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Die Wahrheit · 1935-01-11 · Heft 2 (11.1.1935) · page 8

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1935
Issue
Heft 2 (11.1.1935)
Date
1935-01-11
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Nr. 2—11. Jänner 1935 DIE WAHRHEIT Kalender-, Sidra-, Perek-, Omer- und Haftorah-Tafel 0«b«tsronaeD Schwat 569S Jänner 1885 Wh «bdc. 7.15 Schwat 7. 4. IS i fßau <2. B. M.) 1 "aftrra I 8.30 „ 8. ' Hadoworascfaer}5.05 «Uber I [ [Borchl Nafschl j 7.15 „ 9. bis 13. 4.15 abds. Freitag, 11.Janner 4.15 Samstag, 1Jana. 6.05 Si nntag, 13.bis Donnerst.,l7.jann.I *" 9ttm „Heimweh nach Wien" als Film. Leopold Hichlers Roman „Heimweh nach Wien" wurde von einer französischen Filmgesellschaft zur Verfilmung erworben. Der Film wird in Wien hergestellt werden und nur österreichische Künstler werden beschäftigt sein. Premiere des Wiener „Asew"-Films. Die festliche Welturaufführung des in Wien hergestellten großen Atlantis-Tobis-Sascha-Films „Asew" findet heute in mehreren Wiener Premierentheatern statt Den Asew spielt der große Charakterdarsteller Fritz Rasp. Die Frauen um ihn sind: Hilde v. Stolz, Olga Tschechowa und Ellen Frank. In weiteren Rollen: Wolf gang Liebeneiner, Herbert Hübner, Franz Schafheitlin, Siegfried Schürenberg, Otto Hartmann, W. H. König, Karl Forest u. a. m. Regie: Phil Jutzi; Musik und Lieder: Gert van Stetten. Jlmtttcfje Verfautßarungen der JsraefitiscQen Tiuttusgemeinöe Wien Predigten in den Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 11. Jänner, werden bei den um 4 Uhr IS Minuten beginnenden Abendgottesdiensten in nachbenannten Gemeinde- und Bezirkssynagogen Predigten abgehalten, und zwar: 18. Bez., Schopenhauerstraße 39 (Rabbiner Dr. A. Z. Schwarz). 19. Bez.. Dollinergasse 3 (Rabbiner Dr. A. Frankfurter). 21. Bez., Holzmeistergasse 12 (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). Samstag, den 12. Jänner, Schrifterldäningen: beim Vormittagsgottesdienste: 1. Bez., Seitenstettengasse 4 (Oberrabbiner Dr. D. Feuchtwang). 20. Bez., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr. B. Murmelstein). beim Abendgottesdienste: 13. Bez.. Eitelbergergasse 22 (Rabbiner Dr. M. Lewin). * Israelitische Jugendgottesdienste. 1. Jugendgottesdienst für Volks-, Haupt- und Mittelschüler (-Schülerinnen). Samstag, den 12. Jänner, um 3 Uhr nachmittags, in allen Gemeinde- und Vereins-Synagogen. 2. Besondere Jugendgottesdienste für Mittelschüler und -Schülerinnen für Unterklassen im IL, IX. und XX. Bezirke. Samstag, den 12. Jänner, um K5 Uhr nachmittags, im Leopoldstädter Tempel, IL, Tempelgasse 5, und in den Vereins-Synagogen, IX., Müllnergasse 21, und XX., Kluckygasse 11. 3. Gottesdienst für die reifere Mittetschul]ugend (IV. bis VIIL Klasse). Freitag, den 11. Jänner, um 6 Uhr abends, im Stadttempel, I., Seitenstettengasse 4, Ansprache Professor Dr. Manfred Papo über das Thema: „Von Aegypten bis zur Gegenwart." * Barmizwah-Kurs. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien bringt zur Kenntnis, daß die Einschreibungen für den zweiten Barmizwah-Kurs für Kinder mittelloser Eltern im Schuljahr 1934/35 Freitag, den IL, und Freitag, den 18. Jänner, jedesmal von 2—3 Uhr nachmittags. im Lehrzimmer der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, IV. Stock, stattfinden. Der Unterricht findet jeden Freitag von 2—4 Uhr nachmittags im genannten Schullokale statt. Julius Engelberg-Ausstattungsstiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S 400.—, und zwar je 1 Stiftplatz für eine in Lezajsk (Polen) und 1 in Wien geborene Bewerberin. Bewerbungsberechtigt sind: Arme, würdige, im Brautstand befindliche Mädchen, die in Wien oder Lezajsk geboren sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Armutszeugnis, Brautstandsnachweis, Sittenzeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 15. Februar 1935. Einreichstelle: Wien L, Seitenstettengasse 2, I. Stock (Fürsorge-Zentrale). Bewerberinnen, welche sich vor der Verleihung des Stiftungsbetrages verehelichen, verlieren die Bewerbungsberechtigung. Zur Bewerbung sind Gesuchsbögen zu verwenden, welche in der Einreichstelle (Fürsorge-Zentrale, Wien Z«ltanr«n vom Y«rler«r T*vs«a4«t> Josrnal uxpetii p*r l'edttrar. Falls Adressat verzogen, nicht nachsenden; mit neuer Adresse zurück an Verlas „Die Wahrheit". Wien lk( üalneitraBe 13/12 Leopoldsfädfer Tcmpe verein Aeschel Awrohom n.. PajmanUencasse 6, Tel. R 47-8 63 Anmeldungen w. Aufgeboten, Trauungen fand) oni. freiem nim mei) u. Darmlzwoas PartalenvBrfcehr an Wsrkucen »on 2 bis %4 Ubi nachmittags, an ScBBtagep tcb 10 bis 12 Uh: vormittags Oebetatunden irflb 6.45 6.41 u. 9.00 6.45 Schwat 5695 Schwat 7. Bau (2. B. M.) { ■ ■{ „ . Haftora B > Hadowor aseber diber Borchi Nafschi 9. bis 13. abds. 415 | 5.05 4.15 L, Seitenstettengasse 2, I. Stock) unentgeltlich ausgefolgt werden. Die Gesuchsbögen enthalten auch nähere, für die Bewerberinnen wichtige Bestimmungen. * Markus Engels Pauiinen-Stiitung. Aus den Erträgnissen der obgenannten Stiftung gelangt der Betrag von S 5000.— an hilfsbedürftige Nachkommen der nachbenannten Geschwister des Herrn Markus Engel zur Verteilung. Samuel Engel, Charlotte, .geborene Engel, verehelichte (Adolf) Hirschfei d, Rosa, geborene Engel, verehelichte (Philipp) Blas. Bewerber und Bewerberinnen, welche den vorstehend angeführten Bestimmungen entsprechen, wollen ihre Gesuche bis spätestens 31. Jänner 1935 an das Kuratorium der Markus Engels Paulinen-Stiftung, Wien L, Seitenstettengasse 2, übersenden. Den Gesuchen, welche detaillierte Angaben über alle für die Beurteilung der persönlichen Verhältnisse der Gesuchsteller maßgebenden Umstände zu enthalten haben, sind anzuschließen: Das Geburtszeugnis, eine Lebensbestätigung, ein Mittellosigkeitszeugnis, ferner amtliche Dokumente, durch welche die Abstammung des Bewerbers oder der Bewerberin von dem obgenannten Bruder oder einer der genannten Schwestern des Herrn Markus Engel nachgewiesen -wird: Das Stiftungskuratorium. * Jakob Luxemburg-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S 500.—. Bewerbungsberechtigt sind: Hilfsbedürftige jüdische Witwen, welche im 3. Wiener Gemeindebezirk wohnhaft sind. Bevorzugt sind: Von den oben bezeichneten Personen Beamtenswitwen galizischer Herkunft, wenn ihnen durch die Verleihung eines Betrages zu einer Existenz verholten wird und die Erziehung der verwaisten Kinder ermöglicht, respektive erleichtert wird. Einreichungsfrist: Bis 31. Jänner 1935. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, Totenschein des Gatten, eventuell Geburtsscheine der Kinder. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. * Karoline Güterbock-Stiftung. Gesamtverleihungsbetrag: S 200.—. Bewerbungsberechtigt sind: Arme kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession. Bevorzugt sind: Solche arme kranke Frauen und Mädchen mosaischer Konfession, welche in Holic leben oder daselbst zuständig sind. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, ärztliches Zeugnis, Mittellosigkeitszeugnis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1935. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, I. Stock. * Adolf, Therese und Julius Stern-Wohltätigkeitsstiftung. Verleihungsbetrag: S 2000.-—. Bewerbungsberechtigt sind: Würdige bedürftige Personen jüdischer Konfession ohne Unterschied des Geschlechtes und ohne Rücksicht auf die Staats- und Gemeindezugehörigkeit Bevorzugt sind: Von allen Bewerbern solche der Unterstützung würdige und bedürftige Einschreiter, welche die Verwandtschaft oder Schwägerschaft mit dem am 14. April 1899 verstorbenen Stifter, Herrn Adolf Stern, oder dessen Gattin, Frau Therese Stern geb. Kanitz, nachzuweisen vermögen. Verleihungstag: 14. April 1935. Gesuchsbeilagen: Geburtsschein, bzw. Trauungsschein, Armutszeugnis, eventuell Verwandtschaftsnachweis. Letzter Tag der Einreichungsfrist: 31. Jänner 1935. Einreichstelle: Fürsorge-Zentrale der israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2. I Stock. Wien, 6. Jänner 1935. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. igungen. 31. Dezember 1934: Hugo Fische!, 55 Jahre, 5. Bez. (I. Tor). — Rachel Eifermann. 65 Jahre. 14. Bez. (IV. Tor). — Nissen Reich, 53 Jahre, Bielitz-Biala (IV. Tor). — Rosa Adler, 62 Jahre, 5. Bez. (IV. Tor). 1. Jänner 1935: Rosalia Trostler, 93 Jahre, 10. Bez. (I. Tor). — Alexander Gartenberg, 66 Jahre, 4. Bez. (1. Tor). — Rosa Lang. 78 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Abraham Eisner, 40 Jahre, 8. Bez. (IV. Tor). — Ing. Fritz Schischa, 37 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Emma Ornstein, 42 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Dr. Leo Hermann Gruber, 41 Jahre, 1. Bez. (IV. Tor). — Elsa Salzer 58 Jahre. 13 Bez. (IV. Tor). — Scheindl ZIIz. 71 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). 2. Jänner: Max Baum, 67 Jahre, 9. Bez. (I Tor). — Adolf Haber, 69 Jahre, 4. Bez. (IV. Tor). — Herbert Stark, 11 Jahre. 13 Bez. (IV. Tor). — Karoline Klein, 64 Jahre. 16. Bez. (IV. Tor). — Anna Budic. 82 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). — Fanny Barcheies, 77 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). „ 3. Jänner: Mathilde Fischl, 71 Jahre, 16 Bez. (I. Tor). — Elise Schnützer. 60 Jahre. 19. Bez. ('!.' Tor) — Barbara Mandl, 55 Jahre, 20. Bez. (IV. Tor). — Ruth Birmann. 8 Jahre. 8. Bez. (IV. Tor). — Marie Groß, 88 Jahre. 18. Bez. (IV. Tor). — Viktoria Retter, 67 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Anna Frommer. 78 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). /„, £ Jänner: Bernhard Ehrenbaum, 60 Jahre, 2 Bez. inr J°V- — Friedrich Meiseis, 21 Jahre, 2. Bez. (IV. Tor). — Emil Pick, 45 Jahre. 9. Bez (IV. Tor) — Klara Koller. 39 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Leiser Weißberg, 75 Jahre, 9. Bez. (IV. Tor). (i t6',Jänner: Fanny Schwarzbart. 76 Jahre, 5 Bez. y- J?T{- — Dr. Maximilian Neumann, 69 Jahre, 1. Bez. ({. Tor). — Moriz Lidohower, 72 Jahre, 9. Bez. (I. Tor). — Wilhelm Max, 68 Jahre, 3. Bez. (I. Tor) — Hedwig fner?'^ 50 oJahie' 9; Bezx(L Tor)- - J°ne Mayer, c2 ,Ja,hre' J-tP**-, (I- Tor)- — Cnaie SImche Morer, 7R]ahm TBef' (IVAjor)- - J°sef He«eg. 85 Jahre, L?e£ \,V- Tor)- — Cha,ln Gellmann, 78 Jahre, 20. Bez. n</ I?r\- ~ £athan Feuerstein, 67 Jahre, 2. Bez. mr J°V- ~ Ernestine Popper, 73 Jahre, 3 Bez. nlr t f ~c ,Marie Soielberger. 67 Jahre, 17. Bez. (IV. Tor). — Salonion Kock. 87 Jahre, 2. Bez. (IV Tor) n o-7% Jan1?r: Herin'ne Kassowitz, 82 Jahre. 9. Bez. (1. Tor) — Hugo Ehrenfest, 63 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor) — Cazilie Moser, 55 Jahre. 2. Bez. (IV. Tor). — Amalie Herzig, 88 Jahre, 3. Bez. (IV. Tor). ■ I Das «jüdisch Ha uil Blatt! MODERNE LEIHBIBLIOTHEK Mi. RATH Wien, 2. Bez., TaborstraBe 20 A Telephon R 43-1-58 Reichhaltige Auswahl. — ALLE NEU¬ ERSCHEINUNGEN. Judaica u. Hebraica. Täglicher Umiausch. Monatsgebühr nur S 3.10 Keine Bandgebühr. In unserer Buchhandlung: Reichste Auswahl. Billige Bücher. BEATRIXBAD III., Linke Behngasse 9, nächst Stadtpark NUCHAEIERBAD XVIII., Mlchaslerstr. 12, nächst Volksoper Ausschneiden! ElHlilOi8Ullf$S'AnWeiSUIlä «* <3<e Leser Aufbewahren! auf eine der „Wahrheit" Italienische» Ischias - §ilinell - Kur nadi Prof, l*lunari Ebenso sind Dampl-, Wonnen-, Sdiwlmmnnd nellbQder ermäßigt Kuren gegen Rheuma. Gicht, Ischias, gegen Erkältungen, vorzeitige Alterserscheinungen usw. 8<ccfltflmer. Herantrete««-. Verleger uuti ve/ontwortJicher Schriftleiter: Oikar Hlrtcbteld Wrtm II., PrtUnmlc 21. — Inai Spitz & SS lue. Wies IL. Rober»-« 2.

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