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Die Wahrheit · 1935-01-04 · Heft 1 (4.1.1935) · page 7

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Journal
Die Wahrheit
Volume
1935
Issue
Heft 1 (4.1.1935)
Date
1935-01-04
Page
– (sequence 7)
Language
German
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u DIE WAHRHEIT Nr. 1 — 4. Jänner 1935 Seite 7 Spezialhaus für Wolle und Striokgarne Moritz Nagel Wien, 2. Bez., Taborslraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden _ Telephon A 49-3-69_ jährlich erspart worden; das freigewordene Haus in der Ruthgasse soll anderen entsprechenden Zwecken zugeführt werden. Weiters ist es nach längeren Verhandlungen gelungen, den jüdischen Volksküchenverein mit dem Verein „Seudath Schabath" zu einer Zentralküche zu vereinigen. Dadurch gelangt auch die Kultusgemeinde in den faktischen Besitz der zwei Häuser des jüdischen Volksküchenvereines in der Kluckygasse und in der Krummbaumgasse. Sehr zu beklagen ist der Rückgang der Einnahmen der Koscherfleischregie um S 40.000.— gegenüber dem Jahre 1933, welcher Rückgang auf die allgemeine Einschränkung des Fleischkonsums und auf die Verarmung der jüdischen Bevölkerung zurückzuführen ist. Ebenso erforderte die Führung des rituellen Bades einen Zuschuß von S 25.000.—. 5400 Kinder, also ein Drittel aller schulpflichtigen jüdischen Kinder, besuchen jetzt die Bibelschulen. Der Finanzreferent schloß seine interessanten Ausführungen mit einem Appell an alle Parteien zur Mitarbeit am Wohle der Gemeinde, deren Einheit aufrechtzuerhalten heute oberste Pflicht des Kultusvorstandes ist. In der folgenden Debatte sprach namens der „Union" Kultusvorsteher Dr. Leonhard Maier, der u. a. ausführte: Wir werden für das Budget stimmen, weil wir uns der Verantwortung bewußt sind, die darin liegt, auch als Opposition der Gemeinde das zu geben, was ihr gebührt. Es ist unsere Pflicht, dafür zu sorgen, daß der Betrieb der Gemeinde in diesen kritischen Zeiten aufrechterhalten wird. Außerdem ist das Budget in zahllosen Kommissionssitzungen so eingehend durchberaten und geprüft worden, daß seine Erstellung unsere Zustimmung finden kann. Ueberdies haben bei aller an den Tag gelegten Sparkamkeit verschiedene unserer Wünsche Berücksichtigung gefunden, so daß wir auch in dieser Hinsicht zufriedengestellt sind. Damit sei aber nicht gesagt, daß wir vollkommen befriedigt in dieser Körperschaft arbeiten können. Es wäre leicht möglich, in allen Fragen, nicht nur in den budgetären, das Einvernehmen herzustellen, wenn man sich vor Augen hält, daß die „Union" auf dem Standpunkt steht, daß für die Gemeinde das Beste gerade gut genug ist. Viele unserer begründeten Einwendungen, die wir von diesem Gesichtspunkte aus vorbringen, werden aber von der Mehrheit nicht beachtet und mit jener Methode behandelt, die ich als „Händeakrobatik" bezeichnen möchte, d. h. wir werden einfach überstimmt, insbesondere in Personalangelegenheiten, bei denen doch wahrlich der kritischste Maßstab angelegt werden sollte und nicht Klubrücksichten entscheidend sein dürfen. Ueberdies beklagen wir aufs tiefste die Art der Polemik, die manche unserer Gegner in Versammlungen und in der Presse an den Tag legen. Da gibt es Beleidigungen, die einfach unüberbietbar sind und der Außenwelt ein besonders abscheuliches Bild von der Schätfe des jüdischen Bruderkampfes bieten. Diese „Händeakrobatik'' und diese Beschimpfungen werden uns aber unsere Freude an der Mitarbeit für das Wohl der Gemeinde nicht beeinträchtigen. In diesem Sinne wollen wir den Appell des Herrn Finanzreferenten berücksichtigen, die Parteipolitik zurückstellen und alles tun, um die Einheit der Kultusgemeinde aufrechtzuerhalten. Gemeindafkronift. Amsterdam. Auf der Versammlung der holländischen Oberrabbiner wurde als Nachfolger des verstorbenen Amsterdamer Oberrabbiners A. S. Onderwijzer der Oberrabbiner von Arnhem J. Vredenburg zum Vorsitzenden des Rates der holländischen Oberrabbiner gewählt. Verabschiedung des bisherigen Börsenpräsidiums. Die abtretende Wiener Börsenkammer hielt am 29. v. M. unter dem Vorsitze des Präsidenten Julius Stern ihre letzte Vollversammlung ab, zu der alle in Wien anwesenden Börsenräte, ferner Börsenkommissär Ministerialrat Dr. Reißenberger und Ministerialrat Dr. Schmidt erschienen waren. Börsenkommissär Dr. Reißenberger führte in einer Ansprache unter anderem aus. die scheidende Kammer habe die Börse durch alle Krisen mit großer Pflichttreue glücklich hindurchReleitet. Hiefür gebühre der Kammer Anerkennung und Dank. Vor alem aber Präsidenten Stern, der sie in allen diesen Jahren mit ruhigem, abgeklärtem Sinne, mit großer Erfahrung und Pflichttreue geführt habe. Der Börsenkommissär überreichte hierauf dem Präsidenten Stern das ihm verliehene Komturkreuz erster Klasse des österreichischen Verdienstordens. Präsident Stern wies in einer Rede auf die grundlegenden Veränderungen während der langen Jahre hin, während der er im Börsengebäude amtierte. Unverändert sei geblieben die stets patriotische Haltung der Börse und die unbedingte Hochhaltung kaufmännischer Ehre seitens der Mitglieder der Börse. Er gedachte dann eingehend der Tätigkeit des scheidenden Vizepräsidenten Stransky; die wertvolle Kraft des Vizepräsidenten Breisach bleibe der Kammer erhalten. Präsident Stern hob sodann im einzelnen die Verdienste der scheidenden Borsenräte Leopold Langer, Albert Hof mann, Dr. Fritz Hochsinger, Siegmund Kubie. Max Simon, Heinrich Steinbach und Jakob Turnauer hervor. Schüeßüch dankte er dem Börsenkommissariat, den Angestellten der Kammer und deren Generalsekretär. Vizepräsident Stransky sprach dem Präsidenten Stern die wärmsten Glückwünsche der Kammer und aller Börsenangehörigen aus und nannte ihn ein Vorbild des altösterreichischen Kaufmannes. Verein für jüdische Geschichte und Literatur in Wien. Montag, den 7. Jänner, halb 8 Uhr abends, im Klubsaale I., Wiesingerstraße 11 (Cafe Atlashof, eigener Eingang, Souterrain), Vortrag des Herrn Theodor Ehrenstein: „Rund um das Esther- Fragment." Eintritt frei. Gäste willkommen. Linz. Samstag, den 5. i.M„ um 9 Uhr vormittags, findet im Tempel, Linz, Bethlehemstraße 26, die Barmizwahfeier des stud. Rudolf Löwensohn, Sohn des Herrn und Frau Oberkantor B. Löwensohn, statt. Verlobung. Im Hause des in weitesten Kreisen bekannten und geschätzten Ehepaares Moritz und Rosa Gottfried, 11., Taborstraße öl, fand am 1. d. M. eine schöne Doppelfeier statt. Die Tochter des Ehepaares, Fräulein Edith Gottfried, verlobte sich mit Herrn Heinrich Bix, Sohn des Vorstandsmitgliedes der Talmud Thora, Malzgasse, Herrn Salamon Bix, II., Untere Augartenstraße 32; der Bruder des Herrn Moritz Gottfried, Herr Oskar Gottfried, verlobte sich mit Fräulein Rosa Krauthammer. Der Feier wohnten Rabbiner S c h e n k, der eine herzliche Ansprache hielt, und zahlreiche Freunde und Angehörige der beliebten Familie bei. Todesfälle. Einen schweren Verlust hat die in weitesten Kreisen bekannte Familie des Herrn Karl Haas erlitten. Seine innigstgeliebte Gattin Fanny Haas, geb. Kahn, ist am 28. v. M. ihrem schweren Leiden erlegen und wurde am 30. v. M. zu Grabe getragen. Eine herzensgute Gattin und Mutter, eine edle Seele ist ihren schwergeprüften Angehörigen verloren gegangen. Wer sie gekannt, wird den großen Schmerz der Familien Haas-Kohn und insbesondere ihres braven Gatten über den allzu frühen Hingang dieser prächtigen Frau ermessen. Der Trauer über den schweren Verlust gab""Rabbiner Dr. J. M. Bach, der das Ehepaar seinerzeit getraut hatte, in Worten Ausdruck, die vom Herzen kamen und zu aller Herzen gingen. — Einem schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden ist am 29. v. M. Herr Rechtsanwalt Dr. Leo Hermann G r u b e r im 41. Lebensjahr erlegen. Allzu früh hat hier ein gediegener Mensch für immer die Augen geschlossen. Er kannte nur seine Familie und seine Arbeit. An seiner Bahre trauern tiefgebeugt seine Gattin, und seine beiden kleinen Kinder. Herzlache Teilnahme wendet sich dem Schwiegervater des Verewigten zu, dem in weiten Kreisen bekannten Herrn J. Hochstädt. Herr Dr. Gruber tat während des ganzen Krieges als Reserveleutnant seine patriotische Pflicht, bei seinem Leichenbegängnis erschien Oberleutnant Feldstein für den Verband der nichtaktiven Offiziere. Auch seine Berufskollegen waren zahlreich erschienen, ein Beweis für die überaus großen Sympathien, die Dr. Gruber bei seinem Stande genoß, u. a. war der Präsident der Rechtsanwaltskammer, Dr. Siegfried Kantor, gekommen, um seinem braven Kollegen die letzte Ehre zu erweisen Im Sinne des Heimgegangenen wurde von Trauerreden Abstand genommen. Die Funktionen versahen der Lehrer des Verewigten, Rabbiner Doktor K. Kupfer und Oberkantor H. Fischer mit großem Chor. — Am 23. v. M. ist Herr Bernhard Mandelbaum infolge eines Betriebsunfalles im 70. Lebensjahre sanft verschieden. Der Verblichene, der mehr als vier Jahrzehnte im 17. Bezirk ansässig war, hat sich durch unermüdlichen Fleiß und strenge Rechtlichkeit einen geachteten Ruf erworben und wird jedem, der seine trefflichen Eigenschaften durch persönlichen Verkehr kennen und schätzen lernte, unvergeßlich bleiben. Der Verein zur Ausspeisung armer israelitischer Schulkinder für den 16. und 17. Bezirk betrauert in dem Heimgegangenen einen seiner Gründer, der seit der vor 35 Jahren erfolgten Gründung bis zu seinem Ableben im Vereinsvorstande in verdienstvoller Weise tätig war. Das Leichenbegängnis fand am 25. v. M. auf dem Zentralfriedhof, 1. Tor, statt Die Zeremonienhalle war von Trauergästen dicht gefült. Der Vorstand des Ausspeisungsvereines hatte sich mit dem Präsidenten Julius K r u p n i k und den Vizepräsidenten Fischer, Deutsch und Dr. R e i k an der Spitze fast vollzählig eingefunden, ebenso erschienen Vertreter des Bethausvorstandes und der anderen karitativen Vereine der Bezirke. Nachdem Oberkantor R. Kogan die rituellen Gesänge vorgetragen hatte, hielt Rabbiner Dr. J. M. Bach dem Verblichenen einen tiefempfundenen Nachruf, in welchem er das Leben und Wirken des Verewigten würdigte und sein edles Wesen, seine hervorragenden Charaktereigenschaften und seinen Wahltätigkeitssinn besonders hervorhob. Hierauf sprach für den Verein „Gemiles Chesed". dessen Bethausräume sich im Hause des Verblichenen befinden, Rabbiner Abermann innige Worte des Dankes und Abschieds. Die Jüdische Winterhilfe Favoriten wurde am Freitag, den 28. v. M. in der Van der Nüllgasse 40 feierlich eröffnet. Um dieses hervorragende Werk echter jüdischer Nächstenliebe haben sich vor allem Herr Alfred Tonelles, wie auch Frau Dr. A. Mandel, Frau Finny Ton eil es und Frau Rabbfner Dr. Weiner und mehrere Damen des Jüdischen Frauenvereines Favoriten eifrig bemüht und können mit stolzer Befriedigung auf das Gelingen einer edlen Institution hinweisen, die, wie Rabbiner Dr. W e i n e r in seiner bei der Eröffnung des Heimes gehaltenen Festrede ausführte, nicht Almosen gewähren soll, sondern dazu bestimmt ist, arme jüdische Menschen als Gäste zu empfangen. Am Eröffnungsabend wurde ein reichliches Abendessen geboten, schon am ersten Tage wurden über 250 Personen verköstigt Den Initiatoren der Oerliin!!tiiiCisDsv.JeNiin STEININDUSTRIE CARL BENEDICT Zentrale: III.. Rennweg 112, Tel. U 15-0-52 GRABSTEINLAGER: Zentralfriedhof, 3. Tor, Tel. U10-4-53 schönen Institution, insbesondere dem so sozial denkenden und handelnden Ehepaares T o n e 11 e s, gebührt der Dank der jüdischen Oeffentlichkeit. „Hachnusas Kalu" (Obmann S. Buchsbaum) hat im Monate Dezember 9 Bräute reichlich unterstützt und ihnen zur Gründung eines Heimes verholfen. Die Trauungen fanden in mehreren Tempeln statt, wo unsere Mitglieder, Vertreter humanitärer Vereine und zahlreiche Gäste erschienen sind. Der Vorstand dankt allen Spendern für die dem Vereine gewährten Unterstützungen und ersucht, auch in Zukunft diesen» Verein, der ein religiöses Gebot erfüllt und materielle Hilfe leistet, ein geneigtes Wohlwollen zu bewahren. Jüdischer Angestelltenverband „Emunab" (I., Biberstraße 17). Samstag, den 5. Jänner: Vortrag des Rechtsanwaltes Dr. Leopold Goldhammer. „Juden als Gründer moderner Industrien". Beginn 8 Uhr abends. Gäste willkommen. — Sonntag, den 6. Jänner: Heimabend Liedervorträge von Herrn Kantor Alexander Blankstein (Tenor). Anschließend Tanz. Regiebeitrag 60 Groschen. Verein „Treue Brüder" (Obmann David F r e nk e 1), der seit 29 Jahren im Dienste humanitären Wirkens steht, armen Witwen und Waisen und notleidenden kranken Glaubensgenossen Unterstützungen gewährt und in Delogierungsfällen hilfreich beisteht, veranstaltet am 7. Jänner 1935 um 8 Uhr abends im Theater „R e c 1 a m e", II., Praterstraße 34, einen Theaterabend, dessen Reinerträgnis zur Gänze obgenannten Zwecken zugeführt wird. Alle Freunde und Gönner des Vereines werden zu dieser Veranstaltung höflichst eingeladen. Hilfe für eine obdachlose Kaufmannsfamilie. Am 10. Jänner 1935 findet zugunsten eines zugrundegegangenen Kaufmannes, dessen Familie aus 7 Personen besteht und derzeit ohne Obdach ist, eine von einem zur Rettung dieser Familie ad hoc gebildeten Komitee, das unter Leitung des bekannten Cafetiers S. Buchsbaum steht, ein Theaterabend im Theater „Reclame", IL, Praterstraße 34, statt. Mit Rücksicht auf die Bedürftigkeit und Würdigkeit der Familie ersucht das Komitee um zahlreichen Besuch der sicherlich gediegenen Veranstaltung. Sonntajjs-Variete Kadermann. Im Theatersaale der Restauration Kadermann im Prater neben dem Lustspieltheater finden an jedem Sonn- und Feiertage um 8 Uhr abends erstklassige, sehr lustige Varietevorstellungen statt. Trotz der zivilen Konsumationspreise und trotz des billigen Eintrittspreises von nur S 1.— für reservierte Sitze sind die Programme künstlerisch einwandfrei. In erster Linie' wäre das Possen- Ensemble Tr eb i t sch-Flei&chmann herauszustreichen. Alexander T r e b i t s c h und Josef Fleischmann stellen zwerchfellerschütternde Typen auf die Bühne. Viktor Claudius konferiert in gewohnt amüsanter Weise und die solistischen Darbietungen erster Wiener Künstler repräsentieren beste Kleinkunst. Kurzum, dem jungen Unternehmen „Kadermann-Variete'* kann für die Zukunft die denkbar beste Prognose gestellt werden! Jtiferotfinr. Die Jüdische Buch-Vereinigung teilt uns mit; Im Jahresprogramm war als vierte Veröffentlichung des Jahres 1934 der zweite Band des Romanes von Jakob Wassermann Josef Kerkhovens dritte Existenz vorgesehen. Schwierigkeiten, die zu beheben nicht in unserer Macht standen, nötigen uns zu unserem größten Bedauern, die Herausgabe dieses Bandes auf das Jahr 1935 zu verschieben. Die Jüdische Buch-Vereinigung setzt ihre Bemühungen zur Herausgabe des zweiten Bandes fort, hofft daß sie zum Ziel führen werden, und wird dann sofort ihren Mitgliedern dieses Buch liefern. Jetzt wird statt dessen als neueste Veröffentlichung der Jüdischen Buch-Vereinigung den Mitgliedern die Lebensgeschichte einer hervorragenden jüdischen Persönlichkeit dargeboten: Shmarya Levin, Kindheit im Exil, ein im Ernsten wie im Humorvollen großes Dokument jüdischen Geistes, die ergreifende Darstellung volkstümlichen Empfindens in moderner Form. Ein Werk, das in Amerika und England außergewöhnlichen Erfolg hatte. Gleichzeitig gibt uns die Jüdische Buch-Vereinigung ihr Programm für das Jahr 1935 bekannt. Es erscheint: Professor Elbogen, Die Geschichte der Juden in Deutschland, das bahnbrechende Werk des berühmten Gelehrten; Dr. Georg Landauer, Palästina-Bilderband; Karl Jakob Hirsch, Hochzeitsmarsch in Moll. Der Verfasser ist durch ein Buch Kaiserwetter (bei S. Fischer) rühmlichst bekannt geworden. Der Mitgliedsbeitrag bei der Jüdischen Buch-Vereinigung beträgt vierteljährlich RM 3.25. Für den Mitgliedsbeitrag erhalten die Mitglieder die Veröffentlichungen der Jüdischen Buch-Vereinigung (also vier Bücher im Jahre und die „Blätter der Jüdischen Buch-Vereinigung") kostenlos zugesandt Geschäftsstelle der Jüdischen Buch-Vereinigung: Berlin W 15, Pariserstraße 7. In Kürze erscheint imFiba-Verlag, Wien VI., Gumpendorf erstraße 10, die erste große „Theodor Herzl-Biographie" von Dr. Alex. Bein. Für dieses Werk wurde, um es allen Kreisen zugänglich zu machen, eine Subskription eröffnet — Preis

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