Mannheim
Compact Memory

Die Wahrheit · 1934-12-21 · Heft 51 (21.12.1934) · page 7

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Die Wahrheit
Volume
1934
Issue
Heft 51 (21.12.1934)
Date
1934-12-21
Page
– (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/3062972-3064504-3064553--20026-3085227
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

«IE WAHRHEIT, Seite 3 Spezialhaus für Wolle und Strickgarne Moritz Nagel -Wien, Z. Beat., TaborstraJie Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden Telephon A 49-3-69 Semeindethwonik. An alle jüdischen Wohlfahrtsvereine in Wien! Unter den Vereinen, die sich mit irgend einem Zweige der jüdischen Wohlfahrtspflege beschäftigen und an die Mitglieder der Kultusgemeinde um Beiträge herantreten, befindet sich eine ganze Reihe solcher, für deren Bestehen angesichts ihres kleinen Wirkungskreises vom Standpunkte einer geordneten Wohlfahrtspflege nicht nur keinerlei Notwendigkeit vorhanden ist, die vielmehr durch die oft irreführende Art ihrer Spendenwerbung eine ungerechtfertigte Belastung der Spender, eine Schädigung der wirklich notwendigen Institutionen und eine Zersplitterung des jüdischen Fürsorgewesens bewirken. Um diesem, wie aus vielfachen Klagen hervorgeht, von der jüdischen Bevölkerung sehr unliebsam empfundenen Uebelstande nach Möglichkeit zu begegnen, beabsichtigt die Zentral-Kommission für soziale Fürsorge der isr. Kultusgemeinde im Einvernehmen mit dem Kultusvorstande geeignete Maßnahmen zu treffen. Um die Grundlagen hierfür zu schaffen, ergeht zunächst an alle jüdischen Vereine und Institutionen in Wien, welche sich mit Wohltahrtsangelegeriheiten befassen, die Aufforderung, binnen längstens vier Wochen unter Benützung von in der Fürsorgezentrale der isr. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 2, erhältlichen Fragebogen die Rechenschaftsberichte für die Jahre 1931—1933 zur Verfügung zu stellen. Zentral-Kommission für soziale Fürsorge der isr. Kultusgemeinde, Wien I., Seitenstettengasse 2. Prof. Dr. Karl Schieber über Palästina. Samstag, den 22. Dezember, um HS Uhr. im Kleinen Saal der Urania. An Hand zahlreicher Lichtbilder will der Vortragende einen Querschnitt von Palästina von heute und gestern geben. Barmizwahfeier. Am Samstag, den 15. d. M., fand im orthodoxen Tempel Bnai Briss, XX., Kaschlgasse 4, die Barmizwah des Leo Schenker-Gottesmann, Sohnes des Herrn Majer Schenker-Gottesmann, beim Vormittagsgottesdienste statt. Im vollgefüllten, wunderschönen Tempel herrschte eine andächtige und festliche Stimmung, wozu besonders die ergreifende Art des kantoralen Vortrages des Oberkantors Kreutstein sowie die Exaktheit des geschulten Männer- und Kinderchores wesentlich beitrug. Die Ansprache hielt aus besonderen Gründen Rabbiner Prof. Dr. K. Kupfer. Denn Herr Schenker-Gottesmann hat vor einigen Jahren in inniger Arbeitsgemeinschaft mit Herrn Kultusrat Dr. E. F e 1 d s b e r g die Grundlagen geschaffen, die dann zur Konstituierung der „Jüdischen Gefährdetenfürsorge" geführt haben, die als Schöpfung und unter der Leitung des Prof. Dr. K. Kupfer in seiner Eigenschaft als israelitischer Strafseelsorger, heute eine Sektion der Zentralfürsorge der Israelitischen Kultusgemeinde ist und in ihrer Art still, aber segensreich wirkt und eine moralische Zufluchtstätte vieler Juden bedeutet, die vom Strafvollzug erfaßt wurden oder Schwierigkeiten mit den Behörden haben, die ihre Existenz bedrohen. „Die Wahrheit" hat zuerst diese Fürsorge publizistisch gefördert und wesentlich zu ihrer Konstituierung beigetragen. Prof. Dr. Kupfer hob die Wohltätigkeit des Herrn Schenker- Gottesmann hervor, die im stillen ununterbrochen auf diesem Gebiete zur Rettung vieler Familien beigetragen hat. Der selige Großvater des Barmizwah1 gehört zu den Gründern des Tempels orthodoxer Juden der Brigittenau. Todesfälle. In diesem Blatte wurde erst vor kurzer Zeit des 70. Geburtstages eines um die jüdische Sache hochverdienten Mannes mit ehrenden Worten gedacht. Nun weilt dieser prächtige Mensch, den jeder, der ihn kannte, nur lieben und verehren konnte, nicht mehr unter den Lebenden. Herr Samuel Frost ist am 15. d. M. nach längerem schweren Leiden dahingeschieden und wurde am 18. d. M. unter überaus großer Beteiligung auf dem Zentralfriedhof II. Tor) zu Grabe getragen. Die hervorragenden menschlichen und jüdischen Eigenschaften des Heimgegangenen Mnd allseits bekannt, denn Samuel Frost genoß nicht nur im 3. Bezirk, in dem er vornehmlich wirkte, sondern allüberall besondere Wertschätzung. Sie war verdient, denn Samuel Frost war ein aufrechter und geiadliniger Mensch, hingebungsvoll als Familienvater und gediegen als Kaufmann, und vor allem war er ein guter Jude, der, an welchen Platz innner ihn seine ihn hochverehrenden Glaubensgenossen stellten, seine Pficht tat. Insbesondere gilt dies von seinem Wirken in der Bezirkskommission III/XI der Kultusgemeinde, in die er durch die „Union österreichisener Juden", deren treues Mitglied er gewesen, entsandt wurde, von seiner Tätigkeit als Obmann-Stettvertreter des Bethausvereines, HL, Erdbergstraße 15, und von seiner Mitarbeit an den vielen jüdischen chantativen Unternehmungen, in denen er durch, seine brave Gattin, die prachtvolle Vorstandsdame des Isr. Frauenvereines Landstraße. Frau Malvine Frost, tatkraftigst unterstützt wurde. So erwarb er sich berechtigte Sympathien weitester Kreise, was, wie gesagt, in der ganz enormen Beteiligung bei seinem Leichenbegängnis zum Ausdruck kam. Alle Organisationen, in denen S. Frost so emsig mitgearbeitet natte, waren durch starke Deputationen vertreten. &TvLeiLvDi- 1 M-Bach entwarf vom edlen Wirken d?/"^*, Mensch und Juden ein. ungemein schönes Bdd. Oberkantor H. Fischer versah die kantorale Funktion in sehr erhebender Weise. Für die Bezirkskommission III/XI sprach der Obmann Doktor Hendler dem pflichteifrigen Mitarbeiter den innigsten Dank aus. Besonders rührend war ein Nachruf, den dem Heimgegangenen einer seiner treuen christlichen Freunde und Kunden, Herr Oberinspektor Rudolf Malmros widmete. Für den Vorstand des Bethausvereines, HL, Erdbergstraße, sprach Herr Rausnitz, der die großen Verdienste des Herrn S. Frost um diese Gemeinde schilderte. Sehr ergreifend war das „El mole rachmim". das der 77jährige Kantor dieses Tempels, Herr Schmidt, am offenen Grabe rezitierte. Die allgemeine Teilnahme wendet sich der schwergeprüften Familie des Heimgegangenen, seiner braven Gattin und ihren prächtigen Kindern, zu. — Mittwoch, den 19. d. M., wurde der in weiten jüdischen Kreisen bekannte, ob seiner Biederkeit hochgeehrte Lederhändter Alois Hayek zu Grabe getragen. Eine überaus große Schar von Freunden und Bekannten des Verblichenen und der angesehenen Familien Hayek- Kohn-Guth versammelte sich am I. Tor des Zentralfriedhofes, um diesem fleißigen, ehrsamen, so plötzlich verschiedenen Kaufmanne das letzte Geleite zu geben, der bei all seiner anstrengenden geschäftlichen Tätigkeit Zeit und Muße fand, sich gemeinnützig zu betätigen. Namentlich als Vizepräsident des Josefstädter Tempelvereines entfaltete er eine segensreiche Wirksamkeit, die ihm die Liebe all derer sicherte, die in den Bannkreis seiner frommen aufrichtigen Persönlichkeit kamen. In seinem gottergebenen schlichten Sinne förderte er alle Bestrebungen auf religiösem und sozialem Gebiete in treuer Hingebung an das ewig Göttliche im Menschen, dem er immer selbstlos-treu zustrebte. Der allgemeinen. Teilnahme an der Trauer der Familie, dem Verluste des Josefstädter Tempelvereines gab Herr Rabbiner Dr. Moritz Bauer, mit dem der Verblichene in jahrzehntelanger Freundschaft verbunden, in bewegten, vom Herzen kommenden Worten Ausdruck, die auf alle Trauergäste die nachhaltigste Wirkung übten. Mit tiefgefühltem Danke für dessen von Chesed we Emes geleitetes Wirken nahm der Rabbiner tiefergriffen Abschied von dem treuen Toten und beschloß seine eindruckvolle Rede mit der Versicherung, daß sich alle mit der Gattin und dem Sohne vereinen in der Ehrung des Verblichenen und der Heiligung seines Andenkens. Für den Josefstädter Tempelverein sprach der Präses desselben, Herr Komm.-Rat Siegmund F e 1 d m a n n, herzliche Dankesworte an den langjährigen Freund und Weggenossen, dem seine Treue und selbstlose Opferwilligkeit ein bleibendes, ehrendes Andenken sichert im Vorstande wie auch in der ganzen Gemeinde, die vertreten durch den gesamten Vorstand und zahlreiche Gemeindemitglieder von dem wahrhaften Freunde und Förderer bewegten Abschied nahm. Er ruhe in Frieden! — Am 14. d. M. ist nach kurzem schweren Leiden der weithin bekannte Oberschammes des Pazmanitentempels. Herr Jakob Freuder, im 70. Lebensjahre gestorben. Der Verewigte, der von einer gelehrten Familie aus einer frommen burgenländischen Gemeinde abstammte, war selbst sehr fromm und überaus pflichteifrig im Interesse des Tempels, in dessen Diensten er 28 Jahre stand. Das Leichenbegängnis des Dahingeschiedenen, der eine Witwe und eine Tochter hinterläßt, fand am Sonntag, den 16. d. M., unter großer Beteiligung statt; der Tempelvorstand war fast vollzählig mit den Herren Obmann Oskar Schramek und Obmann-Stellvertreter Dr. Leonhard Maier an der Spitze vertreten. An der Bahtre hielt der Obmann der Gaboim-Sektion, Herr S. Leenmann, eine gefühlvolle Ansprache, in der er die Verdienste des Verblichenen würdigte. Am offenen Grab sprach ein Neffe des Verstorbenen, Herr Bezirksrat Dr. Koloman Freud er, Wesen des Dahingeschiedenen rühmende Worte. Die kantorale Funktion versah in gediegener Weise I. Kantor A. Stift. scuicgcncr „Hachnusas Kalu", Brautausstattungsverein für arme jüdische Mädchen, veranstaltete Montag, den 17. Dezember, im Theater „Reclame" eine Theatervorstellung, die ausgezeichnet besucht war und einen glänzenden Verlauf nahm. Obmann S. Buchsbaum begrüßte alle Anwesenden, schilderte in kurzen Umrissen die bisherigen Leistungen des Vereines, dankte den Spendern für die wohlwollende Förderung und ersuchte, auch in Zukunft den Verein zu unterstützen. Sodann begann die Aufführung des Stückes „Unser Rebeni u". Die Künstler der Truppe S i e g 1 e r ernteten für ihire schauspielerisch hervorragenden Darbietungen reichlichen Beifall, besonders zu loben ist das meisterhafte Spiel der Damen Sevilla Pastor, Erna Siegler und der Herren Hermann Kossowsky und Doly Nachbar. Die Veranstaltung brachte dem Vereine einen schönen materiellen Erfolg, was um so erfreulicher ist, als hiedurch der Verein in die Lage versetzt wird, seine Tätigkeit im Interesse der armen Bräute ebenso ersprießlich wie bisher fortzusetzen. Es war ein stimmungsvoller Abend, dessen gutes Gelingen dem rastlos arbeitenden Vorstande alle Ehre machte. „Selbsthilfe", Verein zur Unterstützung Kranker, Witwen und Waisen (Obmann M. Timym). veranstaltet Samstag, den 5. Jänner 1935, 9 Uhr abends, anläßlich des 45jährigen Vereinsjubiläums im Festsaale des „Bayrischen Hof", IL, Taborstraße 39, eine Red oute (ohne Maskenzwang), deren Reinerträgnis dem Vereinsfonds zugeführt wird. Mit Rücksicht auf den humanitären Zweck dieser Veranstaltung werden sämtliche Mitglieder, Freunde und Gönner des Vereines, wie auch Leser dieser Wochenschrift höflichst ersucht, dieser Veranstaltung beizuwohnen. STEININDUSTRIE CARL BENEDICT Zentrale: III.. Rennweg 112, Tel. U 15-0-52 GRABSTEINLAGER: Zentralfriedhof, 3. Tor, Tel. U10-4-53 €fianuf?a~$eiern. In Gschwandtner's Saale nahm der Vorstand des seit 53 Jahren bestehenden Vereines der Kinderfreunde zur Bekleidung isr. Schulkinder füif den 16. und 17. Bezirk am 25. November 1. J. die diesjährige Beteilung der Schulkinder mit Wintermänteln, Schuhen und Strümpfen vor, wobei er von den Gattinnen und sonstigen Familienangehörigen kräftigst unterstützt wurde. Es wurden im ganzen 100 Kinder im Alter von 6—14 Jahren, außerdem 5 Lehrlinge und Lehrmädchen im Alter von 15—17 Jahren beteilt. Der Obmann, Herr Oberveterinärrat Heinrich Rosenzweig, hielt an die Kinder eine dem Zwecke angepaßte, herzliche Ansprache. Hierauf dankte der Obmann des Bethausvorstandes XV1/XVH, Herr Leopold Sitzmann, dem Vereinsvorstande herzlichst iür sein ersprießliches Wirken und die musterhafte Organisation. Die zur Ausgabe gelangten Kleidungsstücke und Schuhe waren aus sehr gutem Material hergestellt und bereiteten den Kindern und deren Eltern eine große Freude. Als Zugabe erhielt jedes Kind eine säuberlich verpackte große Barches, ein Geschenk des im 16. Bezirk etablierten Bäckermeisters Heinrich Schiller. Der Feier, die nicht öffentlich war, wohnten noch der Ehrenpräsident des Vereines Herr Medizinalrat Dr. Jakob Deutsch und in Vertretung der Zentralstelle für jüdische Fürsorge bei der Isr. Kultusgemeinde Frau Fürsorgerat Schwarz bei. Der Vereinsvorstand fühlt sich) verpflichtet, allen Vereinsmitgliedern und Spendern, die es ermöglichten, daß dieses charitative Werk Zustandekommen konnte, den herzlichsten Dank auszusprechen. Die diesjährige Chanukafeier des rührigen Vereines „Mathilde" fand am 5. Dezember im Festsaale des „Bayrischen Hof", verbunden mit der altjährlichen Kinderbekleidung, statt. Trotz der schwierigen Zeiten war es dem Vereine dank der Unterstützung seiner Mitarbeiter und Gönner gelungen, auch heuer über 150 Kinder vollständig mit Kleidern, Schuhen und Wäsche auszustatten und ihnen Liebesgaben zu überreichen; außerdem spendete das Ehepaar Buchsbaum eine reichlichte Jause. Zu dieser Festlichkeit waren außer den Mitgliedern zahlreiche geladene Gäste sowie Delegationen verschiedener religiöser und humanitärer Vereine erschienen. In Vertretung der Isr. Kultusgemeinde war Dr. O r n s t e i n anwesend. Der Festleiter Josef Stapler begrüßte mit herzlichen Worten die Erschienenen, schilderte kurz die Leistungen des Vereines, dankte allen Spendern, die es dem Vereine ermöglichten, diese große Anzahl von Kindern mit neuer und guter Bekleidung zu bedenken, und schloß mit dem Appell, auch in Zukunft den Verein nach Kräften Zu unterstützen. Nach Anzünden der Chanukalichter durch Oberkantor Funke, begleitet von einem großen Chor unter Leitung des Dirigenten Heimann, und nach dem Vortrage der rituellen Gesänge in feierlichster Weise hielt der Protektor des Vereines, Rabbiner Dr. Rosenmann, eine erbauliche Festrede, in welcher er in schönen Worten die Vergangenheit des Judentums mit den Kämpfen von heute verglich und des hohen Geistes der Makkabäer gedachte, der auch heute noch jeden Juden erfülle. Nunmehr wurde die Verteilung der Pakete vollzogen, und die sichtbare Freude der Kinder darüber war die schönste Belohnung für den gesamten, um diese Feier so verdienten Vorstand. Der Israelitische Frauen-Wohltätigkeits-Verein für Wieden und Margareten (Präsidentin Frau Karoline Hof mann) beschenkte auch heuer, wie alljährlich, zu Chanuka eine große Anzahl armer Kinder und auch deren Eltern mit neuen, warmen Kleidern, Schuhen und Wäsche. Auch Brennmaterial wurde an seine Schützlinge verteilt. Um seinen Verpflichtungen den Aermsten des Bezirkes gegenüber im gleichen Umfange wie bisher nachkommen zu können, bittet der Verein seine Mitglieder und Gönner, denen er gleichzeitig für die Spenden aller Art, die ihm zu Chanuka zugekommen sind, herzlichst dankt, um ihr ferneres Wohlwollen. Der Israelitische humanitäre Frauenverein Josefstadt hatte Mittwoch, den 5. d. M. seinen Ehrentag. Der rührigen Präsidentin, der auf dem Gebiete der Wohltätigkeit rühmlichst bekannten und mehrfach ausgezeichneten Frau Nina Nobel, unterstützt von einem Stabe eifriger Vorstandsdamen, ist es trotz Ungunst der Verhältnisse gelungen, die Mittel aufzubringen, um 50 Kinder mit Kleidern. Wäsche und Schuhen bester Qualität auszustatten. Die Beteilung der Kinder, die überdies mit je einem Säckchen Leckerbissen bedacht wurden, fand in der Neudeggergasse 12 statt. Die anwesenden Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, der weiblichen Fürsorge, des städtischen Waisenamtes 8. Bez. und des Frauennotdienstes spendeten der Präsidentin und den anwesenden Vorstandsdamen für deren hervorragende Leistungen Lob und Anerkennung. Mit einem herzlichen Dank an alle edlen Spender, deren Hochherzigkeit dieses schöne Werk ermöglichte, schloß die Präsidentin die erhebende Feier. Der Frauenverein des Tempetverelne» „Emmas Aves", XIV., Storchengasse 21, veranstaltete am 8. Dezember in den Mariensälen seine diesjährige Chanukafeier. Wie alljährlich wurden auch heuer 30 Kinder mit warmer Winterkleidung von Kopf bis Fuß angezogen. Anschließend wurden von den Thalmud-Thorasohülern unter der Leitung des Herrn Oberkantor Schwarz die Chanukalichter angezündet. Darauf folgten ebenfalls von den Thalmud-Thoraschülern unter der bewährten

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.