Die Wahrheit
- Journal
- Die Wahrheit
- Volume
- 1934
- Issue
- Heft 47 (23.11.1934)
- Date
- 1934-11-23
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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DIE WAHRHEIT Seite 7 Spexialhaus für Wolle und Stria sgarae Moritz Nagel Wien, Z. Bez., Tataorstraße Nr. 17 Fabriksniederlage. Wirku. Strickmoden _Telephon A 49-3-69_ Aus affer Wett. ... Warschau. Kammervirtuose Professor Moritz Rosenthal ist vom Präsidenten der Republik Polen durch Verleihung des goldenen Verdienstkreuzes ausgezeichnet worden. Die Universität Oxiord feiert am 26. d. M. den 175. Geburtstag von Friedrich Schiller und zugleich das 25jährige Jubiläum der Deutschliterarischen Gesellschaft an der Universität und hat aus diesem Anlasse die Wiener Rezitatorin Margarete Bach berufen. Budapest In der unweit Budapests gelegenen Ortschaft Nagyt6teny fand .die Enthüllung eines Kriegsgefallenendenkmals statt. Die Weiherede hielt Feldmarschall Erzherzog Josef. Der Redner der jüdischen Gemeinde von Nagyt6teny war der junge Rabbiner Dr. Josef Berkovits, dessen Ausführungen, namentlich aber seine sinnige Legende von der Tapferkeit des ungarischen Soldaten, auf alle Anwesenden außerordentliche Wirkung übten. Erzherzog Josef und Ministerpräsident Julius Gömbös applaudierten begeistert dem jungen jüdischen Seelsorger. Riga. Anläßlich der lettländischen Unabhängigkeitsfeier erhielten von den jüdischen Freiheitskämpfern außer dem Rechtsanwalt Salomon Levenson, dem der Drei Sterne-Orden verliehen wurde, auch die beiden Brüder Josef und Samuel Hop und Robert Maletzki hohe Tapferkeitsauszeichnungen. Warschau. In Warschau ist der bekannte Pianist und ehemalige Kapellmeister der Warschauer Oper, Jakob Hirschfeld, einer der Prominentesten der polnischen Musikwelt, einem Herzschlag erlegen. Lodz. Das Lodzer Stadtgericht hat einen gewissen Adam Zielinski, der am 6.. August an einem Ueberfall auf Juden teilgenommen und zwei von ihnen durch Messerstiche verletzt hat, zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Semeinde&ronifc. Zwei Tempeleinbrüche in Wien. "' In der Nacht von Sonntag wurden in Wien in zwei Bethäusern, in der Unteren Viaduktstraße 13 und in der Radetzkystraße 27 (beide im III. Bezirk), Einbrüche verübt. In beiden Fällen öffneten die Einbrecher die Türen der Thoraläden und raubten den sakralen Schmuck der Thorarollen. Aus dem Bethaus in der Radetzkystraße stahlen sie goldene Thoraschilder, zwei mit Edelsteinen besetzte goldene Knäufe und einen ebenfalls massivgoldenen Zeigerstab. In der Unteren Viaduktstraße raubte die Bande ebenfalls den Thoraschmuck, dort fiel ihr auch ein großer goldener mit Edelsteinen inkrustierter Kelch in die Hände. Abgesehen von dem materiellenWert dieser religiösen Kultgeräte ist auch deren Kunstwert ganz bedeutend, da sie aus dem 17. und 18. Jahrhundert stammen und in reinem Barockstil ausgeführt sind. Amsterdam. Der Oberrabbiner von Amsterdam Abraham Samson Onderwijzer ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Oberrabbiner Onderwijzer, der eine der populärsten Persönlichkeiten im holländischen Judentum war, wurde 1862 in Muiden bei Amsterdam geboren, 1888 wurde er zum Rabbiner der Amsterdamer Aschkenasischen Gemeinde und 1917 zum Oberrabbiner von Amsterdam gewählt Er verfaßte eine holländische Uebersetzung des Pentateuchs nebst einer erklärenden Uebersetzung des Raschi-Kommentars (Amsterdam 1895). Er gründete den Verein „Bezalel" zur Forderung der religiösen und ökonomischen Interessen jüdischer Handwerker und Handelsangestellter in Amsterdam. Im Jahre 1928. als Oberrabbiner Onderwijzer sein 40jähriges Rabbiner-Jubiläum feierte, wurde er vom holländischen Judentum durch vielfache Ehrungen ausgezeichnet. Im Juli 1932 wurden mannigfache Vorbereitungen zur Feier des 70. Geburtstages des Oberrabbiners getroffen, doch der Jubilar bat daß man von öffentlichen Ehrungen seiner Person absehen möge, weshalb diese unterblieben. Das erweiterte Maimonldesjubiläumskomitee. Sonntag, den 11. d. M., fand im großen Sitzungssaale der Kultusgemeinde die erste Sitzung des erweiterten Maimonidesjubiläumskomitees statt Herr Oberrabbiner Dr. Feuchtwang eröffnete die Sitzung, begrüßte die Anwesenden, insbesondere die Herren Präsidenten der Kultusgemeinde Dr. F r i e d m a n n. Dr L öwenherz, Dr. Ticho und wies auf die Bedeutung der aus Anlaß des 800. Geburtstages von Maimonides zu veranstaltenden Feierlichkeiten und Aktionen hin Darauf referierte der Präsident der Histadruth Iwrith! Herr Dr. R o t h b 1 u m, über die Aktionen und Veranstaltungen, welche bereits in einer besonderen Konferenz besprochen und beschlossen wurden. Nach einer Diskussion, an der sich die Herren Präsident Dr. Ti--ho. Oberrabbiner Dr. Feuchtwang, Präsident Dr. Friedmann, Präsident Dr. Löwenherz, Rabbiner Dr. Schwarz, Rabbiner Dr. Rosenmann, Studienrat Prof. Dr. Redisch, Prof. Kraus, Prof. Dr. Frankfurter, Dr. Tartakower, Studienrat Dr. Bauer, Dr. Papo, Prof. Rath und Dr. Sonne beteiligten, wurden sämtliche Vorschläge des Herrn Dr. Rothblum angenommen. Hierauf wurden folgende Kommissionen gewählt: 1. Festveranstaltungskomitee (Obmann Dr. Rothblum), 2. Finanzkomitee (Obmann Dr. Löwenherz), 3. Wissenschaftliches Komitee (Obmann Prof. Kraus), 4. Tempelkomitee (Obmann Oberrabbiner Dr. Tag Ii cht), 5. Schulkomitee (Obmann Studienrat Dr. Redisch), 6. Pressekomitee. Die Kommissionen haben in 14 Tagen der Plenarversammlung die Ergebnisse ihrer Tätigkeit vorzulegen. Die Versammlung wählte zu ihrem Ehrenpräsidenten Herrn Oberrabbiner Dr. Feuchtwang und ins Präsidium Herrn Staatsrat Dr. F r i e d m a n n, Prof. Kraus und Dr. Rothblum. Zuschriften sind an das Sekretariat Wien I., Bräunerstraße 7/10, zu richten. Maimonldes-Institut IL, Praterstraße 11. Der Leiter des Institutes, Rabbiner Dr. A. Kaminka, ist von seiner Palästina-Reise zurückgekehrt und hat am 17. d. M. nach einer feierlichen Begrüßung durch den Vorstand seine Vorträge wieder aufgenommen, wobei er einleitend vom neuen geistigen Leben in Jerusalem und in Tel-Aviv berichtete, wo er an der Universität und in der Gesellschaft „Ohel Schern" Vorträge in hebräischer Sprache zu halten, eingeladen war. Vorlesungen im Studienjahr 1934/35. Die Vorlesungen wurden für das Studienjahr wie folgt festgesetzt: Samstag, 4 bis 5 Uhr (im Dezember und Jänner J44 bis %5 Uhr): Rabbiner Dr. A. Kaminka, Vorträge zum Pentateuch. Montag, 6 bis 7 Uhr: Rabbiner Dr. Bauer, „En Jakob"; 7 bis 8 Uhr: „Grundlagen der Religion" (Ikkarim). Dienstag, 6 bis 7 Uhr: Dr. Salomon Rapoport „Midrasch"; 7 bis 8 Uhr: „Megillat Taanit". Mittwoch, 6 bis 7 Uhr: Rabbiner M. Zickier, „Tanchuma!'; 7 bis 8 Uhr: „Jad Chasaka". Donnerstag, 6 bis 7 Uhr: Rabbiner Dr. A. Kaminka, „Erklärung des Buches Jeremias"; 7 bis 8 Uhr: „Leben und Schriften Moses Maimonides, anläßlich des bevorstehenden Jubiläums". Die Mitglieder und Freunde des Instituts werden gebeten, ihre Beiträge zur Erhaltung desselben durch die Postsparkasse (Kto. 129.090) überweisen zu wollen. Der Vorstand. Aus Baden bei Wien erhält die „Jüdische Presse" die Mitteilung von einer im Schöße des erst vor kurzem gewählten Kultusvorstandes ausgebrochenen Krise. Bei der letzten Wahl hat bekanntlich die vereinigte Liste der Zionisten und des liberalen „Wirtschaftsvereins" gegen die orthodoxen Kandidaten den Sieg davongetragen. Nun haben die zur Majorität gelangten Zionisten eine kurze Abwesenheit des Kultuspräsidenten Dr. D e u t s c h dazu benützt den Dajan der Gemeinde unter Gehaltsreduktion zu suspendieren. Die Folge war eine äußersterregt rverlaufene Sitzung, in deren Verlauf der Gemeindepräsident Dr. Deutsch, der die Partei des Dajans vertrat und sein Anhang ihre Mandate zurücklegten. Die Badner Kultusgemeinde wird somit nur mehr von reinen Partei-Zionisten verwaltet werden. Was das bedeutet, braucht jetzt — nach diesem Husarenstückchen — wohl auch jenen nicht mehr vorgehalten zu werden, die, obwohl selbst orthodox, der zionistischen Mehrheit um kleinlicher Interessen willen in den Sattel geholfen haben. Sie haben sich ins eigene Fleisch geschnitten. Auszeichnung. Der Bundespräsident hat dem in weitesten Kreisen bekannten und geschätzten Herrn Kommerzialrat Sigmund Planer in Würdigung seiner langjährigen verdienstvollen Tätigkeit als Sachverständiger und als Mitglied der Steuerkommission das Silberne Verdienstzeichen des Bundesstaates Oesterreich verliehen. Kommerzialrat Planer ist eines der ältesten Mitglieder der Steuerkommission für den 2. Bezirk. Die Auszeichnung hat in weiten Kreisen Befriedigung ausgelöst und Kommerzialrat Planer war Gegenstand herzlichster Gratulationen, denen sich auch unsere Redaktion anschließt. Seine Verdienste um die Allgemeinheit, namentlich um die jüdische Sache wurden in diesen Blättern schon oft gewürdigt, insbesondere bot der 70. Geburtstag, den Kommerzialrat Planer vor kurzem in vollster geistiger und körperlicher Frische feierte, hierzu Anlaß. Er ist u. a. auch ein eifriges Mitglied des Zentralvorstandes der „Union österreichischer Juden" und der Bezirkskommission I der Kultusgemeinde. In diesen wie in allen Körperschaften, in denen er tätig ist, genießt er große berechtigte Sympathien. Todesfall. Am 19. d. M. verschied nach kurzem schweren Leiden im 80. Jahre seines arbeitsreichen Lebens, das nur dem Wohle der Seinen gewidmet war, Herr Großkaufmann Moritz B e r a 1, ehemaliger Handelskammerrat. In dem Verstorbenen betrauert die Gattin des unionistischen Kultusvorstehers Baurat Wilhelm K e m p 1 e r ihren geliebten Vater. Zu dem am 21. d. M. stattgehabten Leichenbegängnisse hatten sich zum Beweis der Anteilnahme der „Union" an dem Verluste der geschätzten Familie mehrere Kultusvorsteher und Vorstandsmitglieder der „Union" mit Ehrenpräsident Dr. J. O r n s t e i n eingefunden. Die Trauerrede hielt Oberrabbiner Dr. J. Ta g 1 i c h t, die kantorale Funktion hatte Oberkantor M. M a t y a s inne. STEININDUSTRIE CARL BENEDICT Zentrale: III.. Rennweg 112, Tel. U I5-0-52 GRABSTEINLAGER: Zentralfriedhof, 3. Tor, Tel. UlO-4-53 Goldene Hochzeiten. Samstag, den 17. d. M. feierten mi btaunempei nerr Lduarü Sc n na Del und seine uatun oena m votier geistiger und norpeiiicner rribcne uas rest der uuiuenen Hochzeit. Der JUDuar, üer seit menieren jahrzewuen im Dienste uer lsraeutiscnen Kuiiusgemeinue sient, wurde in leierncner Weise zur mora geruien und" Herr ÖoerKantor* 1-1 s c h e r trug einen leierlichen Mischeberacn vor. in aein brs aui das letzte Piatzcnen besetzten altenrwürdigen üouesnause waren Proiessor Dr. Aiois Pick, zahlieicne mitgüeder des Kultus- und Bethausvorsirtiio.es und vieie neamte üer Mutusgeinemue mit dem Amtsdirentor Kegierungsrat Fuchsgeib an der Spitze anwesend. Nacn dem Gottesdienste Begab sich aas jubeipaar in aen z-eieinomensaai, wo heir Oberraobiner Dr. Feuchtwang in einer herzlichen und launigen Ansprache das vorbildliche ramilienieoen, den religiösen sann und die allgemeine beufebtueit ües Juueipaares tiervomob. Herr Kuttusvorsteher Dr. lsiuor Klaber überoraente im r»amen des Bethausvorstandes die Gluck- und segenswünsene. — Das thepaar biegmund und Käthe Teichner feiert am bonniag, den 25. November die golden© Hochzeit. Herr biegmund Teichner zählte durch viele Jahre zu den angesehensten Kaufleuten" seiner Branche, beine zahlreichen Fieunde. die ihn und seine liebenswürdige rrau stets zu achten und zu schätzen wuuten, werden diesen Tau aicht vorübergehen lassen, ohne dem im besten Sinne des Wortes gut jüdischen thepaare zahlreiche Beweise der Sympathie und Verehrung darzubringen. Der Wiener Jüdische Gesangverein hielt am 6. d. M. seine 16. Ueneralversammlung ab. Obmann Popper hielt zunächst den Toten des vergangenen Jahres einen Nachruf. Ganz besonders spraen er über den verstorbenen Obmann Blün, dem der Gesangverein viel verdankt Dann erstattete Herr Popper Bericht über die Tätigkeit des vergangenen Jahres. In vielen Konzerten und Mitwirkungen warb der Verein für jüdische Musik und jüdische Musiker. Außer dem jüdischen Volksliede, dessen Verbreitung eine der Hauptaufgaben des Vereines ist, wurde im vergangenen Jahre zum ersten Male ein rein liturgisches Konzert veranstaltet, in welchem ein Ueberblick über das neue liturgische Schäifen gegeben wurde. Bei den Wahlen wurden folgende Üamen und Herren in den Ausschuß gewählt: Obmann: Herr Popper; Obmann-btellvertreter: die Herren Glück, Mandl; Schriftführer: fräulein Malwine Feuerstein, Fräulein Lehrer; Archivare: die Herren Heller, Robert Kohn; Sängerräte: die Frauen Mercado, Reiß, Beck, Sprinzelis und die Herren Mark, Bernstein, btadler, Reinkraut, Braun; Kassiere: Frau Dr. Löwy, Fräulein bprinzellis; Revisorin: Frau Siegt Der Wiener jüdische Gesangverein tritt in der Zeit vom 22. November bis 15. Dezember bei acht grollen Konzerten aut, u. a. bei der ChanuKa-Feier des Bundes jüdischer Fiontsoldaten und bei der Kremenetzky-Feier, beim Mendelssohn-Abend unter Leitung des Herrn Professors Holländer. „Ohel Rachel", Verein zur unentgeltlichen Ausspeisung jüdischer Notleidender, II., Kleine Pfarrgasse 8. Um auch heuer den täglich an Zahl zunehmenden Darbenden und Hungernden ein warmes Essen reichen zu können, ist der menschenfreundliche Verein bei den geringen zur Verfügung stehenden Mitteln genötigt, an das edelmütige jüdische Herz seiner Mitglieder, Wohltäter und Gönner zu appellieren. Die Vereinsleitung veranstaltet am Sonntag, den 25. November 1934, um J44 Uhr nachmittags, im Festsaale des Hotel Continental, 11., 1 aborstraße, ein Chanukafest mit erstklassiger Akademie und Tanz, das sich gewiß würdig den bisherigen gediegenen Veranstaltungen des Vereines anreihen wird. Durch zahlreichen Besuch des Festes, zu dem auch unsere Leser eindringlich aufgefordert werden, wird der Verein in die Lage versetzt, auch weiterhin seiner edlen Aufgabe gerecht zu werden. Die Israelitische Kinderbewahranstalt des Vereines Wohlfahrt, Wien 11., Schiifamtsgasse 15. veranstaltet Sonntag, den 2. Dezember, präzise 16 Uhr 30, in den Räumen der Anstalt eine Chanuka-Feier, verbunden mit der Beteilung der Anstaltszöglinge. Festprogramm: Festgesänge (Lichteranzünden) unter Mitwirkung des Herrn Oberkantors Gerson M a r g u 1 i e s mit Chor. Festrede, gehalten von Oberrabbiner Dr. Israel Tag licht. Kinderspiele, aufgeführt von den Kindern der Anstalt. Beteilung sämtlicher Kinder des Instituts mit kompletter Winterkleidung und Spielsachen. Chanukafeier im PazmanitentempeL Seit einer Reihe von Jahren erfreuen sich die Chanukafeiern in dem herrlichen Tempel, II., Pazmanitengasse, bei allen, die denselben beigewohnt haben, großer Beliebtheit. Der hochverehrte Herr Rabbiner Dr. Taubes hält eine inhaltsreiche und gedankenvolle Festrede. Herr Oberkantor Müller trägt in herzerhebender Weise die Gebete vor und wird dabei von dem ausgezeichneten Chor, der unter Leitung des Herrn Dirigenten Hirschmann steht begleitet. Der Vorstand ist bestrebt, seine Talmud-Thora-Schule zu erhalten, in der 150 Knaben und Mädchen im Hebräischen unterrichtet werden, um späterhin mit den Erwachsenen dem Gottesdienste folgen und die verrichteten Gebete verstehen zu können. Alljährlich erhalten eine große Anzahl armer Kinder zur Winterzeit Kleider und Schuhe. Zwecks Durchführung dieser Winter-Hilfsaktion veranstaltet der Verein am 2. Dezember 1934, um 7 Uhr abends, im Tempelgebäude, II., Pazmanitengasse 6, unter der bewährten Führung der Frau Bundesstaatlichen Für-