geschultes Hauspersonal jeder Art, Kinderfräulein mit Praxis (auch für das Ausland), selbständige Modistinnen, Heimarbeiterin für Strumpfgürtel, Maschinstickerin, Kcniektionsschneiderin für englische Arbeit. Ingenieur, bzw. Werkstättenleiter und Appreturmeister für eine Spinnerei und Weberei nach Griechenland. Radioingenieur (Spezialist für Entstörung). Fachmann für Dielektrika, Chemiker für Elektrolytkondensatoren, sämtliche nach Italien. Leiteuder Chemiker, Chamotte- und Silikatmaterialerzeugung, nach Ungarn. Fachmann für Druck- und Pulverfabrikation nach Rumänien. Stricker (Jacquardmaschinen), tschechoslowakischer Staatsbürger, nach Bratislava. Mittelschullehrer mit Lehramtsprüfung für Mathematik, Physik, Geographie, Geschichte, Englisch (Voraussetzung tschechoslowakischer Staatsbürger, Beherrschung der hebräischen Sprache in Wort und Schrift), nach der Tschechoslowakei. Chemiker mit Erfahrung in Schellack-, Zellulose- Lackierarbciten und Farbmischung für Aluminiumbleche nach England. Pelzfärber (Fischottern), erstklassiger Uhrmacher, erstklassiger Schneider, sämtliche nach China. Damenfriseur oder Friseurin nach Lemberg (polnischer Staatsbürger). Selbständige Zuschneiderin für Seidenwäsche nach Sarajevo. Selbständige Krankenpflegerin, Hebamme und Erzieherin (mit großer Praxis), sämtliche nach Bagdad. VeweinsnadkwitAten. Bund jüdischer Frontsoldaten Oesterreichs, Bezirksgruppe Leopoldstadt. Samstag, den 2. März, findet im Festsaale des H o t e l S t e f a n i e, um 20.30 Uhr, eine Festkakademie des Bundes jüdischer Frontsoldaten, Ortsgruppe Leopoldstadt, als diesjährige Repräsentationsveranstaltung in Anwesenheit der Bundesiührung des B. J. F. und offizieller Persönlichkeiten statt. Karten in der Bezirksgruppe, IL, Praterstraße 66 (Cafe Orient), und im Bundesbüro,!., Bräunerstraße 2. Jüdischer Angestelltenverband „Emunah", I., Biberstraße 17. Sonntag, den 2. März, 8 Uhr abends, Vortragsabend; Sonntag, den 3. März, 7 Uhr abends, Heimabend mit Tanz, Jazzmusik. Gäste herzlichst willkommen. Die Stellenvermittlungsabteilung hält stets eine größere Anzahl geschultes Personal für Büro, Lager, Verkauf und Haushalt in Vormerkung. Die Vermittlung erfolgt kostenlos. Sprechstunden an Wochentagen von 15 bis 20 Uhr. Der jüdische Frauenverein Leopoidstadt hat bekanntlich eine unübersehbare Zahl von Armen zu befürsorgen, denen er nur dann hilfreich beistehen kann, wenn edle Freunde und Gönner des Vereines an seinen Aktionen regen Anteil nehmen. Um sein charitatives Hilfswerk in dieser furchtbaren Notzeit aufrecht erhalten zu können, veranstaltet der Frauenverein Sonntag, den 3. März, 4 Uhr nachmittags, im Festsaal des Hotel Continental, IL, Taborstraße 4, eine Akademie mit erstklassigem Programm und anschließenden Tanz. Karten zum Preise von S 1.50 sind bei allen Vorstandsdamen und an der Kassa erhältlich. Verein zur Förderung jüdischer Musik. Am 3. März, 6 Uhr abends, findet in den Räumen der B'n a i B r i t h, IX., Universitätsstraße 4, der zweite diesjährige Kammermusikabend des Vereines zur Förderung jüdischer Musik statt. Diese Veranstaltung gewinnt dadurch an Bedeutung, daß Prof. Julius W o 1 f s o h n einen einleitenden Vortrag über „Neue jüdische Musik" halten wird. Der musikalische Teil des Programmes wird durch Frau Dr. Emmi Hauser (Gesang) und Robert Walter Spitz (Klavier) bestritten werden und bringt neue Werke von Gnessin. Achron, Schiionski. Werner und Miliner. „Jutäa" Jugendgruppe des Pazmanitentempels. Dienstag, den 26. v. M., fand im Dr. Krüger-Heim eine Komiteesitzung für das am 19. März im Militär- Casino stattfindende Purim-Fest, welches zugunsten des Mädcheninternates Dr. Krüger-Heim veranstaltet wird. Da nun ein Großteil der Mitglieder der „Jutäa" in dem Jugendkomitee des Heimes rege tätig ist, wurde über Einladung des „Jutäa"-Obmannes Gruber die nächste Komiteesitzung für Mittwoch, den 6. März, um 8 Uhr abends, im Klublokal Cafe" Sächsischer Hof, II., Taborstrafle 46a, einberufen. Wir la-

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